Archive vom Dezember, 2005

Die kommende Silvesternacht ist eine Sekunde länger als gewöhnlich. Das ist doch nett für diejenigen, die vom Feiern nicht genug bekommen können.

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Wenn man ein Buch kauft, obwohl man genau weiß, daß man keine Zeit hat, es zu lesen, weil man noch mindestens drei Stapel ungelesener Bücher herumliegen hat, und wenn man erst wieder aus dem Fenster sieht, wenn man auf Seite 180 ist, dann ist das Buch von Terry Pratchett.

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Im Plattenladen kann man so manche Schätze ausgraben, und über kaum einen freue ich mich so sehr wie über eine neue Platte von Klaus Schulze.
Diesmal bin ich über Blackdance gestolpert. Einen Titel, Some velvet phasing, kannte ich zwar schon von Mindphaser, aber der Kauf hat sich natürlich trotzdem gelohnt.

Die Instrumentierung ist ungewohnt ... gewöhnlich (Farfisa), und es gibt keine Geräusche, die man nicht in Notenform zu Papier bringen könnte. Das tut dem Schulze-Sound aber keinen Abbruch; außerdem ist Blackdance dadurch etwas besser für Elektronik-Neueinsteiger geeignet als, sagen wir mal, Irrlicht.
Zugegeben, an Body Love, Mirage oder X kommt es meines Erachtens nicht heran; andererseits ist Blackdance auch schon 1974 erschienen und klingt dafür ziemlich modern.
Bevor ich der Versuchung erliege, mit einer wilden Adjektiv-Orgie eine Beschreibung der Stücke zu liefern, erwähne ich lieber noch, daß das Cover — als Gatefold, also zum Aufklappen — von Urs Amann gestaltet worden ist.

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Angeblich ist dieses Blog 560 Dollar wert. Warum, weiß man nicht so genau. Muß man auch nicht.

(via: 40something)

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Die Times berichtet über die geplante Mehrwert- und Einkommensteuererhöhung der neuen Bundesregierung. Kurz zusammengefaßt: Wer schonmal in das Innere eines VWL-Lehrbuches gesehen hat, hätte die Steuern nicht erhöht; weil sie doch erhöht werden, kann man sich von Deutschland schonmal bis 2010 verabschieden — und möglicherweise auch gleich von Osteuropa.

(via GBlog)

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Eigentlich will ich ja zu meinen musikalischen Neuerwerbungen immer auch ein paar Zeilen schreiben, aber in letzter Zeit flossen die Worte überhaupt nicht. Dafür gibt es jetzt wenigstens ein paar Zeilen zu The Silver Tongued Devil And I.
Kris Kristofferson macht (natürlich) Country-Musik, die allerdings ziemlich weit entfernt ist von der konservativen, "volkstümlichen" Musik, die man gemeinhin mit Nashville assoziiert.
Auf meiner persönlichen Geschmacksskala gibt es speziell bei Country eine ziemlich klare Trennung zwischen Musik, die ich mag, und solcher, der ich überhaupt nichts abgewinnen kann; die von Kristofferson gehört — zusammen mit den anderen Highmaymen Nelson, Jennings und Cash — klar zu ersterer. Woran das liegt, kann ich nicht einmal genau sagen. Die Texte sind natürlich um einiges intelligenter als das, was man aus der Country-Ecke gewohnt ist; nebenbei greifen sie auch immer wieder echte gesellschaftliche Probleme auf — Haggards Friseurgeschichten
We don't let our hair grow long and shaggy,
Like the hippies out in San Francisco do.
finde ich da deutlich weniger überzeugend.
Ein weiterer Punkt ist Kristoffersons Stimme. Die Bezeichnung gravelly trifft es ziemlich gut: eine Stimme wie Kies, der unter den Füßen knirscht. Diese Stimme muß man einfach gehört haben, und ich denke, man kann sie nur hassen oder lieben.
The Silver Tongued Devil And I faßt Stücke von Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre zusammen. Wer Kristofferson mag, wird hier sicher fündig werden (und kennt das Album sowieso), die anderen werden wohl kaum bis hierhin lesen, und deswegen kann ich jetzt aufhören zu schreiben.

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Das schlimme an Stöckchen ist, daß man sie nicht liegenlassen kann; selbst dann nicht, wenn man gar keine Lust auf das ewige Hinterhergerenne hat.

Dieses spezielle Stöckchen habe ich (mit einigen Änderungen) bis 2002 zurückverfolgen können, weiter yesterwards liegen leider nur Google-Serverfehler. Wenn jetzt ein komischer Kauz um die Ecke käme und mir eine rote und eine blaue Pille anböte, wunderte mich das nicht weiter.

Mails insgesamt: in meinem Haupt-Account bislang gut 70.000
Viren: 0
Sex: geht so
Alkoholexzesse: je nach Definition — ein paar
gekotzt von Alk: nein
Schwangerschaften: 0
Suicidversuche: 0 — so schlimm war das Jahr nun wirklich nicht
Friseurbesuche: Hmm; 4—6, denke ich.
Duschen: Einmal täglich, je nach Sport auch zweimal.
Gebadet: ab und zu
höchste Handyrechnung: keine
höchste Telefonrechnung: 50
längste Onlinezeit: im Stundenbereich
neue Pc's:
Handys: auch nicht
Solariumbesuche: 0
beste Video/DVD/Film: In's Kino könnte man auch mal wieder gehen. Wenn Hörspiele zählen: Shaft
Schlägereien: ich doch nicht
Schlägereien gesehen: Bei einer rechtzeitig dazwischengegangen; die Protagonisten sahen aber nicht wirklich schlagkräftig aus.
Krankenhausbesuche: 0
Blutabnahmen: 0
verliebt: nicht wirklich schlimm
Beziehungen: no
One-Night-Stands: auch nicht
geraucht: nein
gekifft: nein
Getränk: Gibt es ein Leben ohne Tee?
Essen: unter der Woche gegen den Hunger, am WE für den Geschmack
Hasspersonen: Hmm. Nicht wirklich.
gefundene Freunde: C. wiedergefunden
beste Freunde: H. (etwas rar in letzter Zeit), C.
most-called person: prinzipiell habe ich ein Telefon, ja
most-visited person: Familie
SMS: siehe unter Handys
0190-Anrufe: 0
Geburtstage: Wie meinen? Einen natürlich. Oder Einladungen? Ein paar.
Entdeckung/Erkenntis: Wenn man sich richtig reinkniet, kann man eine Menge schaffen.

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Eines kleinen Nachtrags zu Leben im Ballon kann ich mich nicht enthalten: Die Corioliskraft ist
2 v X w
Sie verschwindet also für (im rotierenden Bezugssystem) ruhende Objekte. Niemand muß Bücher schief stapeln, um sie vor dem Umkippen zu bewahren.

Der kleine Schnitzer ist Schroeders Roman aber nicht abträglich.

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... sollte man besser nur bar zahlen und nicht telefonisch nach den Öffnungszeiten fragen.
Das ist doch jetzt nicht wahr, oder? Das träume ich doch bloß.

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Seit einiger Zeit fällt mir auf, daß es bei Jugendlichen im Alter von, sagen wir mal, Sechzehn bis Achtzehn (zumindest teilweise) üblich zu sein scheint, sich mit Handschlag zu begrüßen und zu verabschieden.
Zu meiner Zeit (ach herrje), also vor gut zehn Jahren, haben das höchstens die bravsten der braven gemacht.

Wie sich die Zeiten ändern...

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