Einträge mit dem Tag ‘Kram’

Der Winter ist da! Nachdem das Wochenende mit um die Null Grad unangenehm feucht war, ist es heute frostig und trockener. Außerdem erwartete mich neben der Haustür ein Päckchen: über’s Wochenende ist der zweite Band von Pepys eingetrudelt! Ich hab’s im Bus gleich ausgepackt … Jetzt muß ich nur noch einen Monat aufholen, dann kann die Echtzeit-Lesung losgehen. Der Verkäufer hat übrigens nicht übertrieben, indem er den Zustand als sehr gut beschrieb — das Buch sieht aus wie neu.

Im Institut angekommen, überrascht mich das Thermometer an der Pförtnerloge dann doch: –6°.

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(ohne Worte)

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Heute ist the day. Anders kann ich es gar nicht ausdrücken: Seit dem Nachmittag läuft die Heizung — nach fast einer Woche mit morgens fünfzehn Grad in der Küche ist das ein Traum. Und: Heute zum ersten Mal sei Jahrzehnten wieder an einem Gasherd gestanden. Das ist so toll: kaum dreht man den Hahn auf, ist der Topf heiß; und noch besser: kaum dreht man ihn zu, ist der Topf kalt.

Ja, und zum Abschluß gab es dann noch Einhandkuchen.

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Was ist denn heute los? Da standen doch tatsächlich kurz nacheinander zwei Leute mit Daten auf Disketten in der Tür.

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Weil ich spontan keine Lust auf Twitter habe, muß ich meine 160-zeichigen Belanglosigkeiten hier kundtun:

Es schneit. Dabei war doch gestern noch Herbst.

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Ist es sehr unnormal, das hier toll zu finden?

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  • Fünf Stunden Schlaf sind definitiv zuwenig
  • Der Kalauer des Tages: Fluchtzwerg (auf einem Kleinwagen)
  • Außerdem: Go ist ein tolles Spiel. Wie schön, daß man es auch im Internet und mit Zeitversatz spielen kann.
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Lexika sind gefährlich: es gibt lauter Querverweise, und wenn man ihnen folgt, kann man sich schnell verirren. Vor allem, wenn es sich um ein so riesiges Lexikon wie die Wikipedia handelt.
Heute bin ich auf bei Pratchett gestartet — eigentlich wollte ich nur wissen, wie Rincewind auf deutsch heißt — und über die Sprache Ook! bei den esoterischen Programmiersprachen gelandet. Einige davon kannte ich bereits: zum Beispiel Whitespace, bei der das gesamte Programm nur aus Leerzeichen, Tabulatoren und Zeilenumbrüchen besteht; oder die extrem spartanische Sprache Brainfuck.

Neu war mir dagegen Malbolge: diese Sprache ist sozusagen die achte Hölle für Programmierer, denn sie ist darauf ausgelegt, möglichst schwer beherrschbar zu sein. So hat es zum Beispiel zwei Jahre gedauert, bis das erste Malbolge-Programm entwickelt war. Wohlgemerkt: es geht hier nicht um irgendetwas Praxistaugliches, sondern um ein Mini-Programm, das nichts weiter tut als Hello World auszugeben.

Irgendwie bin ich außerdem bei eher unhandlichen mathematischen Konzepten gelandet, zum Beispiel bei der Ackermannfunktion: die Idee ist hier, eine möglichst schnell wachsende Funktion zu konstruieren. In der Praxis gelten exp(x) und die Fakultät (n!) schon als schnell wachsend, aber de Ackermannfunktion stellt diese noch in den Schatten, indem sie die Reihe a+b, a·b, ab, … sinnvoll fortsetzt.

Ja, und von dort war es auch nicht mehr weit bis zu den aberwitzig großen Zahlen. Ich rede hier nicht von so Winzigkeiten wie etwa der Zahl der Atome im Universum — im Netz findet man unter anderem die Schätzung 1078. Das ist zwar eine Eins mit 78 Nullen, aber die läßt sich ja mithilfe der in der Physik üblichen Exponentialschreibweise noch ganz kompakt darstellen. Zur Not paßt 1000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 sogar ausgeschrieben noch in eine Zeile.

Grahams Zahl — laut Guinness’ Buch der Rekorde die größte in einem mathematischen Beweis verwandte Zahl — ist von anderem Kaliber. Man schreibt sie kurz als G64, wobei natürlich G noch definiert werden muß. Lange Erklärungen spare ich mir hier, nur soviel sei gesagt: G0=4, aber G1 ist bereits so groß, daß es sich auch in der Exponentialdarstellung nicht mehr aufschreiben läßt. G2 ist dann entsprechend viel gigantischer, und so weiter.

Gute Nacht!

[Edit: 1054<1078]

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Heute habe ich gelernt: auch Mathematiker kennen die Lange Gerade. Außerdem: die Sorgenfrey-Ebene ist total unzusammenhängend. Das habe ich mir nicht ausgedacht.

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Heute morgen semi-ausgeschlafen, dann die Eule von der Arbeit abgeholt. Auf dem Rückweg haben wir festgestellt, daß Runewars noch nicht verfügbar ist; dafür haben wir aber ein bißchen im Teeladen gestöbert. Und im Buchladen, aber das ist ja selbstverständlich :-)

Wieder zu Hause stand der Besuch auch schon vor der Tür. Also erstmal Brunch, und dann –

eigentlich hatten wir uns ja auf Runewars gefreut, aber das hat die hither shore ja noch nicht erreicht; also war nach längerer Zeit wieder ein Ausflug zu den Old Ones angesagt.

Das hat Spaß gemacht, obwohl wir (und ganz Arkham) am Schluß leider einem Erdbeben zum Opfer gefallen sind. Eine Lawine erschiene mir gerade allerdings realistischer…

Hinterher haben wir Ally noch einen kurzen Besuch abgestattet.

So, und bevor ich hier über der Tastatur einschlafen, werde ich mich mal ins Bett begeben.

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