MÄR
2010
War das heute nicht ein grandioses Wetter? Strahlendblauer Himmel, eine kräftige Frühlingssonne, und eine ganz herrliche Schneelandschaft. Ja, eigentlich habe ich die Nase erstmal ziemlich voll von Schnee, aber wenn er dick und weich wie Puderzucker ist statt einer ekligen Mischung aus Matsch und Eis (und wenn ich nicht fahrradfahren muß), dann mache ich da glatt eine Ausnahme.
Heute war jedenfalls ein toller Tag, und jetzt freue ich mich auf den Topf mit Kartoffeln, der gerade auf dem Herd steht. À propos Kartoffeln: heute habe ich dem Kartoffelstein nach längerer Zeit wieder einen Besuch abgestattet. Der Ausblick war wirklich herrlich; da habe ich gleich ein Bild gemacht — für Eule.
Aber euch will ich es auch nicht vorenthalten.
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Hierzulande — das heißt, ziemlich genau in der Mitte Deutschlands — hält sich das mit den Bergen allerdings sehr in Grenzen. Der Brocken ist zwei Tagesmärsche weg und würde mit seinen gut 1100 Metern in den Alpen doch eher untergehen. Die stadtnahen Wälder liegen deutlich niedriger. Heute war ich doch sehr überrascht, daß bloße zweihundert Meter Höhendifferenz den entscheidenden Unterschied zwischen nassen Straßen und Eisglätte ausmachen können.