Einträge mit dem Tag ‘Video’

Mein neues Zeitraffer-Projekt läuft zwar noch, aber hier gibt es schon einen ersten Eindruck. Die schnelle Pflanze in der Mitte ist Kaffee, die Zitrone (in der linken unteren Ecke) bewegt sich dagegen fast gar nicht. Das Video ist etwa 8000-fach beschleunigt, eine Sekunde Film entspricht über zwei Stunden Aufnahmezeit.

Von der Idee, eine Spiegelreflexkamera für die Aufnahme zu verwenden, habe ich wieder Abstand genommen: der Verschleiß wäre durch die hohe Zahl der Auslösungen einfach zu groß[1]. Die Eule hat mir aber eine Webcam geliehen, mit der ich ganz gute Bilder machen kann. Als Software nehme ich ein einfaches Kommandozeilen-Programm namens wacaw, den Film habe ich mit FrameByFrame erstellt und dann in iMovie bearbeitet.

  1. Verschlüsse von Consumer-Kameras halten wohl zwanzig- bis fünfzigtausend Auslösungen, eine Filmminute besteht aber schon aus fast 1500 Bildern.
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Ich habe zwar schon ewig und drei Tage einen Youtube-Kanal, den ich aber bislang nur zum Abonnieren anderer Kanäle genutzt habe. Jetzt gibt es jetzt endlich mein erstes eigenes Video: eine Zeitraffer-Aufnahme von Thinking Putty, das ist eine Art Knetgummi, das sich auf langen Zeitskalen wie eine sehr zähe Flüssigkeit verhält. Das Video ist 1200-fach beschleunigt, eine Minute entspricht also fast einem Tag Aufnahmezeit.

Die Qualität ist leider nicht so besonders[1] -- ich habe noch kein Programm gefunden, um eine DSLR vom Rechner steuern zu lassen, und so müsst ihr mit der eingebauten Webcam im Notebook vorliebnehmen. Als Aufnahmesoftware habe ich Gawker verwendet. Das Programm ist ganz praktisch, aber nicht ideal: ich hätte gerne Zugriff auf die Einzelbilder, Gawker liefert aber nur eine fertige Film-Datei. Die wiederum finde ich nicht einmal so wichtig, denn die könnte ich auch mit FrameByFrame erstellen.

Den Schnitt (und die gesamte Postproduction) hat übrigens die Eule übernommen. Herzlichen Dank dafür!

  1. lies: miserabel
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Eigentlich hätte als nächstes ja eine Rezension kommen sollen. Leider fehlte in dem Entwurf der größte Teil des Textes, von dem ich mir sicher war, ihn schon geschrieben zu haben. Ich habe ein bißchen weitergemacht, aber irgendwie wollte es nicht.
Später ist mir dann eingefallen, daß ich den Eintrag überwiegend auf Papier vorbereitet hatte. Wenn ich das wiederfinde, lasse ich es euch wissen. Bis dahin gibt es ein paar Gedanken zu den sieben Todsünden -- Vergesslichkeit gehört aber nicht dazu ...

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Einmal Popstar sein: davon träumt manch einer. Zur Hobbyband, die im Keller oder der Garage probt, reicht es dann vielleicht auch; aber Musikvideos zu produzieren, ist teuer. Was also tun?

The Get Out Clause aus Manchester hat es auf eine andere Art versucht: sie haben ihre Stücke einfach vor Überwachungskameras gespielt. Nachher haben sie die Videos unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz angefordert. Damit waren sie zwar nur in einem Bruchteil der Fälle erfolgreich, haben aber immer noch Material von zwanzig Kameras erhalten.

Das daraus entstandene Video gibt es natürlich bei Youtube.

[via Slashdot]

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