Einträge mit dem Tag ‘Eule’

Eigentlich hätte als nächstes ja eine Rezension kommen sollen. Leider fehlte in dem Entwurf der größte Teil des Textes, von dem ich mir sicher war, ihn schon geschrieben zu haben. Ich habe ein bißchen weitergemacht, aber irgendwie wollte es nicht.
Später ist mir dann eingefallen, daß ich den Eintrag überwiegend auf Papier vorbereitet hatte. Wenn ich das wiederfinde, lasse ich es euch wissen. Bis dahin gibt es ein paar Gedanken zu den sieben Todsünden -- Vergesslichkeit gehört aber nicht dazu ...

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Im Rahmen der LovelyBooks-Lesechallenge 2012 habe ich von Val McDermid Alle Rache will Ewigkeit gelesen, finde aber den Beginn der Challenge ein wenig enttäuschend.

Inhalt: Die Gerichtspsychiaterin Charlie, die derzeit sowohl aus beruflicher wie auch privater Perspektive keine leichte Zeit hat, wird durch eine frühere Dozentin von ihr gebeten einen Mordfall an ihrem altem College zu untersuchen. Diese Dozentin ist nun nicht nur zufällig die Schwiegermutter des Ermordeten, sondern glaubt auch zu wissen, wer der Mörder ist und dass es sich zudem nicht um das erste Opfer handelt. Charlie die - getrieben von ihrer Neugier, dem Mangel an anderen Aufgaben und der Hoffnung einen Justizirrtum aufzudecken - dem Wunsch nachkommt inoffiziell zu ermitteln, taucht in die Welt des Colleges ein und begibt sich dabei selbst in Gefahr.
Meine Meinung: Ich fand den Aufbau der Geschichte, bei dem eine inoffizielle Ermittlerin bereits „abgeschlossene“ Morde untersucht, recht reizvoll und mal eine Abwechslung zu den ewig vielen Kriminalromanen, in denen ein Ermittler der Polizei unter Aufbietung seines gesamten Scharfsinns und unter Einsatz seines Lebens den Fall löst. Leider hatte ich den Eindruck, dass diese Form der Geschichte die Spannung reduzierte, beschränkt sich die Hauptprotagonistin Charlie doch den Großteil des Buches darauf mit Leuten zu reden, durch die Gegend zu laufen/reisen und Zeitungsartikel zu lesen um die Vergangenheit zu erforschen. Auch die Ausschnitte die sich mit dem Privatleben von Charlie und den anderen wichtigen Akteuren beschäftigen steigern die Spannung nur unwesentlich, sind doch viele Teile der Story sehr vorhersehbar. Dies betrifft auch leider die Frage nach dem Mörder, die schon früh (zu früh für meinen Geschmack) für den Leser beantwortet wird, wodurch der Spannungsbogen zum Schluss des Buches hin leidet.
Im Buch spielt das Thema Homosexualität eine große Rolle. Dagegen selbst wäre ja überhaupt nichts einzuwenden, wenn nicht der Großteil der wichtigen Akteure weiblich und lesbisch wäre und die meisten männlichen Akteure irgendwie „seltsam“ wirken. Tatsächlich war ich recht irritiert davon, dass Männer in diesem Buch häufiger  als „ungewöhnliche“ Personen (z.B. tot, alkoholabhängig, ehemalige Junkies etc.). mitspielen, als als zurechnungsfähige Menschen mit denen man ein vernünftiges Gespräch führen kann. In diesem Punkt war mir die Charakterauswahl der Autorin eindeutig zu einseitig.

Fazit: Obwohl das Buch deutlich spannender hätte gestaltet sein können und die Charaktere ein wenig einseitig wirken, hat das Buch eine interessante Geschichtsperspektive und eine logische Auflösung des Falls. Nicht das Schlechteste was ich je gelesen habe, aber es geht auch deutlich besser...

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Die liebe Eule hat eine Schatzkiste gefunden und fragt nach Kinderbucherinnerungen.
Hmm, Kinderbücher... Gar nicht so einfach, ich glaube, eine Menge habe ich schon wieder vergessen. Aber mal sehen: aus Vorlesezeiten hätten wir da zum Beispiel die Schatzinsel und Dahls Danny oder die Fasanenjagd, etwas weiter hinten auf der Beliebtheitsskala (aber immer noch schön) gab es James und der Riesenpfirsich (auch von Dahl) und Robinson Crusoe. Oh, und gerade wieder eingefallen: Das Rote U -- ein Buch, das in meiner Heimatstadt spielt, so daß man die Schauplätze schön verfolgen kann.
Unter den ersten Selbstgelesenen fällt mir Wipp und Murkel ein, eine Geschichte von zwei Mäusen -- in Schreibschrift gedruckt 🙂
Später habe ich dann Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt in der Stadtbücherei entdeckt (übrigens von Boy Lornsen, den wir ja schon aus dem Video kennen). Außerdem natürlich das Gebubbel-Buch (kennt das wirklich keiner?), irgendwann dann Die drei Fragezeichen, und noch etwas später habe ich angefangen, regalmeterweise Mark Brandis zu verschlingen.

Tja, spätestens an dem Punkt ist dann wohl der Übergang vom Kinder- zum Jugendbuch erreicht, und deshalb beende ich den Beitrag jetzt auch.

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Hotelzimmer haben etwas...besonderes. Nicht unbedingt besonders gut, einfach nur anders. Hotelig eben. In einem solchen sitze ich gerade, und eigentlich sollte ich schon seit mindestens einer Stunde im Bett liegen, aber irgendwie mag ich nicht.

Nach dreieinhalbstündiger Zugfahrt haben wir noch die ziemlich leere Innenstadt durchstreift, bevor wir dann im Kap Tormentoso hängengeblieben sind. Empfehlenswert, nur der Türschließer war etwas langsam...

Morgen um sieben ist die Nacht vorbei, und dann wollen wir lernen, wie man Grafikkarten zum Rechnen benutzt. Eigentlich freue ich mich auf die Veranstaltung, aber ein bißchen einsam ist es hier schon. Die Plüscheule auf dem Nachttisch hilft da nur bedingt.

So, nun ist es aber definitiv spät genug. Gute Nacht da draußen!

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Geburtstagseule

Ist schon ein paar Tage her. Aber trotzdem. Ist sie nicht toll?

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When an owl is quietly hooting;
Though the mists be closing densely,
thorns clawing at my chest;
though scree be sliding underfoot,
daylight waning fast;
though icy be the wind,
though treacherous the path:

When the Owl is quietly hooting
I shall not feel alone.
I will not waver,
Will not stray,
Till I'm safe and warm and home.

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Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Eule habe ich heute ein Bild von Maltas Südküste, genauer gesagt von der berühmten Blauen Grotte. Wenn dort morgens die Sonne im richtigen Winkel hineinscheint, entsteht durch das Meeresblau und die Färbung der Felsen ein ganz zauberhaftes Licht.

Jedenfalls sagt man das. Als wir dort waren, war das Wetter für die kleinen Ausflugsboote zu unruhig, und wir konnten nur von oben auf Wasser und Felsen schauen.

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oh-eule-01

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Heute habe ich mich von der besten Eule der Welt mit Süßig- und Zärtlichkeiten verwöhnen lassen und außerdem ein bißchen an meinem Theme geschraubt. Immerhin sind jetzt zwei Punkte aus meiner Bugliste abgearbeitet: Zum einen steht der letzte Blogeintrag der Seite jetzt nicht mehr über die Fußzeile hinaus; zum anderen sind die einzelnen Einträge in den Archiv-Ansichten (nach Datum, Tag oder Kategorie) nicht mehr wild durcheinandergewürfelt.

Dabei habe ich auch gleich ein paar Sachen gelernt, zum Beispiel welche Dateien WordPress benutzt, um die Archiv-Ansicht darzustellen; oder auch, daß eine floating box, die man per position: relative nach unten verschiebt, die umschließende Box nicht vergrößert, sondern lustig nach unten herausragt. Ich habe keine Ahnung, ob das ein Problem meines Browsers ist (dann besteht es aber in Safari/Webkit und Camino/Gecko), oder ob das tatsächlich so gedacht ist. Ich habe es dann so gelöst, daß ich die verschobene Box per margin entsprechend der Verschiebung vergrößert habe:


#meinebox {
float: left;
position: relative;
top: 200px;
margin-bottom: 200px;
}

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