Kategorie ‘Geschichten’

Ein paar Gedanken zu Terror der Tentakel von A. Lee Martinez:

Für eine richtige Rezension fehlen mir Zeit und Lust, aber zwei Punkte, die mich besonders gestört haben, will ich erwähnen. Zum einen vermisse ich "Show, don't tell" -- stattdessen finden sich endlose, ziemlich witzlose Dialoge, die die Story voranbringen sollen. Zum anderen gibt es viel zu viel erzählerische Magie -- ob die Handelnden z.B. einen Kampf gewinnen oder durch Konstruktion einer aberwitzigen Maschine einen Ausweg aus einer schwierigen Lage finden, richtet sich rein nach den Wünschen des Autors, ist aus der inneren Logik der Geschichte aber nicht zu erklären. Da müssen drei von fünf Sternen reichen. 

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Sam näki ensi kerran ihmisten taistelevan ihmisiä vastaan eikä hän erityisemmin pitänyt näkemästään. Hän oli iloinen ettei hän ollut nähnyt kuolleen kasvoja. Hän mietti, mikähän miehen nimi oli ja mistä hän oli kotoisin.

Aus dem Herrn der Ringe. Dazu geht mir so viel durch den Kopf, daß ich das einfach mal unkommentiert stehen lasse.

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Eigentlich bin ich kein großer Fan von Biographien, aber heute will ich eine Ausnahme machen und ein paar Worte zu Heisenbergs Der Teil und das Ganze sagen.

Mich hat vor allem interessiert, einen Einblick in die Anfangszeit der Quantenmechanik zu bekommen -- eine Zeit, in der die Tür zu einem weiten Feld gerade aufgestoßen war, in der es (jedenfalls aus heutiger Sicht) viel zu entdecken und zu erforschen gab und in der Geschichte passierte. In dieser Beziehung bin ich natürlich auf meine Kosten gekommen, aber es gibt auch noch andere interessante Episoden in dem Buch. Bevor ich auf diese näher eingehe, will ich noch kurz erwähnen, daß der an den physikalischen Laien gerichtete Text zu wissenschaftlichen Problemen meist nur Andeutungen macht, die gerade ausreichen, die Neugier zu wecken, nicht jedoch, sie zu stillen. Da werde ich mich wohl noch anderweitig informieren müssen.
So war mir zum Beispiel neu, daß die Heisenbergsche Quantenmechanik ursprünglich keine Wellenmechanik war. Die hat Schrödinger erst später eingeführt, und ich wüßte doch zu gerne, wie diese ursprüngliche Formulierung aussah.

Neben der Physik kommen aber, wie gesagt, auch noch andere Themen vor.
Die Beschreibung der Anfangszeit in Göttingen und der Spaziergänge, die Heisenberg dort mit Bohr unternimmt, haben ein bißchen das Gefühl von Heimat geweckt.
Besonders eindrücklich habe ich aber die Zeit des dritten Reiches empfunden -- man redet dabei so oft von der Verfolgung der Juden und anderer Minderheiten, daß der Blick auf den Durchschnittsbürger oft ein bißchen in Vergessenheit gerät: die bedrückende Stimmung in einem totalitären Staat, die Katastrophe, die vielen schon früh als unausweichlich erschien, und die Frage, wie man sich selbst verhalten soll.

Zum Schluß möchte ich noch kurz auf die Art der Darstellung eingehen: Der Autor bestreitet große Teile des Buches durch Gespräche mit Zeitgenossen. Das zieht den Leser in die Geschehnisse mit hinein und sorgt gleichzeitig für einen sehr persönlichen Blick auf die Dinge.

Mir fehlt, wie zu Anfang schon angedeutet, die Erfahrung, diese Form der Darstellung in den Kontext anderer Biographien einzuordnen. Mir hat sie jedoch gut gefallen.

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Am Anfang seiner Karriere war Professor Mortimer in Kairo: hier hat er das Geheimnis der großen Pyramide[1] gelüftet. Die Geschichte ist ursprünglich in zwei Bänden erschienen, die in der deutschen Ausgabe die Nummern eins und zwei tragen. Der eigentliche Beginn der Reihe, das dreibändige Kriegsepos Der Kampf um die Welt, ist erst etliche Jahre später auf deutsch veröffentlicht worden.

Weil dies schon meine dritte Rezension zu Blake und Mortimer ist, will ich mich kurz fassen: Jacobs' Stil begeistert mich nach wie vor, aber den Futurismus der späteren Bände vermisse ich doch. Stattdessen bekommen wir eine kleine Dosis Magie, die meines Erachtens nicht so recht zu den Hauptfiguren paßt. Deshalb mag ich diesmal auch nur vier von fünf Sternen vergeben.

Meine Ausgabe ist in einem Band bei Dargaud erschienen, und sie kann sich durchaus sehen lassen: unter den 128 Seiten finden sich auch zwölf mit Abdrucken der ursprünglichen Veröffentlichung in Form einer Fortsetzungsgeschichte im Tintin; ein Festeinband versteht sich von selbst.

  1. Cheops-Pyramide
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Heute habe ich das erste Buch aus der Challenge 20/13 beendet -- ein Buch, das ich abgebrochen und (bis jetzt) nie beendet habe: Magyk von Angie Sage.
Diese Buch habe ich mir damals aus einem etwas seltsamen Grunde gekauft: ich bin nämlich beim Buchhändler meines Vertrauens über einen späteren Band der Reihe gestolpert, und der hieß Physik. Als Physiker mußte ich natürlich genauer hinsehen, und die für die englische Sprache seltsame Schreibweise hat mich dann bewogen, den ersten Band zu bestellen.

Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt, ich will mich aber mit ein paar Andeutungen begnügen, um etwaigen Lesern nicht den letzten Rest Spannung zu nehmen -- die Handlung ist nämlich ziemlich vorhersehbar. Angesiedelt in einem fantasy-typischen Spätmittelalter (mit Zauberern natürlich) folgen wir den Geschicken zweier in einfachen Verhältnissen aufwachsender Kinder, die quasi als doppeltes Aschenputtel zu Höherem bestimmt sind.
Magyk wartet durchaus mit ein paar netten Details auf. So sind zum Beispiel die Zaubersprüche (pseudo-altertümliches Englisch statt pottersches Latein) in einer anderen Schriftart gesetzt. Gleiches gilt für magische Fachausdrücke, etwa caused nicht im Sinne von verursacht, sondern als telekinetische Beeinflussung. Leider täuschen diese Einzelheiten nicht über die Vorhersehbarkeit der Geschichte hinweg. Insbesondere das Rätsel, daß Septimus Heap, Namensgeber der ganzen Reihe, gleich zu Beginn noch als Neugeborenes stirbt, ist für den Leser recht schnell gelöst. Die Autorin nimmt es trotzdem über zweihundert Seiten mit, und auch die klügeren der Protagonisten bleiben bis zum Schluß im Dunkel.
Vielleicht sollte man an ein Jugendbuch in dieser Hinsicht nicht zu viele Ansprüche stellen, mich stört es aber doch.
Letztlich vergebe ich drei von fünf Sternen, weil Magyk immerhin eine ganz unterhaltsame Lektüre bietet. Nur auf Physik werde ich wohl verzichten.

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Wie schon angekündigt, habe ich mit die Kriterien zur Lesechallenge näher angesehen und dabei festgestellt, daß ich für - was ein Zufall - dreizehn davon schon passende Bücher habe:

Ein Buch mit mindestens 500 Seiten

Nicht so einfach, wie man denken sollte, weil ich gerade keine dicken Fantasy-Schinken horte. Passen würde aber Magyk von Septimus Heap oder Die Flut von Wolfgang Hohlbein.

Ein Buch, dessen Cover dir gar nicht gefällt

Gar nicht ist manchmal ein relativer Begriff, aber The Thousand Orcs von R.A. Salvatore hat sicher nicht das beste Cover aller Zeiten.

Ein Buch, das mit dem Buchstaben “Z” im Titel beginnt

Hier muß ich für's erste passen.

Ein Buch in dem mindestens 1 Tier vorkommt

Ich nehme an, das Tier soll nicht nur im Buch, sondern auch im Titel vorkommen. Hund Katze Maus kann jeder, aber ich habe Oscar Wilde and the Nest of Vipers von Gyles Brandreth.

Ein Buch, das mittlerweile seit einem Jahr auf deinem SuB liegt

Das ist wieder leicht, mein Stapel Ungelesener Bücher ist ein echter Stack: ich lese immer die Neuzugänge als erstes, der Rest wartet monate- oder jahrelang. Zum Veispiel der Wolkenspringer von Daniel Tammet.

Ein Buch, das schon einmal gelesen wurde oder gebraucht ist

Ich habe gerade eine alte, noch in Fraktur gesetzte Ausgabe von Goethes Faust bekommen. Die wäre eine Möglichkeit, ein Band aus Samuel Pepys' Tagebüchern eine andere.

Ein Buch mit einem schwarz-weißen Cover

Sobald er sich wieder angefunden hat: Haarmann von Peer Meter und Isabel Kreitz.

Ein Buch, das du abgebrochen und nie beendet hast

Vor Jahren habe ich ein paar Kapitel von Magyk gelesen.

Ein Buch, dessen Autor weder deutsch- noch englischsprachiger Herkunft ist

Darauf freue ich mich schon lange: Les 3 Formules du Professeur Sato aus der Reihe Blake und Mortimer des Frankobelgiers Edgar P. Jacobs. Diesen Band kenne ich nämlich noch gar nicht.

Ein Buch, dessen Erscheinung du kaum erwarten konntest

Hmm, das ist schwierig: wenn ich auf solch ein Buch warte, landet es natürlich nicht auf dem SuB, sondern wird sofort gelesen. Das letzte war wohl The Wise Man's Fear von Patrick Rothfuss. Im Moment muß ich passen, aber vielleicht ergibt sich im Laufe des Jahres noch etwas.

Ein Buch, das alle Vokale [a, e, i, o, u] im Titel enthält

Gar nicht mal so einfach, aber wenn der Titel lang genug ist, geht's: The hundred-year-old man who climbed out of the window and disappeared von Jonas Jonasson.

Ein Buch von einem kleinen/unbekannteren Verlag

Man kann sicher streiten, ob gewisse Verlage klein oder groß sind; aber wenn ich nach dem ISBN-Nummernkreis gehe, gehört Mare zu den kleinen. Nun denn: Heyerdahl von Ragnar Kvam.

Ein Buch, das vor dem 21. Jahrhundert veröffentlicht wurde (bis 1999)

Da ist die Auswahl wieder ziemlich groß. Wenn ich mutig bin, werden es die Canterbury Tales von Geoffrey Chaucer (14. Jh), ansonsten vielleicht ein Band aus Pepys' Diary (17. Jh).

Ein Buch, dessen Autor oder Genre dich bisher nicht begeistern konnte

Hier muß ich wirklich passen.

Ein Buch, das eine andere Person wahllos aus deinem SuB fischt

Dazu kann ich im Voraus natürlich nichts sagen...

Ein Buch, dessen Autor den Nobelpreis erhalten hat

Hier muß ich ein bißchen schummeln: gemeint ist natürlich der Literatur-Nobelpreis, aber das steht da nicht. Also: Der Teil und das Ganze von Werner Heisenberg.

Ein Buch, das du lesen möchtest, bevor der Film erscheint

Ich bin derzeit etwas abgehängt von den aktuellen Entwicklungen auf dem Filmmarkt, deshalb lasse ich die Kategorie aus.

Ein Buch, das im Titel eine Fantasy-Gestalt enthält (z.B. Elfenfluch, Dämonenkuss, Engel der Nacht, usw.)

Ganz einfach: Der Hobbit als Comic.

Ein Buch, das auf einer wahren Begebenheit basiert

Gemeint sind wohl Romane. Dazu habe ich derzeit nichts.

Ein Buch lesen, in dem es um das Thema BÜCHER geht

Auch hier fällt mir im Moment nichts ein.

Mal sehen, was ich im kommenden Jahr schaffe, und wie sich die Liste noch verändern wird.

[Edit: vor Müdigkeit waren mir wohl die HTML-Kentnisse abhanden gekommen...]

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Hui, schon wieder fast ein Monat, seit ich das letzte Mal etwas geschrieben habe. Das Jahr neigt sich rasant seinem Ende zu, und da kommt mir die Buchchallenge 20/13 von Bookaholica gerade recht: dreizehn Bücher muß man lesen, hat dafür aber auch immerhin ein Jahr Zeit; das sollte also auch für mich als Wenig- (oder doch Nicht-mehr-ganz-so-viel-) Leser reichen.

Natürlich nicht irgendwelche Bücher, vielmehr sucht man sich dreizehn witzige Kriterien aus einem Katalog von zwanzig (20/13 eben) aus und sucht sich dann jeweils ein passendes Buch. Für meine dreizehn Kriterien habe ich mich noch nicht entschieden, die Liste folgt dann in nächster Zeit.

[via Lilaeulenkind]

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Gerade habe ich Kushiel's Dart von Jaqueline Carey beendet. Hui. Wo soll ich anfangen? Vielleicht beim Offensichtlichen: den Roman (erster Teil einer Trilogie, das ist heutzutage ja die Norm) ist im Grunde High Fantasy. Es gibt zwar keine Elfen und Zauberer, aber dafür jede Menge tapferer Ritter, die mit einem Lied auf den Lippen in den sicheren Tod reiten. Ja, und ein bißchen Magie ist gelegentlich auch zu finden. Andererseits paßt auch die Bezeichnung Alternative History. Denn die Geschichte spielt irgendwann im Mittelalter, so genau kann ich das nicht festlegen, aber es gibt zwei wesentliche Punkte, die mit unserer Welt nicht übereinstimmen: da ist zunächst der Master of the Straits, eine gottähnliche Gestalt auf einer Insel im Ärmelkanal. Er kann diese wegen eines Fluchs nicht verlassen und beschäftigt sich mit Schiffe versenken; genauer gesagt, er unterbindet fast den ganzen Verkehr zwischen dem, was sonst England wäre (und hier Alba, also Schottland heißt) und mangels Normannen noch von Kelten bewohnt wird, und dem Kontinent. Außerdem ist die Entstehung des Christentums etwas anders gelaufen, und die Anhänger Eluas (mit der Verkündung Love as thou wilt) haben sich in Terre d'Ange niedergelassen, das ungefähr dem heutigen Frankreich entspricht. auf mich wirkt das Land wie eine seltsame Mischung aus England und Frankreich, aber das mag auch an meinem mangelndes Wissen über die französische Monarchie liegen.

Den Aposteln, von denen sich jeder einem anderen Aspekt fleischlicher Lust gewidmet hat, sind Einzelne Häuser des Night Court gewidmet -- eine Art religiös untermauerter Edelbordelle.

Unsere Heldin, Phèdre, hat ihre Kindheit auch in einem dieser Häuser verbracht[1], wechselt dann jedoch in einen privaten Haushalt. Ihr neuer Herr[2] läßt ihr eine umfassende Ausbildung angedeihen, damit sie für ihn bei der Erbringung sexueller Dienstleistungen heimlich Informationen zu einem zunächst unbekannten Zweck beschafft.
Damit stürzt die Autorin uns in ein Verwirrspiel aus Politik, höfischen Intrigen, Verrat und letztlich sogar Krieg, daß es ziemlich schwierig wird, einigermaßen den Durchblick zu behalten. Ob man das positiv oder negativ bewertet, bleibt jedem selbst überlassen. Pluspunkte gibt es jedenfalls für die sehr glaubwürdige Darstellung der Feudalgesellschaft in Terre d'Ange und die schöne Idee des sexuell orientierten Glaubens. Mich persönlich hat auch das seltsame Parallel-Europa mit den interessanten Städte-Namen fasziniert, obwohl das wahrscheinlich keine besondere schriftstellerische Leistung darstellt. Störend fand ich lediglich die Stellen, an denen es doch sehr pathetisch wurde -- bei High Fantasy vielleicht unvermeidlich. Insgesamt gebe ich vier von fünf Sternen.

  1. dabei läuft alles streng gesittet ab, minderjährige Adepten werden höchstens als Bedienung bei Banketten eingesetzt
  2. im feudalen Sinne
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Eigentlich hätte als nächstes ja eine Rezension kommen sollen. Leider fehlte in dem Entwurf der größte Teil des Textes, von dem ich mir sicher war, ihn schon geschrieben zu haben. Ich habe ein bißchen weitergemacht, aber irgendwie wollte es nicht.
Später ist mir dann eingefallen, daß ich den Eintrag überwiegend auf Papier vorbereitet hatte. Wenn ich das wiederfinde, lasse ich es euch wissen. Bis dahin gibt es ein paar Gedanken zu den sieben Todsünden -- Vergesslichkeit gehört aber nicht dazu ...

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Die LovelyBooks Lesechallenge 2012 geht weiter. Im Februar wird Weil ich euch liebte von Linwood Barclay gelesen:

"Ich hatte nichts Konkretes. Keine Beweise. Ich hatte nur dieses Bauchgefühl, das im Strudel der Ereignisse um Ann Slocum, ihren Mann, diesen Sommer, Belinda und die zweiundsechzigtausend, die Sheila für sie hätte überbringen sollen, immer stärker geworden war.
Alles deutete in eine Richtung." (S. 402)

Das Leben des Bauunternehmers Glen fällt mit dem Tod seiner Frau Sheila bei einem Verkehrsunfall buchstäblich auseinander. Nicht nur, dass er und seine Tochter den Verlust verarbeiten müssen, es häufen sich auch die Probleme und seltsamen Zufälle im Leben der beiden. Glen steht vor vielen unbeantworteten Fragen: Was hat Sheila an ihrem Todestag gemacht? Wo war sie? Wen hat sie getroffen? Und was hat das Ganze mit ihren beiden besten Freundinnen und deren Ehemännern zu tun?
Als dann Ann, eine dieser Freundinnen von Sheila kurze Zeit darauf auch bei einem Unfall stirbt, wird Glen wirklich aufmerksam und beginnt Fragen zu stellen. Nach und nach entschleiert er ein Netz verschiedenster Zusammenhänge, bei denen es um viel Geld, hohe Schulden, Betrug, Misstrauen und Fälschungen geht.

Ich fand das Buch wirklich toll. Der Schreibstil ist flüssig und versetzt den Leser gut in die Charaktere hinein. Obwohl man schon ahnt worum es geht, ist doch bis zum Schluss nicht ganz klar wie die Geschichte ausgeht. Die Spannung dabei wird noch verstärkt durch "gefährliche" Ereignisse und Situationen.
Besonders begeistert hat mich, wie realistisch die Welt wirkt, die der Autor zeichnet. Nicht nur die Charaktere, sondern auch die Zusammenhänge und Verbrechen wirken vor dem Hintergrund der amerikanischen Finanzkrise authentisch. Die düstere Stimmung, die auch durch kleinere und alltägliche Unglücke gewürzt wird, fesselt so richtig beim Lesen. Einzig an der Bezeichnung "Thriller" stoße ich mich ein wenig, ich finde dass es sich mehr um einen Krimi handelt.

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