Einträge mit dem Tag ‘Winter’

Der große Frost ist wohl vorbei, aber hier habe ich noch zwei Impressionen vom vorletzten Wochenende (leider nur in Handy-Qualität).

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Der Winter ist da! Nachdem das Wochenende mit um die Null Grad unangenehm feucht war, ist es heute frostig und trockener. Außerdem erwartete mich neben der Haustür ein Päckchen: über's Wochenende ist der zweite Band von Pepys eingetrudelt! Ich hab's im Bus gleich ausgepackt ... Jetzt muß ich nur noch einen Monat aufholen, dann kann die Echtzeit-Lesung losgehen. Der Verkäufer hat übrigens nicht übertrieben, indem er den Zustand als sehr gut beschrieb -- das Buch sieht aus wie neu.

Im Institut angekommen, überrascht mich das Thermometer an der Pförtnerloge dann doch: --6°.

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Zur Abwechslung gibt es hier mal wieder etwas zum Anschauen: das obligatorische Eulenbild.

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Wer eine Eule hat, muß ihr ab und zu kleine Geschenke mitbringen. Dieses hier ist weiß und winterlich.

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Weil ich spontan keine Lust auf Twitter habe, muß ich meine 160-zeichigen Belanglosigkeiten hier kundtun:

Es schneit. Dabei war doch gestern noch Herbst.

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War das heute nicht ein grandioses Wetter? Strahlendblauer Himmel, eine kräftige Frühlingssonne, und eine ganz herrliche Schneelandschaft. Ja, eigentlich habe ich die Nase erstmal ziemlich voll von Schnee, aber wenn er dick und weich wie Puderzucker ist statt einer ekligen Mischung aus Matsch und Eis (und wenn ich nicht fahrradfahren muß), dann mache ich da glatt eine Ausnahme.

Heute war jedenfalls ein toller Tag, und jetzt freue ich mich auf den Topf mit Kartoffeln, der gerade auf dem Herd steht. À propos Kartoffeln: heute habe ich dem Kartoffelstein nach längerer Zeit wieder einen Besuch abgestattet. Der Ausblick war wirklich herrlich; da habe ich gleich ein Bild gemacht -- für Eule.

Aber euch will ich es auch nicht vorenthalten.

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Dumme Gedanken

Immer, wenn ich in den letzten Tagen auf unser Betriebsgelände gekommen bin, mußte ich an Eis denken[1]: die festgefahrene Schneedecke sieht mit dem dunklen Splitt wie Stracciatella aus, und die dünne Schicht leicht dreckigen Schnees darüber hat fast genau die Farbe von Nußeis.

Musikalisch

Aber eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes erzählen, etwas über iTunes nämlich. Ich benutze dieses Programm zum Musikhören und zum Verwalten meiner Sammlung, außerdem für den einen oder anderen Podcast. Den Store habe ich bislang noch gar nicht benutzt, und meinen iPod verwende ich auch nur noch sehr selten -- im Grunde könnte ich also auch auf andere Software ausweichen. Allerdings funktioniert iTunes klaglos, ist gut ins System integriert (jedenfalls auf dem Mac), und eine echte Alternative kenne ich auch nicht[2]

Mißtöne

Trotzdem gibt es gelegentlich Punkte, die mich stören. Da ist zum einen einiges an Kleinkram, über den man aber ganz gut hinwegsehen kann. So läßt sich beispielsweise bei jedem futzeligen kleinen Tool die, äh, Toolbar[3] nach Lust und Laune den eigenen Vorstellungen anpassen; diese Funktion bringt das System mit, so daß der Anwendungsprogrammierer nur noch wenig Arbeit damit hat. Trotzdem geht es by iTunes nicht. Oder die Smart Playlists[4]: Mehrere Kriterien lassen sich logisch per und oder oder verknüpfen, aber nicht mit beiden[5]. Allerdings läßt sich dieses Problem (das ganz ähnlich auch bei Apple Mail besteht) durch Verschachteln von Smart Playlists ganz gut umgehen.

Bewertet

Zwei Sachen sind aber sozusagen etwas größer: der Umgang mit Alben, und das Bewertungssystem.
Letzteres ist sehr einfach -- und genau deshalb macht es auf mich den Eindruck, etwas lieblos an das Programm angeklatscht zu sein: man kann jeden Titel mit einem bis fünf Sternen bewerten. Die Sterne erscheinen dann in den Titellisten, und man kann sie von Smart Playlists auswerten lassen[6]. Das war es auch schon. Halt, eine Kleinigkeit gibt es doch noch: wenn man komplette Alben bewertet, dann wird diese Bewertung auf alle enthaltenen (unbewerteten) Titel übertragen, aber bei diesen erscheinen die Sterne nur als Umrisse. Umgekehrt wird die Bewertung eines Albums aus den Bewertungen der Einzeltitel berechnet[7].

So weit, so gut (oder auch nicht). Solch eine simple Bewertungsfunktion ist irgendwie auf dem Stand der neunziger Jahre[8] stehengeblieben. Meine Durchschnittsbewertung liegt knapp über vier[9] -- Noteninflation halt. Hier wäre Platz für ein grundlegend neues Konzept. Wie das genau aussehen soll, weiß ich auch nicht; aber die Grundidee ist, daß der Hörer keine absoluten Bewertungen mehr vergeben muß; stattdessen könnte man zum Beispiel verschiedene Titel gegeneinander bewerten, und das Programm berechnet daraus eine Gesamtbewertung. Oder die Titelbewertung baut sich langsam auf, und man gibt nach jedem Hören nur an, ob man den Titel gerade besser oder schlechter als seine Bewertung findet; diese wird dann in kleinen Schritten angepaßt[10]. Oder noch eine ganz andere Idee -- irgendeinem Programmdesigner wird schon etwas Schlaues einfallen.[11]

Albus, -a, -um

Jetzt muß ich mich, glaube ich, mal wieder als furchtbar altmodisch outen. Mit dem Durchbruch von mp3 und ähnlichen Formaten hat sich der Musikkonsum[12] wohl ziemlich auf Einzeltitel konzentriert. Das Album hat sich einigermaßen überlebt.

Naja, bei mir halt nicht. Ich bevorzuge es immer noch, ganze Alben zu hören -- für mich sind das Gesamtkunstwerke, da gibt es einen Spannungsbogen ganz ähnlich wie bei einem guten Buch, und manchmal wird sogar eine richtige Geschichte erzählt[13].

Nun ja, so ganz tot ist es auch wieder nicht: iTunes gruppiert Titel zusammen, die dem gleichen Album entstammen, und stellt das Coverbild neben der Titelliste dar. Außerdem kann man den Zufallsgenerator ("Shuffle") so einstellen, daß statt einzelner Stücke ganze Alben abgespielt werden. Schließlich gibt es noch die Bewertungsübertragung, von der ich oben schon geschrieben habe.

Trotzdem finde ich, daß man da noch einiges tun könnte: so benutze ich gerne Smart Playlists, um gut bewertete Titel zu suchen, oder solche, die ich länger nicht gehört habe. Oft finden sich dann aber wirklich nur einzelne Titel statt ganzer Alben: vielleicht habe ich letzte Woche mitten in einem Album aufgehört, und die letzten Titel sind jetzt zwei Wochen älter als die ersten; oder ich habe nicht alle Titel gleich bewertet, so daß ich jetzt nur einen Teil in der Fünf-Sterne-Liste wiederfinde.

Schön wäre es, wenn Smart Playlists besser mit Alben umgehen könnten; ich fände es zum Beispiel praktisch, eine Liste länger nicht gehörter Alben zu haben statt immer nur einzelne Titel.

[Edit: English]

  1. Will sagen, an Speiseeis; von der anderen Sorte gibt's derzeit eh genug.
  2. Wieder: auf dem Mac. Unter anderen Systemen mag das anders aussehen.
  3. Also der obere Bereich des Fensters, in dem gerne diverse Icons erscheinen, um häufige Befehle schnell ausführen zu können.
  4. Das sind automatische Zusammenstellungen von Musiktiteln anhand von Regeln.
  5. Also: ich kann nicht alle Titel auswählen, die ich besonders gut bewertet habe und die entweder aus den 70ern stammen oder Folk sind.
  6. Man könnte etwa eine Liste mit allen Titeln, die mindestens vier Sterne haben, erstellen.
  7. Wieder vorausgesetzt, daß man das Album nicht explizit selbst bewertet hat.
  8. Man könnte auch sagen: des vorigen Jahrhunderts.
  9. Bei Lovelybooks liege ich sogar bei 4,3 ...
  10. Falls das unklar war: ein neuer Titel hat meinetwegen eine Bewertung von 3. Nach dem ersten Hören sage ich der ist aber besser, und das Programm erhöht die Bewertung meinetwegen auf 3,5. Beim zweiten Mal finde ich ihn immer noch besser, und er rutscht auf 3,8 -- und so weiter in immer kleineren Schritten.
  11. Ich habe mich gleich mal in die Wunschliste eingetragen:

    What I would like to see in a future iTunes version is a truly innovative rating system. Instead of assigning a fixed number of stars per title, something that evolves as I build up my library and listen to music would be great.

    For example, once I have assigned preliminary stars to a new title, iTunes might allow me to compare it to other titles with a similar rating (say, while listening to the track). iTunes could then adjust its rating accordingly. Globally adjusting ratings in order to use the full spectrum of one to five stars might also be useful. Currently, the average rating in my library is slightly above four stars, however it is hard to correct this manually.

  12. Von Konzerten mal abgesehen.
  13. Und Vinyl finde ich toll. Nur das Laufwerk paßt nicht in meinen Rechner. Schnüff.
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Auf den Bergen ist es kühler als im Tal -- das weiß eigentlich jeder. Der Physikus mag sich zunächst fragen, wieso eigentlich: immerhin steigt warme Luft ja nach oben. Dann aber fällt ihm die adiabatische Expansion ein, und schon passen Theorie und Empirie wieder zusammen.

Hierzulande -- das heißt, ziemlich genau in der Mitte Deutschlands -- hält sich das mit den Bergen allerdings sehr in Grenzen. Der Brocken ist zwei Tagesmärsche weg und würde mit seinen gut 1100 Metern in den Alpen doch eher untergehen. Die stadtnahen Wälder liegen deutlich niedriger. Heute war ich doch sehr überrascht, daß bloße zweihundert Meter Höhendifferenz den entscheidenden Unterschied zwischen nassen Straßen und Eisglätte ausmachen können.

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nurmi lumessa
oder so

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