Einträge mit dem Tag ‘saksan kieli’

Das Wort des Tages: Unbill. Außerhalb alter Texte (oder der Fantasy-Literatur) hört man es äußerst selten. Heute aber bat unser IT-Dienstleister, diese zu entschuldigen: ein zentraler Dienst ist vor Weihnachten ausgefallen, der Hersteller arbeitet immer noch an der Behebung des Problems.

Außerdem: Ich habe mich in einem Irrgarten aus Wenn-Dann-Abfragen verlaufen und ein Softwarepaket an zwei Stellen repariert, aber gleichzeitig an drei anderen kaputtgemacht. Bis die Reparatur dann getestet war, ging es schon stark auf acht zu. Naja, wer früh nach Hause will, sollte im Fenster mit den Build-Resultaten vielleicht ganz bis nach rechts scrollen. Dann sähe man nämlich die roten Balken.

Und: Während ich auf den Buildservice warte, bereite ich diesen Blogeintrag in einem TextEdit-Fenster vor. Das Programm mag aber den Satzanfang Naja nicht und ersetzt ihn automatisch durch Anja. Zum Glück kann man das abschalten.

Und zu guter Letzt: Der neue Mandelbulb-Film ist fertig. Es hat ein paar Wochen gedauert, ihn zu berechnen; aber für glatte Kanten und eine höhere Framerate hat ich der Aufwand gelohnt.


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Letztes Wochenende ist mir in der Kirche ein Werbeplakat für das digitale Wunschbuch aufgefallen; und da habe ich Lust bekommen, selbst ein Buch zu digitalisieren und online zu stellen.

Natürlich kann die eigene Knipskiste mit einer professionellen Repro-Kamera nicht mithalten, aber lustig wäre es trotzdem.

Deswegen gibt es ab sofort unter nibelungen.kirjoittaessani.de ein Schulbuch aus dem 19. Jahrhundert zu bewundern. Das Vorwort ist schon da, der Rest tröpfelt dann so nach und nach ins Netz...

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Ist Aushärten eigentlich das Gegenteil von Ausweichen?

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Ist es eigentlich eine Beleidigung, Schrebergartenbesitzer als Sprießbürger zu bezeichnen?

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Ich finde es immer ganz witzig, zuzuhören, was die Leute auf der Straße so reden. Meistens klappt das am besten, wenn man sich auf diejenigen konzentriert, die einem entgegenkommen. Dann hat man nämlich nur einen Halbsatz und kann nach Herzenslust eine Geschichte darum spinnen. Manchmal klappt es sogar, die Gesprächsfetzen mehrerer Gruppen zu einem Ganzen zu vereinen.

Neulich auf dem Weg zur Kantine stak mir aber eine Bemerkung quer im Ohr:
Das sind dann so Internas wußte jemand. Das müssen aber viele sein. Wahrscheinlich ist der Student, der seine Praktikas macht, damit auch ziemlich überfordert.

Ich gebe allerdings gerne zu, daß mich die Vielzahl der Bibeln im Antiquariat nicht stört.

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Hat schonmal jemand versucht, das Wort aftermath ins Deutsche zu übersetzen? In the aftermath ist im nachhinein, aber das Nachhinein gibt es ja nicht.
In einem sehr seltsamen Roman habe ich dann die Übersetzung Grummet gelesen. Zuerst wollte ich das nicht so recht glauben, aber ein Blick ins Wörterbuch hat mich dann eines besseren belehrt: das Wort gibt es tatsächlich, und es ist auch wirklich die passende Übersetzung.
Im Deutschen hat sich nur die übertragene Bedeutung — eben jenes "Nachhinein" — nicht wie im Englischen durchgesetzt. Einen schönen Spruch habe ich im Grimm noch gefunden:

Sie haben das Grummet vor dem Heu gemacht wenn die Taufe vor der Hochzeit kommt.

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Eigenart trauert wegen der neue Apostroph-Regeln — dabei sind die gar nicht so neu, wie man meinen könnte.
In einem Punkt aber hat er unzweifelhaft Recht: Er darf Mann nennen, wie er will…

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Bei Spon können wir heute lernen, daß Kaffee ja eigentlich doch ein fürchterlich gesundes Getränk ist. Gleichzeitig stellt sich aber die Frage, ob eine gründliche Beherrschung der deutschen Sprache heutzutage für einen Journalisten nicht mehr nötig ist, oder ob sich der Redaktionskaffee vielleicht doch negativ ausgewirkt hat.
Auch diese Meinungsfeste wird geschliffen
Abgesehen von der fürchterlichen Metapher ist es natürlich schön, wenn die Formulierungen geschliffen sind, aber die Feste? Womit eigentlich — Papier? Das paßt ja zum Beruf des Journalisten, aber welche Körnung mag er verwenden? Vielleicht sähe er es doch lieber, die Feste würde geschleift?
Fragen über Fragen.

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Nach einem freundlichen Hinweis von Mai muß ich jetzt wohl Schutzgeldgebühr an das Nuf zahlen.
5 senttiä
Kleiner habe ich's gerade nicht.

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Heute gibt es mal ein deutsches Wort des Tages: öftest, der Superlativ von oft. Der wird — ganz entgegen seiner Aussage — seltenst gebraucht.

Darüber gestolpert bin ich übrigens bei Tanja in der Diskussion über ein richtig gutes Foto.

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