Einträge mit dem Tag ‘Bücher’

Der Januar ist ja in vielen Blogs der große Monat der Jahresrückblicke (manche fangen auch schon im Dezember an). Ich beschränke mich -- fürs erste jedenfalls -- auf die Lesestatistik. Eine solche habe ich 2011 zum ersten Mal geführt, also will ich hier auch ein paar Zahlen kund tun.

Im ganzen komme ich auf 26 Bücher, das ist zwar nicht die Welt, aber doch recht anständig -- alle zwei Wochen eines. Die tatsächliche Verteilung ist aus naheliegenden Gründen eher zum Jahresanfang hin verschoben, in den letzten Monaten fehlte dann etwas die Zeit.

Mein SUB[1] ist mehr oder weniger konstant geblieben; was ich im Sommer abgearbeitet habe, ist zum Geburtstag wieder dazugekommen. Generell habe ich die Angewohnheit, den SUB wirklich als Stapel im Sinne der Informatik zu betrachten, also die neuesten Bücher zuerst zu lesen. Eigentlich ist das auch ganz einleuchtend, ich kaufe mir halt, was mich im Moment anspricht, und will das dann auch sofort lesen.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, daß unter den 37 Ungelesenen, die ich aus 2010 mitgenommen habe, etliche Karteileichen sind -- etwa Kochbücher oder Nachschlagewerke, die ich irgendwann als ungelesen bei Lovelybooks aufgenommen habe, die man aber nie im Sinne eines Romans oder auch Sachbuchs liest sondern höchstens konsultiert. Darum kümmere ich mich auch noch. Irgendwann.

  1. Stapel ungelesener Bücher
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Letztes Wochenende ist mir in der Kirche ein Werbeplakat für das digitale Wunschbuch aufgefallen; und da habe ich Lust bekommen, selbst ein Buch zu digitalisieren und online zu stellen.

Natürlich kann die eigene Knipskiste mit einer professionellen Repro-Kamera nicht mithalten, aber lustig wäre es trotzdem.

Deswegen gibt es ab sofort unter nibelungen.kirjoittaessani.de ein Schulbuch aus dem 19. Jahrhundert zu bewundern. Das Vorwort ist schon da, der Rest tröpfelt dann so nach und nach ins Netz...

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Manche Bücher haben am Anfang eines jeden Kapitels eine stichwortartige Zusammenfassung des Inhalts -- ich erinnere mich an eine Robinson-Ausgabe, bei der das etwa so aussah: 27. Kapitel -- In welchem Robinson dies und jenes findet. Ich habe gerade noch einmal nachgeschlagen und festgestellt, daß meine Ausgabe das nicht hat.

Pratchett hat in den letzten Scheibenwelt-Bänden auch solche Zusammenfassungen geschrieben. Seitdem muß ich am Ende jedes Kapitels wieder zum Anfang zurückblättern, weil ich sie vorher nicht verstehe.

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Wie Telepolis berichtet, hat der Börsenverein des deutschen Buchhandels in einer Studie herausgefunden, daß es ganz verschiedene Arten gibt, mit Büchern umzugehen. Für 295 Euro darf man dann auf 168 Seiten wohl allerlei skurriles erwarten; eine Zusammenfassung gibt es kostenlos, und auch da findet man einiges zum Schmunzeln.
Etwa auf Seite 5: Die Aussagen über das Lese- und Kaufverhalten beziehen sich auf ein Jahr. Möglicherweise kaufen diese Personen nur alle zwei oder drei Jahre Bücher. Hmm. Der Trend zum Zweitbuch soll ja andauern.
Zwei Seiten weiter erfahren wir, daß nur 30 Prozent dieser Zielgruppe [der Buchkaufenden Nichtleser] wissen, dass es eine Buchpreisbindung in Deutschland gibt und deswegen Bücher lieber im Supermarkt kauft. Ist ja auch eine Möglichkeit.

Und kirjoittaessani? Ist qua Selbsteinschätzung eine Kauffreudige Leseratte, obwohl ich an dem Nettoeinkommen jenseits der 3500 Euro noch arbeiten muß.

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