APR
2009
Daß Fastfood gesund ist, will sicher niemand behaupten; mir persönlich schmeckt’s auch gar nicht so besonders. Aber das hier ist dann doch etwas heftiger, als ich gedacht hätte.
Kein KommentarDaß Fastfood gesund ist, will sicher niemand behaupten; mir persönlich schmeckt’s auch gar nicht so besonders. Aber das hier ist dann doch etwas heftiger, als ich gedacht hätte.
Kein KommentarHeute habe ich zum ersten Mal von Improv Everywhere und mp3-Experimenten gehört. Die Idee hört sich nach Flash Mob 2.0 an: durch den Einsatz von mp3-Dateien lassen sich auch längere Aktionen (in diesem Falle 45 Minuten) noch gut koordinieren.
Zwei Punkte aus der Anweisung für Teilnehmer finde ich allerdings ziemlich abschreckend: man solle die als mp3 aufgezeichneten Anweisungen nicht vorher anhören, und auch keine Fotos machen. Auf diese Weise werde man mehr Spaß haben. Aber auch Nicht-Teilnehmer werden angesprochen: Presse-Kameras sind nicht erlaubt.
In meinen Augen bekommt die ganze Angelegenheit damit eine sehr unheimliche, Orwell’sche Dimension.
[via 40something]
Kein Kommentar • englishDer Economist hat Anfang des Monats einen
Bericht über in Deutschland lebende Türken veröffentlicht. Ich denke nicht, daß der Artikel unerhörte neue Erkenntnisse enthält; aber er stellt die Problematik doch aus einem etwas anderen Blickwinkel dar, und das ist ein guter Grund, ausländische Zeitungen zu lesen.
[via Finja]
Kein KommentarZwischen der Diskussion um Überwachung und Terrorismus gibt es bei Telepolis einen ganz interessanten Gedanken: Das Gerede um einen Krieg gegen den Terror und auch die meisten neuen Gesetze, die mit Bezug darauf durchgedrückt werden, sind schon deshalb falsch, weil es niemanden gibt, gegen den man Krieg führen könnte. Zwar mögen sich die Terroristen selbst als Soldaten sehen, die gegen den dekadenten Westen zu Felde ziehen; in Wirklichkeit sind sie aber ganz einfach Verbrecher. Und Verbrecher fängt man nicht durch Kriege, sondern durch einen Polizeieinsatz; hinterher werden sie auch nicht in irgendwelchen Lagern mit dubiosen Begründungen festgehalten, sondern vor Gericht gestellt.
Kein KommentarBei Telepolis las ich kürzlich von einer ganz neuen Erkenntnis: Die Theorie vom transparenten Markt, auf dem Angebot und Nachfrage den für beide Seiten optimalen Preis generieren, ist zu simpel.
In Wirklichkeit gibt es gefühlte Preise, die viel mehr zur Bewertung eines Angebots beitragen als die echten.
Mehr noch: Anbieter beeinflussen diese scheinbaren Preise bewußt so, daß ihr Angebot in einem möglichst guten Licht steht.
Ach. Wirklich.
Vielleicht wachen ja jetzt wenigstens ein paar Leute mehr auf und merken, daß Marktwirtschaft in Wirklichkeit nicht so einfach und so gut funktioniert wie auf dem Papier.
1 KommentarPassend zur späten Stunde ein Exponat zum Spruch traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast: Sex und IQ – da kann man wirklich alles reinlesen. Der Originalbeitrag ist dann aber doch fundierter, als es beim Lesen des Telepolis-Artikels den Anschein hat.
Kein KommentarHeute bin ich wieder über mein ganz persönliches Unwort des… ach, mindestens des Jahrzehnts gestolpert: Lebensabsschnittspartner. Wenn ich das höre, schaudert es mich regelmäßig.
Klar, happily ever after gibt es oft nur im Märchen, aber das heißt doch nicht, daß ich gleich mit dem Vorsatz klappt ja eh nicht in eine Beziehung gehen muß.
Kein KommentarEs rollt mal wieder eine Welle durch die Blogosphäre, die es mit erspart, eigenen Content zu produzieren.
Es hat mich jedenfalls sehr erstaunt, wie sich ein Mensch freiwillig selbst so demontieren kann.
[via La Wendel]
2 KommentareIn der Süddeutschen beschäftigt sich ein Artikel mit dem Umbau der Universitäten nach dem Bologna-Prozeß.
Erfreulich an diesem Artikel ist vor allem, daß er besser beobachtet und neutraler geschrieben ist als das meiste, was man sonst dazu lesen kann.
[via Finja]
2 KommentareDas Diekmann’sche Auto ist abgebrannt. Nicht einfach so, sondern weil jemand Feuer gelegt hat.
Don Dahlmann ist nicht begeistert, weil er viel Schaden und keinen Nutzen sieht. Recht hat er.
Der Pantoffelpunk stellt in den Kommentaren fest, die Aktion polarisiere. Ich glaube, sie tut mehr als das: sie vermittelt denjenigen, die sich nicht klar für eine Seite entschieden haben, ein bestimmtes Bild.
Und in diesem Bild stehen die Gegner der Boulevardpresse als hirnlose, gewalttätige Chaoten da, die andere Seite aber als die angegriffene Partei.
Und das ist schlecht. Sehr schlecht.
[via Finja]
[Edit: Typo]
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