Einträge mit dem Tag ‘Küche’

12 Jahre Kartoffeln.

Da ist wohl ein Ersatzteil fällig.

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Heute habe ich endlich mal wieder ein neues Rezept ausprobiert. Eigentlich sollte ich das viel häufiger tun, aber meist scheitert es daran, daß ich erst fünf Minuten vor dem Einkaufen auf die Idee komme[1] oder aber an unseren unterschiedlichen Essgewohnheiten. Die Eule ist beim Fleisch etwas, wie sie selbst sagt, piekig[2]. Sie mag es nicht immer, und nicht alle Sorten, und nicht in allen Zubereitungsarten[3]. Bei mir fängt die Essensplanung meist beim Fleisch an: wenn ich ein schönes Hauptgericht[4] finde, suche ich mir hinterher ein passendes Gemüse und eine Stärkebeilage aus. Wenn es etwas aufwendiger werden soll, stecke ich die Arbeit meist in das Hauptgericht.
Wenn es um vegetarische Gerichte geht, bricht meine ganze tolle Kocherfahrung in sich zusammen, und stattdessen muß ich hoffen, daß es halbwegs schmeckt.

Nun ja, genug des Geredes. Ich habe in einem in letzter Zeit etwas vernachlässigten[5] Kochbuch ein ganz ansprechendes Rezept gefunden. Das hat uns beiden gut geschmeckt, deshalb schreibe ich es hier kurz auf:[6]

  1. Eine Zwiebel leicht anbraten
  2. Gewürfelte (oder sehr kleine) Kartoffeln zugeben
  3. Gemüsebrühe übergießen (im Originalrezept Hühnerbrühe)
  4. Fünf Minuten dünsten, dann Möhren- und Kohlrabistifte zugeben
  5. Je nach Geschmack in fünfzehn bis zwanzig Minuten zugedeckt garen
  6. Im Originalrezept werden in den letzten zehn Minuten frisch zubereitete Fleischbällchen mitgegart, wir haben stattdessen tiefgekühlte Köttbullar genommen
  7. Zum Schluß eine Mischung frischer[7] Kräuter überstreuen und mit Salz und Pfeffer abschmecken[8]
  8. Das Verhältnis Möhren:Kartoffeln:Kohlrabi (geschält) ist etwa 1:2:3. Eigentlich sollen die Herzblätter der Kohlrabi auch übergestreut werden, aber dafür waren unsere nicht frisch genug[9].

To be continued...

  1. Und dann nicht mehr in Ruhe suchen kann.
  2. Oder pikig?
  3. Kann man das so sagen? Ich meine Fischstäbchen vs ganzes Tier oder Leberwurst vs Kotelett.
  4. Manchmal reicht es auch, wenn ich beim Metzger etwas Seltenes sehe, z.B. Ziege.
  5. Es ist eines, das auf erlesene (und oft schwer zu beschaffende) Zutaten und Vermeidung von Halbfertigprodukten Wert legt.
  6. Die Kurzform für Leute mit etwas Erfahrung.
  7. Bei uns: Tiefkühl-
  8. Das kann man natürlich auch auf dem Teller machen, dann kann das Kind auch mitessen.
  9. Ich hab zu viele Fußnoten.
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Es geht doch nichts über einen anständigen Kühlschrank...

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Heute ist the day. Anders kann ich es gar nicht ausdrücken: Seit dem Nachmittag läuft die Heizung -- nach fast einer Woche mit morgens fünfzehn Grad in der Küche ist das ein Traum. Und: Heute zum ersten Mal sei Jahrzehnten wieder an einem Gasherd gestanden. Das ist so toll: kaum dreht man den Hahn auf, ist der Topf heiß; und noch besser: kaum dreht man ihn zu, ist der Topf kalt.

Ja, und zum Abschluß gab es dann noch Einhandkuchen.

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Heute gibt's Pizza.

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Wie die Eule wiederholt versichert, ist sie recht angetan von meiner Art, Reis zuzubereiten. Für den Fall, daß jemand interessiert ist, habe ich kurz aufgeschrieben, wie das funktioniert. Dieses Grundrezept haben wir aus einem Rezept für Bryani-Reis entwickelt:

Zunächst heizt man den Backofen auf 150° vor und erhitzt (auf dem Herd) etwas Öl in einem Topf. Wir nehmen Olivenöl, aber das kann man sich ganz nach Geschmack aussuchen.

Für Bryani-Reis würde man jetzt die Gewürze (Zimt, Nelke, Kardamom) anbraten, aber bei dieser alltäglicheren Variante sind gleich die Zwiebeln dran. Dazu kommt, wenn man mag, in Scheibchen geschnittener oder gepreßter Knoblauch. Sobald die Zwiebeln glasig sind, schüttet man den Reis dazu und brät auch diesen kurz an.

Als nächstes gießt man Wasser dazu. An dieser Stelle könnte ich einige gruselige Geschichten erzählen; es soll sogar Rezepte geben, bei denen der Reis (ähnlich Nudeln) in Unmengen Wasser gekocht und hinterher wieder getrocknet wird. Kein Wunder, wenn die Reiskörner sich hinterher an den Enden aufspreizen und nach nichts mehr schmecken. Nein, die Kunst besteht darin, nur soviel Wasser zu verwenden, wie der Reis braucht. Wenn man vorher nicht zuviel hineinkippt, muß man hinterher auch nichts abgießen. Die für meinen Gaumen optimale Mischung (angeblich originär aus Tibet stammend) besteht aus zwei Teilen Reis und drei Teilen Wasser. Ob man das abwiegt oder aber in Tassenfüllungen rechnet, tut nicht viel zur Sache.

Nun aber weiter im Text: während das Wasser aufkocht, gibt man Salz und -- je nach Geschmack -- Curry dazu. Das ganze läßt man dann ein paar Minuten kochen, bis die Konsistenz etwas breiig ist. Da der Reis bei uns in der Regel nicht als Beilage, sondern als Hauptgericht auf den Tisch kommt, tun wir zum Schluß noch Gemüse dazu -- mal Erbsen, mal kleingeschnittene rote Paprika, oder was immer gerade zur Hand ist.

Dann wird der Topf mit einem Deckel verschlossen und in den Ofen geschoben. Dort ist der Reis nach etwa 15 Minuten gar. Die Zeit ist aber nach oben sehr variabel; wenn sich die Gäste also unverhofft verspäten, kann der Reis problemlos auch eine ganze Stunde im Ofen verbringen.

Guten Appetit!

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In meiner Küche herrscht das blanke Chaos. Ich hätte heute spülen können -- aber bei LovelyBooks gibt es auch noch einiges zu tun, und das macht im Zweifel mehr Spaß. Außerdem ist da noch eine lange Liste mit Bugs, eine Kiste mit Vokabeln, und schlafen wäre auch nicht schlecht.

Ich glaube, ich mache in den kommenden Tagen einfach früher Feierabend.

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