MAI
2013
Jetzt ist also Firefox der letzte größere Community-Browser.
Tschüß, Camino. Es war schön mit Dir.
Kein KommentarJetzt ist also Firefox der letzte größere Community-Browser.
Tschüß, Camino. Es war schön mit Dir.
Kein KommentarDieser Artikel ist für mich eine Premiere — ich nehme nämlich zum ersten Mal an einer Blogparade teil. Diejenigen, die nicht wissen, was das ist (bis gerade eben gehörte ich auch dazu) können sich das Ganze als große Schwester der Stöckchen vorstellen. Man schreibt zu einem vorgegebenen Thema, allerdings ohne daß sich das ganze endlos durch Raum und Zeit zieht; stattdessen gibt es einen Einsendeschluß (Deadline heißt das heutzutage wohl), und die Verbindung zum Erfinder der Blogparade soll — anders als beim Stöckchen — auch nicht abreißen.
Also gut: diese Blogparade stammt von Wibke Ladwig, und ich habe sie bei Tanja entdeckt. Die Frage lautet schlicht: Was machen Sie beruflich? Dabei soll es insbesondere um neue Berufsbilder gehen. Was mache ich also beruflich? Ich habe gerade noch einmal nachgeschlagen: In meinem Arbeitsvertrag steht das gar nicht — trotzdem sind mein Chef und ich uns einig, daß ich Systemadministrator bin. Das hört sich — verglichen mit einigem, was einem bei dieser Blogparade so begegnet — noch recht verdaulich an: es ist auf jeden Fall was mit Computern, und wahrscheinlich verrate ich den meisten von Euch nichts Neues, wenn ich mein Tagewerk zusammenfasse: ich halte die Computer am Laufen.
Was heißt das konkret? Zunächst möchte ich anmerken, daß ich (wie wahrscheinlich die meisten Admins) sozusagen als interner Dienstleister fungiere: um uns herum sitzen lauter kernkompetente Menschen, die tolle Produkte herstellen, und wir sorgen dafür, daß sie dazu alles haben, was sie brauchen. Vielleicht ist der Beruf auch deshalb so vielseitig: es gibt einfach nicht genug Kollegen, um eine starke Spezialisierung zu ermöglichen.
Was tut ein Admin also für seine Kollegen (oder, wenn man so will, Kunden)? Grob kann man das in drei Bereiche einteilen: er beschafft neue Dinge (seien es nun Rechner oder Programme), er sorgt dafür, daß die vorhandene Hard- und Software funktionsfähig bleibt, und er unterstützt die Anwender im Umgang mit der EDV.
Als erstes fällt einem hier wohl der Kauf neuer Rechner ein. Das hört sich vielleicht trivial an, ist es aber oft nicht: schon ein gewöhnlicher Arbeitsplatzrechner bedarf einiger Überlegung, wenn er nicht nur eine größere Zahl Festplatten beherbergen soll, sondern auch noch fünf Jahre quasi ununterbrochen Dienst tun soll (unsere Rechner laufen auch nachts und am Wochenende).
Wenn es dann darum geht, ein echtes Arbeitspferd zu kaufen, dessen Preis oft über dem eigenen Jahresgehalt liegt, wollen alle Möglichkeiten sorgfältig ausgelotet werden: wieviel Speicher, wie viele und welche Prozessoren von welchem Hersteller, brauchen wir ein Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, und so weiter. Am grünen Tisch lassen sich diese Fragen nicht beantworten, hier sind dann Benchmarks mit unserer Software gefragt.
A propos Software: in vielen Fällen greift man auch hier einfach zum Beschaffungsauftrag. Wenn es das benötigte am Markt gibt, ist das in der Regel billiger als eine Eigenentwicklung. Aber es kommt natürlich oft vor, daß es keine fertige Lösung gibt, und dann schreibt der Admin eben selber ein Programm. Das fängt an bei einem kleinen Skript zur Automatisierung häufiger Arbeitsschritte und kann bis zu ausgewachsener Software gehen — mein ganzer Stolz ist derzeit ein grafisches Front-End (genauer: ein CGI), für unser Batch-System.
Auch das einfachste Werkzeug braucht Pflege. Computer sind nun alles andere als einfach, und entsprechend aufwendig ist ihre Wartung. Fehlersuche ist an der Tagesordnung: Fehler in Hardware, Fehler in gekauften Programmen, Fehler in selbstgeschriebenen Programmen, und Fehler in Programmen der Kunden[1] wollen gefunden und ggf[2] behoben werden. Obwohl meine Lieblingsbeschäftigung das Programmieren ist, hat die Fehlersuche ihren eigenen, ganz besonderen Reiz: mit Intuition und den unterschiedlichsten Werkzeugen[3] pirscht man sich — manchmal über Tage — immer näher an die Ursache heran, und das Gefühl, ein besonders heimtückisches Problem erfolgreich analysiert zu haben, ist schon etwas ganz Besonderes.
Auch wenn kein Fehler auftritt, gibt es immer etwas zu verbessern: Computer sind ja nur deshalb so vielseitig einsetzbar, weil auf einfachste Operationen (die vier Grundrechenarten und ein bißchen Logik) Abstraktionsebene über Abstraktionsebene gebaut wird, bis Begriffe entstehen, die ein gegebenes Problem lösbar werden lassen. Und selbst dann, wenn man mit dem Computer nur Probleme lösen will, die man ohne Computer nicht hätte[4], kann man sich die Arbeit mit jeder zusätzlichen Abstraktionsebene weiter erleichtern. So hilft eine Verwaltungssoftware dabei, auf einem Haufen Computer gleiche Programme zu installieren oder Einstellungen vorzunehmen, ohne jeden einzelnen anfassen zu müssen; wenn man Programme in Pakete packt, lassen sie sich leichter auf verschiedenen Rechnern mit verschiedenen Betriebssystemen installieren; Überwachungssoftware hilft, aus dem Zoo von Rechnern diejenigen mit defekten Festplatte oder fehlerhaften Programmen herauszufischen, bevor die Benutzer Probleme bekommen; … diese Liste ließe sich noch lange fortführen.
Mit einem funktionierenden Rechner- und Softwarepark ist es natürlich noch nicht getan. Ziel des ganzen ist ja, daß die Benutzer die Rechner für ihre Zwecke einsetzen können. Deshalb helfen wir bei allen möglichen Problemen, ob nun ein Programm installiert werden muß, das wir bislang nicht kannten, ob jemand Probleme bei der Bedienung eines Programms hat, oder ob Hilfe bei der Fehlersuche angesagt ist. Die Computerkenntnisse unsere Benutzer sind recht unterschiedlich, aber fast alle können[5] programmieren, und sie tun das auch bei ihrer täglichen Arbeit. Je nach Fertigkeiten werden dann schon einmal Fehler in die Programme eingebaut, die ohne fremde Hilfe nicht wieder zu entfernen sind. Ja, und dann gibt es auch noch Leute, die Hilfe benötigen, ohne es zu wissen; wenn jemand vier Rechner für ein parallel arbeitendes Programm anfordert, dann aber nur einen benutzt[6], dann zahlt sich die Systemüberwachung aus.
Zu guter Letzt möchte ich noch einen Punkt erwähnen, der zwar nicht direkt zur Arbeit eines Systemadministrators gehört, der aber trotzdem ungeheuer wichtig ist[7]: was immer man tut, muß dokumentiert werden. Nichts ist ärgerlicher, als Stunden oder gar Tage mit der Fehlersuche zu verbringen, nur um ein paar Wochen oder Monate später an anderer Stelle vor dem gleichen Problem zu stehen — und genauso lang an der Lösung zu arbeiten. Davon, daß möglicherweise auch andere Leute mit einem komplexen System umgehen müssen, will ich gar nicht anfangen.
Diese Aufgabe habe ich zusammen mit einigen anderen durch das Werkzeug Bugzilla in Angriff genommen. Neben der Dokumentation dient Bugzilla nämlich noch als To-Do-Liste, hilft bei der Kommunikation mit den anderen Admins und den Benutzern und kann die nach einem vollen Arbeitstag manchmal etwas beunruhigende Frage Was habe ich heute eigentlich getan? beantworten.
strace↩… und warum es keinen interessiert
Als alles begann, füllten Computer ganze Räume und brauchten Heerscharen an Bedienpersonal. Durch Fortschritte in der Elektronik wurden sie aber zunehmend kleiner, leistungsfähiger und einfacher zu bedienen. Nannte man die ersten Modelle in der Größe einer Waschmaschine noch Mini-Computer, so brach in den siebziger Jahren das Zeitalter der Mikrocomputer an, die Geräte hatten nur noch die Größe einer Schreibmaschine und waren — oft als Bausätze — für Hobbyisten erschwinglich. Eine Professionalisierung brachte schließlich einen Rechner, der klein und preiswert genug war, daß er (zunächst in Firmen) von nur einer einzelnen Person genutzt werden konnte: der Personal Computer war geboren.
Ein Vierteljahrhundert lang ist der PC nun preiswerter, (etwas) kleiner und (viel) schneller geworden. Gleichzeitig hat sich mehr oder weniger im Verborgenen eine andere Entwicklung vollzogen, die den Charakter des PCs aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet: dank fallender Preise und fortschreitender Miniaturisierung finden sich in mehr und mehr Geräten embedded Systeme, eine Art Kleinstcomputer, der anstelle aufwendiger analoger Verschaltungen (oder gar mechanischer Steuerungen) Stereoanlagen und Waschmaschinen Leben einhaucht. Wer schon einmal versucht hat, gegen seine Waschmaschine Schach (oder Go) zu spielen, hat gemerkt, daß der PC nicht nur ein persönliches Gerät ist, sondern auch ein sehr universelles: ein computerisiertes Haushaltsgerät bleibt seinem Zweck treu, aber ein PC kann mit entsprechender Software ganz beliebige Aufgaben übernehmen.
In den letzten Jahren hat eine weitere Spielart des Computers für Furore gesorgt: nachdem die klobigen Autotelefone des letzten Jahrhunderts unter anderem durch Embedded-Technik zu kompakten Winzlingen kleiner als ein Telefonhörer geschrumpft sind, ist mittlerweile das Zwitterwesen Smartphone aufgetaucht: halb Telefon, halb PC.
Doch wer nun einen tragbaren PC mit Telefonfunktionalität erwartete, der wurde unter Umständen enttäuscht: wer ein iPhone erwirbt, hält keine uneingeschränkte Universalmaschine in Händen, sondern ist auf das Placet des Herstellers angewiesen, wenn er Software (und sei es selbstgeschriebene) installieren möchte. Vereinzelt geäußerte Befürchtungen, den PCs desselben Herstellers könnte über kurz oder lang ein ähnliches Schicksal drohen, wurden allgemein mit Hinweis auf die andere Natur des PCs (als Universalmaschine nämlich) abgetan.
Nun hat die Firma Apple etwas getan, das sich in meinen Augen wie der Anfang einer sehr schlechten Entwicklung ausnimmt: es gibt für das Betriebssystem keine Installationsanweisungen-CDs mehr. Windows-Benutzer könnten diese Aussage unter Umständen mißverstehen: ich meine damit nicht, daß man sich nach dem Kauf eines vorinstallierten Rechners eine Recovery-CD selbst brennen (oder für viel Geld eine Vollversion in der Pappschachtel kaufen) müßte. Nein, ich kann meinen Rechner — egal ob vorinstalliert oder mit einem nachgekauften System — nur über das Internet installieren. Das Installationsprogramm löscht sich nach getaner Arbeit. Selbst, wenn ich fünf Rechner installieren will (was ich ganz legal mit nur einer Lizenz tun kann), muß ich fünfmal einen Installer von über vier Gigabyte herunterladen.
Für mich ist das eine Katastrophe: wenn ich meinen eigenen Rechner nur dann neu installieren kann, wenn es dem Hersteller paßt, dann muß ich befürchten, bald noch mehr Kontrolle abgeben zu müssen. Der Wert der Universalmaschine PC wäre dahin, ich hätte nur noch einen besseren Fernseher auf dem Schreibtisch. Für mich ist das Grund genug, nach zwanzig Jahren[1] Markentreue zum ersten Mal ernsthaft über einen Wechsel nachzudenken. Seltsamerweise scheint die Angelegenheit sonst niemanden zu stören. Ein wenig Googeln hat zwar ein paar Leute zutage gefördert, die sich über die Bandbreitenverschwendung beim Besitz mehrerer Rechner ärgern, aber den Kontrollverlust bemerkt (oder zumindest bemängelt) niemand.
Damit die Geschichte hier nicht zu einseitig wird, möchte ich noch auf einen potentiell viel gefährlicheren Schachzug aus dem anderen Lager hinweisen: wer als Hardware-Hersteller künftig Windows-zertifizierte Systeme anbieten will, muß einen Mechanismus einbauen, der nur noch kryptographisch signierte Betriebssysteme bootet. Diese Signatur stellt nur Microsoft aus — in sehr naher Zukunft kann man also zum Beispiel Linux nur noch benutzen, wenn Microsoft das gestattet.
Na, gruselt es schon?
Im Gegensatz zu Apples lustigen Ideen gibt es hier genug kritische Stimmen im Netz. Das dürfte natürlich daran liegen, daß eben nicht Microsofts eigene Kunden, sondern gerade die anderen gefährdet sind. Außerdem ist die Bastelfreiheit(freedom to tinker) gerade unter diesen Anderen (z.B. Linux-Entwicklern) ein sehr hoch gehaltenes Gut.
Im Umkehrschluß sieht es ganz danach aus, daß es Apples Kunden egal ist, was sie mit ihren Maschinen machen können. Sie brauchen vielleicht gar keinen PC, sondern nur eine Schreibmaschine mit Bildverarbeitung und Musik-Player. Naja, und wenn Cupertino sowieso schon die Finger dein hat, macht es auch nichts, daß die Synchronisation von PC und Smartphone weniger und weniger über ein USB-Kabel und dafür mehr und mehr über einen Server bei Apple läuft. Darüber regt sich nämlich auch keiner auf. Ihr Schafe!
Wie schon angekündigt, habe ich mit die Kriterien zur Lesechallenge näher angesehen und dabei festgestellt, daß ich für – was ein Zufall – dreizehn davon schon passende Bücher habe:
Nicht so einfach, wie man denken sollte, weil ich gerade keine dicken Fantasy-Schinken horte. Passen würde aber Magyk von Septimus Heap oder Die Flut von Wolfgang Hohlbein.
Gar nicht ist manchmal ein relativer Begriff, aber The Thousand Orcs von R.A. Salvatore hat sicher nicht das beste Cover aller Zeiten.
Hier muß ich für’s erste passen.
Ich nehme an, das Tier soll nicht nur im Buch, sondern auch im Titel vorkommen. Hund Katze Maus kann jeder, aber ich habe Oscar Wilde and the Nest of Vipers von Gyles Brandreth.
Das ist wieder leicht, mein Stapel Ungelesener Bücher ist ein echter Stack: ich lese immer die Neuzugänge als erstes, der Rest wartet monate- oder jahrelang. Zum Veispiel der Wolkenspringer von Daniel Tammet.
Ich habe gerade eine alte, noch in Fraktur gesetzte Ausgabe von Goethes Faust bekommen. Die wäre eine Möglichkeit, ein Band aus Samuel Pepys’ Tagebüchern eine andere.
Sobald er sich wieder angefunden hat: Haarmann von Peer Meter und Isabel Kreitz.
Vor Jahren habe ich ein paar Kapitel von Magyk gelesen.
Darauf freue ich mich schon lange: Les 3 Formules du Professeur Sato aus der Reihe Blake und Mortimer des Frankobelgiers Edgar P. Jacobs. Diesen Band kenne ich nämlich noch gar nicht.
Hmm, das ist schwierig: wenn ich auf solch ein Buch warte, landet es natürlich nicht auf dem SuB, sondern wird sofort gelesen. Das letzte war wohl The Wise Man’s Fear von Patrick Rothfuss. Im Moment muß ich passen, aber vielleicht ergibt sich im Laufe des Jahres noch etwas.
Gar nicht mal so einfach, aber wenn der Titel lang genug ist, geht’s: The hundred-year-old man who climbed out of the window and disappeared von Jonas Jonasson.
Man kann sicher streiten, ob gewisse Verlage klein oder groß sind; aber wenn ich nach dem ISBN-Nummernkreis gehe, gehört Mare zu den kleinen. Nun denn: Heyerdahl von Ragnar Kvam.
Da ist die Auswahl wieder ziemlich groß. Wenn ich mutig bin, werden es die Canterbury Tales von Geoffrey Chaucer (14. Jh), ansonsten vielleicht ein Band aus Pepys’ Diary (17. Jh).
Hier muß ich wirklich passen.
Dazu kann ich im Voraus natürlich nichts sagen…
Hier muß ich ein bißchen schummeln: gemeint ist natürlich der Literatur-Nobelpreis, aber das steht da nicht. Also: Der Teil und das Ganze von Werner Heisenberg.
Ich bin derzeit etwas abgehängt von den aktuellen Entwicklungen auf dem Filmmarkt, deshalb lasse ich die Kategorie aus.
Ganz einfach: Der Hobbit als Comic.
Gemeint sind wohl Romane. Dazu habe ich derzeit nichts.
Auch hier fällt mir im Moment nichts ein. Mal sehen, was ich im kommenden Jahr schaffe, und wie sich die Liste noch verändern wird. [Edit: vor Müdigkeit waren mir wohl die HTML-Kentnisse abhanden gekommen...]
Hui, schon wieder fast ein Monat, seit ich das letzte Mal etwas geschrieben habe. Das Jahr neigt sich rasant seinem Ende zu, und da kommt mir die Buchchallenge 20/13 von Bookaholica gerade recht: dreizehn Bücher muß man lesen, hat dafür aber auch immerhin ein Jahr Zeit; das sollte also auch für mich als Wenig- (oder doch Nicht-mehr-ganz-so-viel-) Leser reichen.
Natürlich nicht irgendwelche Bücher, vielmehr sucht man sich dreizehn witzige Kriterien aus einem Katalog von zwanzig (20/13 eben) aus und sucht sich dann jeweils ein passendes Buch. Für meine dreizehn Kriterien habe ich mich noch nicht entschieden, die Liste folgt dann in nächster Zeit.
[via Lilaeulenkind]
Kein KommentarNach meinem Wiedereinstieg bei last.fm bleiben Titel vom iPhone ungescrobbelt. Diese Tatsache ist zwar noch belangloser als das, was ich sonst so schreibe, aber immerhin kann ich die mobile Version von WordPress ausprobieren (beim Waffeln backen).
Kein KommentarHmpf. Hab mich gerade wieder bei last.fm angemeldet. Eigentlich hatte ich den Account ja zusammen mit ein paar anderen unnötigen Web-2.0-Dingern vor einiger Zeit gelöscht, aber heute ist mir etwas aufgefallen, das iTunes nicht kann: Statistiken über bestimmte Zeiträume erstellen. Immerhin ändern sich Hörgewohnheiten auch.
Also: neuer Versuch.
5 KommentareIch habe schon wieder bei der Eule ein Stöckchen aufgesammelt: diesmal geht es um schlechte Bücher.
Gerade habe ich den Traum-Tag[1] bei der Eule gesehen. Also flugs aufgehoben[2] und mitgemacht:
Ein richtiges Stöckchen will ja weitergeworfen werden, in Anbetracht der etwas geschrumpften Leserschaft verzichte ich aber darauf und lasse es bloß hier liegen…
Der Webcomic xkcd behandelt nach eigener Aussage romance, sarcasm, math, and language. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mich an die etwas kruden Strichmännchen gewöhnt habe, aber inzwischen hat er seinen Platz in meiner Bookmarkliste an der Seite von Dilbert und UserFriendly verdient.
Heute gibt es ein Diagramm über die Schwierigkeit, die Computer mit diversen Spielen haben. Angefangen von vollständig gelösten Spielen wie Tic-Tac-Toe über solche, bei denen selbst Weltmeister gegen Programme keine Chance haben (Reversi, seit einiger Zeit auch Schach) geht die Liste hoch zu Spielen, bei denen Menschen immer noch die Oberhand haben. Daß Go weit oben stehen würde, hatte ich erwartet; daß Snakes and Ladders[1] ein besonders kompliziertes Spiel sei, war mir dagegen neu, und so habe ich ein wenig Recherche den vier Einträgen oberhalb von Go betrieben. Das Ergebnis:
Romance, sarcasm, math, and language, indeed.