Archive vom Juni, 2007

Ich habe zwar keine Ahnung, wer Finja Wendel ist, aber laut Google müßte sie hier zu finden sein.

Vom Frühjahrsputz kann man wohl nicht mehr reden, aber ich habe mich dann doch mal an meine Fenster gewagt. Alles so hell hier…

Irgendwer hat sich an meinem Fahrrad zu schaffen gemacht. Materieller Schaden ist zwar nicht entstanden, aber eine gelöste Vorderradnabe kann ganz üble Unfälle zur Folge haben. Zum Glück ist mir nach ein paar Kilometern aufgefallen, daß sich die Fuhre beim Bremsen komisch anfühlte.
Ich bin sauer!

Die Bahn warnt schon vorsorglich per Mail vor streikbedingten Einschränkungen. Na toll — und ich will nächstes Wochenende fahren.

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Es rollt mal wieder eine Welle durch die Blogosphäre, die es mit erspart, eigenen Content zu produzieren.
Es hat mich jedenfalls sehr erstaunt, wie sich ein Mensch freiwillig selbst so demontieren kann.

[via La Wendel]

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BLUE

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[via Nberlin]

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Erste Hilfe

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In der Süddeutschen beschäftigt sich ein Artikel mit dem Umbau der Universitäten nach dem Bologna-Prozeß.
Erfreulich an diesem Artikel ist vor allem, daß er besser beobachtet und neutraler geschrieben ist als das meiste, was man sonst dazu lesen kann.

[via Finja]

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Leute, die es (leider) wissen müssen, berichten von einem besonderen Problem bei der Behandlung von Depressionen: fühlt sich der Patient wieder gut, so ist er oft der Meinung, wieder gesund zu sein – und setzt die Medikamente ab. In Wirklichkeit sieht es aber ohne Medikamente gar nicht so toll aus, und man ist wieder in einem tiefen Loch.

Das klappt auch ohne Depression ganz wunderbar: man muß sich nur unglücklich verlieben. Sieht man sich ein, zwei Wochen nicht, ist alles wieder normal — aber wehe, man läuft sich dann doch über den Weg: dann ist die Stimmung wieder im Keller.

So ein Mist.

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Seltsam, wie unterschiedlich eine Zugfahrt wirken kann, wenn man zu verschiedenen Zeiten reist. Die Rückfahrt am Sonntagabend, im spärlich besetzten Zug in die Dämmerung hinein, hat immer ein deutliches Gefühl der Reise in mir erweckt. Ich muß dann oft an Romane und Erzählungen denken, die in Zügen spielen -- auch wenn ein ICE durch Deutschland nicht der Orient-Express ist.
Jetzt, am Montagmorgen, ist das ganz anders: man fährt halt zur Arbeit, und ob das in der Straßenbahn oder dem Zug passiert, ist einerlei.
Daß der Zug ziemlich voll ist, mag eine Rolle spielen, aber da ist noch etwas anderes; etwas, das einfach in der Tageszeit liegt und auch in mir selbst.Seltsam.

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Wir leben in einer Gesellschaft der modernen Nomaden, die der Arbeit und dem nächsten Zeitvertrag hinterherziehen. Zurück bleiben nicht nur verwaiste Zeltplätze, sondern auch Freunde und Familie und manchmal der Partner.
Wer dann Bindungen nicht abreißen lassen will, der findet sich so manches Wochenende auf der Autobahn oder im Zug wieder – ganz nach persönlichem Geschmack.

Erst in den letzten Wochen ist mir aufgefallen, daß damit ein weiterer Faktor in die Freizeitgestaltung einfließt: Wer Freunde in der alten Heimat besuchen will, tut das am besten, wenn die in der neuen Heimat auch auf Achse sind.

Dieses Wochenende hat das gut geklappt, und so werden wir gleichzeitig in alle Himmelsrichtungen ausschwärmen.

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Die neue Zwangsfilterung bei Flickr erregt derzeit die Gemüter in der Blogosphäre. Während die einen Zensur schreien und befürchten, künftig könne man möglicherweise keine Bilder mehr von Demos wie zum G8 Gipfel sehen, unterstellen die anderen, es gehe um gesperrte Tittenbilder — äh, Bunnies.

Wer nun wo seine Motivation zum Protest findet, weiß ich nicht. Die einen mögen wirklich konkrete Angst haben, daß ihnen bestimmte Bilder (welcher Art auch immer) vorenthalten werden, bei anderen ist es vielleicht nur das vage Gefühl bevormundet zu werden.

Ein interessanter Aspekt ist aber völlig unabhängig von der Motivation: wenn ich denn einmal der Überzeugung bin, daß ich mit den Füßen gegen einen Anbieter (hier eben Flickr) stimmen will, kann ich das dann?

Nein, behauptet Till Westermayer: ein wesentlicher Aspekt fast aller typischen Web-2.0-Dienste ist eben das soziale Netz, das durch Kommentare, Abonnements und ähnliches entsteht, und das migriert eben nicht ohne weiteres zu einem neuen Anbieter. Es sind also nicht alle Foto-Hoster gleich — einer ist gleicher, denn das im Laufe meiner Mitgliedschaft gewachsene soziale Netz gibt es nur dort.

Die Inhaltsmonopole, die sich bei Verlagen (insbesondere jenen, die wissenschaftliche Fachzeitschriften herausgeben) oder aber auch Musik-Vermarktern finden, haben übrigens einen ganz ähnlichen Effekt: obwohl es oberflächlich betrachtet einen freien Markt gibt und ich meine CDs bei diesem oder jenem oder einem dritten Anbieter kaufen kann, gibt es den von mir gerade gesuchten Künstler nur bei einem Label. Ich kann eben nicht nach Preis oder Dicke des Booklets den Anbieter auswählen, sondern bin auf einen bestimmten Anbieter festgelegt.

Und weil es inzwischen genauso spät ist wie vor zwei Jahren gehe ich jetzt in's Bett.

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All you have to do is call
And I'll be there
You've got a friend

[Carole King]

Erst wenn man sich sehen kann, ohne gezwungenen Small Talk zu führen, ist man befreundet, sagt Sid. Das ist eine interessante Definition, aber ich glaube, sie trifft es ganz gut.
Ich habe noch eine andere anzubieten: Wenn man sich Jahre nicht gesehen hat und selbst die letzte E-Mail schon Monate zurückliegt, und sich trotzdem sofort das alte Gefühl der Vertrautheit wieder einstellt, dann ist man wirklich gut befreundet.

Danke, C.!

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