Archive vom Juli, 2007

Zufällig habe ich gerade festgestellt, daß ich darauf verzichten kann, meinen frisch digitalisierten MP3s andere Namen zu geben, als der Audioeditor vorschlägt (also Untitled-13 und so weiter): iTunes macht das nämlich ganz automatisch für mich.
Ebenso überflüssig ist es, die fertigen Dateien aufwendig zu sammeln, um sie hinterher auf CDs zu brennen — mit einer in iTunes angelegten Playlist geht das viel einfacher.

Vielleicht sollte ich etwas gegen meine Handbuchallergie tun.

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Heute bin ich wieder über mein ganz persönliches Unwort des... ach, mindestens des Jahrzehnts gestolpert: Lebensabsschnittspartner. Wenn ich das höre, schaudert es mich regelmäßig.

Klar, happily ever after gibt es oft nur im Märchen, aber das heißt doch nicht, daß ich gleich mit dem Vorsatz klappt ja eh nicht in eine Beziehung gehen muß.

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Ich versteh's mal wieder nicht.
Im Moment wird ja gerne die Überwachung von Bürgern Kriminellen diskutiert. Wie das Bundesverfassungsgericht befand, muß beim der heimlichen Lauschen sichergestellt werden, daß ein Kernbereich der privaten Lebensführung unangetastet bleibt. Das ist den Überwachern gar nicht so recht, denn dann dürfen sie ja doch nicht mehr alles belauschen.

Also haben sie etwas neues erfunden: das Richterband. Das ist ein Tonband (oder vielleicht auch eine Datei auf der Festplatte, wer weiß das schon), auf dem erstmal alles aufgezeichnet wird — eben auch das höchst Private. Der Lauscher an der Wand darf sich das aber nicht anhören, sondern muß es zunächst einem Richter vorlegen. Der wiederum hört das Band ab, löscht alles, was er für zu privat hält, und gibt das Band dann an den Ermittler zurück.

Die Sache hat natürlich viele technische Haken, aber ich verstehe etwas anderes nicht: warum ist es denn besser, wenn meine Privatgespräche von einem Richter abgehört werden, als wenn ein Polizist das tut? Richter sind genauso Menschen wie Polizisten, und meine Privatsphäre geht andere Menschen nichts an — ganz unabhängig von ihrem Beruf.

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Benutzt hier eigentlich noch jemand last.fm?
Ist ein bißchen einsam da drüben. Nutzer gibt es schon reichlich, aber (fast) niemanden, den ich kenne.

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Heute muß ich mal ein bißchen Werbung machen — leider nur für Mac-User.

bar

Web

Wer neben den beiden großen Browsern (Firefox und Safari) mal etwas anderes ausprobieren möchte, kann einen Blick auf Camino werfen. Der verwendet dieselbe Engine wie Firefox, ist aber besser in's System integriert; im Gegenzug muß man allerdings auf die umfangreiche Erweiterbarkeit des Firefox verzichten.

Ein wenig Erweitern geht schon, wie ich heute festgestellt habe: Pimp my Camino sozusagen. Wer (wie ich) noch mit Panther (a.k.a. 10.3) arbeitet, muß allerdings auf etliche Erweiterungen verzichten, da 10.4 inzwischen von vielen Paketen vorausgesetzt wird.

Chat

Weil ich mit dem offiziellen (und natürlich gegenüber der Windows-Version veralteten) ICQ-Client nicht zufrieden war, habe ich mich ein wenig umgesehen und bin dabei auf Adium gestoßen. Der verwendet dieselbe Bibliothek wie Gaim (inzwischen Pidgin), hat aber eine knuffige Ente als Icon und ist sehr gut in das System integriert.

Grummeln

Erst durch Adium bin ich auf Growl aufmerksam geworden. Dieses nette Stück Software ist normalerweise fast (bis auf eine Tatze in der Menüzeile) oder ganz unsichtbar. Es wird aber von etlichen Programmen benutzt, um dem Anwender über kurz eingeblendete Fenster etwas mitzuteilen — bei Adium zum Beispiel eingehende Nachrichten oder neu eingeloggte Kontakte, bei iTunes (mit iScrobbler) neu angespielte Titel.
Ich habe das Gefühl, daß Growl als Projekt ähnlich unsichtbar ist wie das Programm selbst; ich wäre wohl nicht darauf aufmerksam geworden, wenn Adium mich bei der Installation nicht darauf hingewiesen hätte.

Mercurius

Bei Pimp My Camino habe ich auch ein Plugin gefunden, das Camino mit Quicksilver verbindet. Davon hatte ich vorher noch nie gehört, und ich habe auch bis jetzt noch nicht wirklich verstanden, was Quicksilver ist. Es besteht aber die Möglichkeit, daß es wirklich nützlich und revolutionär ist.

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Loslassen kann manchmal verdammt schwierig sein. Vor allem, wenn man nicht weiß, ob Loslassen nicht grundfalsch ist.

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Das war's dann auch schon wieder; von Potsdam habe ich letztlich nichts gesehen, weil mein Zug sozusagen von außen, nicht über Potsdam in den Vorort gefahren ist.
Der Plan, sich wenigstens noch die Gegend um den neuen Hauptbahnhof anzusehen, scheiterte dann auch am Zeitplan.
Also werde ich wohl bis zum nächsten Bloggertreffen warten müssen.

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Auf Kosten des Chefs zu verreisen, hat ja durchaus seine Vorteile. So komme ich denn auch mal nach Potsdam -- zum ersten Mal überhaupt. Das letzte Mal war ich vor 15 Jahren in der Gegend, in Berlin.
Viel sehen werde ich aber kaum, weil es heute abend schon zurück geht.

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Der erste Geldautomat wurde vor 40 Jahren in London aufgestellt. EC-Karten gab es noch nicht, deswegen brauchte man radioaktive Schecks. Mit denen konnte man dann maximal 10 Pfund abheben. Und die Geheimzahl ist vierstellig, weil die Frau des Erfinders sich längere Zahlen nicht merken konnte.
Den ganzen Artikel gibt es bei der BBC.

[via Schneier]

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Bin ich eigentlich unnormal, wenn ich nichttödliche Waffen für eine ziemlich widerliche Erfindung halte?

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