40something ist wieder genesen und hat einen Blick unter den Bierdeckel getan. Das hätte er besser bleiben lassen, denn was man da findet, sieht in der Regel nicht so gut aus, und vom Geruch wollen wir gar nicht erst reden.
Der lieber Herr Merz ist also der Meinung, daß den Wähler nicht interessieren müsse, wieviel er in seinen Nebentätigkeiten (11 an der Zahl) verdient. Wohlgemerkt: auf den Cent will das niemand wissen, er müßte nur angeben, ob er bis 3500 Euro, bis 7000 Euro, oder über 7000 Euro dazuverdient.
Offenbar ist das aber schon zuviel.

Bei gewöhnlichen Arbeitnehmern sieht die Sache natürlich anders aus, sie müssen ihre Nebentätigkeiten anzeigen und oft sogar genehmigen lassen.

Naja, ich geb's ja zu: bei Abgeordneten habe ich in der Regel nicht das Gefühl, daß sie sich als Angestellte der Bürger betrachten. Warum also sollten sie sich den Regeln unterwerfen, die in normalen Dienstverhältnissen gelten?

Einen ganz netten Bericht gibt es bei Spon.

1:49 Kein Kommentar

von kirjoittaessani

Leave a Reply