Archive vom Juli, 2006

EBooks sind eine seltsame Sache: einerseits ist es faszinierend (und praktisch), die ganze private Bibliothek auf Schritt und Tritt dabeihaben zu können, ohne immer mit Heerscharen von Dienern durch die Gegend laufen zu müssen. Von den Vorzügen einer anständigen Suchfunktion (da gab es doch diese Stelle, wo war die denn noch...) will ich gar nicht erst anfangen.
Andererseits gehören zum Bücherlesen Papier, ein Einband, das Blättern - kurz: hapsis - einfach dazu.
Weil zudem die Anbieter ihre eingesparten Materialkosten dadurch an ihre Kunden weitergeben, daß sie elektronische Bücher zum Preis ihrer papierenen Vorfahren feilbieten, habe ich bislang dankend verzichtet.
Neulich habe ich dann doch eines gekauft: aus irgendwelchen Gründen ist bei mir eine Ausgabe der Analog nicht angekommen - und auch nicht irgendeine Ausgabe, sondern ausgerechnet die mit der letzten Folge von Schroeders Sun of Suns. Ich hätte zwar versuchen können, das fehlende Heft beim Verlag nachzufordern, aber das wäre zumindest sehr aufwendig geworden. Bei rund drei Dollar für die elektronische Version lohnt sich der Aufwand nicht.
Das Ergebnis hat, wenn man so sagen kann, meine Erwartungen übertroffen - und zwar in beide Richtungen. Man hat bei dem Anbieter die Wahl zwischen verschiedenen Formaten; ich habe mich für pdb entschieden, sozusagen das Hausformat des Palm - in diesem Falle hätte man aber genausogut txt nehmen können; sämtliche Bilder sind nämlich einem kurzen Hinweis, von diesem Format nicht unterstützt zu sein, gewichen. Mein nächster Versuch ist dann PDF, das sich nach einigen Schwierigkeiten und unter Zuhilfenahme von Google auch auf den Palm bringen läßt. Oh Wunder, jetzt gibt es auch das Titelbild und die Illustrationen zu den Geschichten.
Beim Lesen unterwegs hat das Ganze unbestreitbare Vorteile. Nicht nur das kompakte Format ist sehr praktisch - es gibt auch kein Lesezeichen, das man verlieren könnte, keine Eselsohren und kein eingerissenes Cover.
Auf der anderen Seite geht vom Lesegefühl noch viel mehr verloren, als ich befürchtet hatte. Dabei wäre die Alternative hier keineswegs ein teures Hardcover gewesen, sondern ein auf billiges Papier mittelmäßig gedrucktes Heft, dessen Bindung für ein- oder zweimaliges Lesen gedacht ist. Trotzdem - so ein eBook liest sich ungefähr wie ein Webserver-Log: die Information kommt vollständig rüber, und die Lektüre kann auch durchaus spannend sein; aber die rechte Stimmung will nicht aufkommen.
Was ein Glück, daß ich The System of The World noch nicht zu Ende gelesen habe!

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Auringonlasku

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In meinen Referrern stolpere ich immer wieder mal über einen bestimmten Beitrag von 40something; als ich nachsehen wollte, wie gut der wohl bei Google abschneidet, war natürlich der unvermeidliche Wikipedia-Artikel nicht weit, und dort fand ich einen schon etwas älteren, aber mir noch nicht bekannten Beitrag von CBS.

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Weil verschiedentlich der Wunsch nach Beantwortung der Frage Finne oder Finnin? aufkam, wird es wohl Zeit, sich diesem Problem zu widmen.
Die Antwort lautet ganz einfach Nein. Ich hatte eigentlich gedacht, daß das in Anbetracht meiner Kenntnis des Deutschen (relativ gut) und Finnischen (eher beschränkt) offensichtlich sein sollte; aber in einem Blog, das keine längeren finnischen Texte enthält, merkt man das wohl nicht so deutlich — zumal, wenn man selbst die Sprache nicht beherrscht.

Trotzdem bleibt die Frage in ihrem Kern natürlich bestehen: Er oder Sie? Oder, relativ wortgetreu, aber nicht sehr hilfreich in's Finnische übersetzt: hän vai hän?
Weil ich noch keine Umfrage auf diesem Blog veranstaltet habe, wäre das jetzt eine gute Gelegenheit, damit anzufangen. Zu gewinnen gibt's nichts (bei nur zwei möglichen Antworten dürfte sich die Ermittlung des Gewinners auch schwierig gestalten), aber hinterher verrate ich, wer richtig gelegen hat.

Viel interessanter als ein Klick auf den einen oder anderen Button wäre natürlich ein Kommentar mit einer Begründung…

[Edit: Mangels Beteiligung damals, und weil das Ergebnis inzwischen doch bekannt ist, ist die Umfrage nicht mit von Twoday zu kirjoittaessani.de umgezogen.]

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Rhabarber auf Nahuatl

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Während andere Leute unter allerlei eindeutigen Begriffen gefunden werden, geht es bei mir eher langweilig zu. Ich glaube, ich bin einfach zu anständig.

Trotzdem hier in paar Highlights aus meinem Log:
Genügen drei Farben, um eine Karte einzufärben? Das kommt offensichtlich auf die Karte an, aber im allgemeinen: Nein. Studentenwohnheim. Aha. Nicht abschreiben, selber denken! So wird das nix mit dem Diplom…

Zahlen finnisch Aussprache
Ei kestä

Glanzbildschirm 19 — Na, wenn's Spaß macht…

Kein Suchbegriff, aber sehr verdächtig finde ich übrigens den nicht abreißenden Besucherschwall über diesen Link.

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kylä

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Unbekanntes Flugobjekt — auf dem Radar. Na gut, es ist dann doch bloß der Mond. Ich finde es aber immer wieder erstaunlich, wie gut unser Auge mit so einem großen Kontrastumfang klarkommt. Eine Kamera — zumal eine elektronische — kann da nicht annähernd mithalten.

UFO

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Ich weiß, ich wiederhole mich; aber ich finde es immer noch erstaunlich, wie schnell sich der Begriff Heimat verschieben kann.

koti

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Blüte

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