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Als alter Fan von Crosby, Stills, Nash & Young im Trio oder Quartett kann ich auch an Soloalben der vier nur selten vorbeigehen.
Ganz besonders gilt das für Stephen Stills, dessen Stimme mir von den vieren am besten gefällt, auch wenn Graf und Rausch ihn bloß als passablen Sänger bezeichnen.
Zugegeben, im Chor mit den anderen klingt das dann noch viel besser.

Als ich neulich über Stills' Debutalbum gestolpert bin, habe ich es natürlich sofort mitgenommen — trotz des frostigen Covers.
Das erste Stück ist gleich auch das bekannteste, nämlich Love the one you're with. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob es wirklich das beste ist, es hat jedenfalls den deutlichsten Hit-Charakter. Die meisten Titel sind aber wesentlich ruhiger als der Auftakt. To a flame ist einer davon, ziemlich melancholisch, aber mit Vibraphon, einem Instrument, das auf meiner persönlichen Favoritenliste ziemlich weit oben steht.

Black queen dagegen besteht nur aus Gitarre und Gesang und ist so sehr southern, daß vor meinem geistigen Auge direkt ein Whiskey-Werbespot entsteht. Gesponsert hat den Live-Auftritt aber Jose Cuervo Tequila.
Außer Stills selbst ist noch eine ordentliche Ansammlung bekannter Musiker zu hören, unter anderen Rita Coolidge, Priscilla Jones, John Sebastian sowie Crosby & Nash als Sänger. Bei Old times good times spielt Jimi Hendrix Gitarre, bei Go back home Eric Clapton.

Und im Ganzen? Eher was für spätabends als tagsüber; und: es zieht mich immer wieder zu Love the one you're with.

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von kirjoittaessani

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