Es gibt kaum etwas tristeres und einsameres als den ersten Tag in einer neuen Wohnung: mit den ganzen Kartons und ohne Lampen und Bilder ist von Wohnlichkeit nicht viel zu spüren. Der ehemals sichere Hafen, die alte Wohnung, ist auch nicht mehr - da sieht es noch schlimmer aus.
Nachdem ich anderthalb Zimmer wenigstens einigermaßen hergerichtet habe, fahre ich erstmal in die Stadt, um etwas zu essen. Danach geht's mir besser. Der Rechner steht auch wieder, und ohne Netz kann ich immerhin den Haufen ungelesener Nuf- und Buchhändleralltagsartikel aus dem Cache meines RSS-Readers lesen.

0:55 Kein Kommentar

von kirjoittaessani

Leave a Reply