Bei Telepolis gibt es einen ganz interessanten Beitrag über Wissenschaftstheorie. Ausgehend vom Kreationismus und ähnlichen Angriffen auf die Wissenschaft macht der Autor klar, daß das Attribut nur bei einer wissenschaftlichen Theorie fehl am Platze ist, da der umgangssprachliche Gebrauch des Begriffs "Theorie" völlig anders ist als der wissenschaftliche. Wissenschaftliche Theorien wie die Quantenmechanik oder die Evolutionstheorie repräsentieren das Äußerste, was an wissenschaftlicher Erkenntnis zu haben ist.

Darüberhinaus referiert er sowohl Poppers (recht bekannte) These von der Falsifizierbarkeit als auch Kuhns (weniger bekannte) Paradigma-These. Im Diskussionsforum haben sich zwar einige Stimmen erhoben, die den Artikel für oberflächlich halten, aber ich denke, man bekommt trotzdem einen Eindruck, wie Wissenschaft funktioniert.

2:03 Kein Kommentar

von kirjoittaessani

Leave a Reply