Als ich an meiner Abschlußarbeit saß und sozusagen nur noch halb Student, halb aber schon Arbeitnehmer war, da gab es eine ziemlich furchtbare Sache: Seminarvorträge. In denen konnte man zwar einige interessante Dinge lernen, aber so wirklich konkret nützlich für die eigene Arbeit war nur sehr, sehr selten etwas. Und für bloß interessantes ging einfach viel zu viel Zeit drauf.

Nun ja, die Abschlußarbeit hat ihrerseits einen Abschluß gefunden, und ich bin inzwischen vollständiger Arbeitnehmer. Die Seminarvorträge sind -- größtenteils -- Meetings gewichen, aber das Problem bleibt: so ein Meeting kostet unglaublich viel Zeit. Warum, ist mir nie wirklich klar geworden -- außer in den Fällen, wo das Treffen völlig zerfasert und drei Stunden statt einer dauert, ohne daß besonders viel herumkommt.

Warum aber auch kurze Meetings fürchterliche Zeitfresser sind, und warum sie trotzdem immer wieder stattfinden, beschreibt Paul Graham sehr treffend. Problematisch sind sie nämlich nur für den Maker, nicht aber für den Manager.

[via Finja]

21:08 Kein Kommentar

von kirjoittaessani

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