40something ist gestern drei geworden.

Bei mir ist es zwar noch nicht ganz so weit, viel fehlt aber nicht mehr. Und diese drei Jahre kommen mir eigentlich ziemlich kurz vor; auch für 30somethings vergeht die Zeit eben schneller als in Kindertagen.

Trotzdem ist in der Zeit für mich unglaublich viel passiert, so viel, daß ich mich fast wie ein anderer Mensch fühle. Ich bin gerade dabei, meine alten twoday-Einträge in mein neues Blog zu importieren, und lese dabei auch etliches nochmals. Die verschiedenen Stufen der Anders-Mensch-Werdung nachzuerleben, finde ich sehr interessant, und mir wird im Rückblick deutlicher, wer ich eigentlich bin.

Als ich irgendwann im Studium in alten Kalendern und Tagebüchern aus Schulzeiten geblättert habe, war das anders: nach der Lektüre kam mir dieser Teil meines Lebens viel trister und unglücklicher vor, als ich vorher gedacht hatte. Deswegen gibt es das alte Geschreibsel heute auch nicht mehr.

Und weil die Kommentare drüben bei twoday anscheinend gerade nicht funktionieren, gibt's hier noch den:

Herzlichen Glückwunsch, 40something!

16:15 4 Kommentare

von kirjoittaessani

4 Responses to “Gestern in einem anderen Leben”

  1. 40something Says:

    Oh, vielen Dank. (Aber die Kommentare tun doch wieder?)

    Ich komme nicht zu so einer geschlossenen Einschätzung. Es ist viel passiert, aber habe ich mich so viel verändert? Eigentlich nicht - ob das nun gut ist oder schlecht, lasse ich mal offen... 😉

  2. kirjoittaessani Says:

    Nein, ich bekomme immer einen allgemeinen Fehler.

    Das, was sich bei mir getan hat, hängt eigentlich alles zusammen: Uni fertig, neue Stadt, neuer Job, neue Freunde, neue Hobbies ...
    Und das hat mich schon verändert.

  3. 40something Says:

    Hm. Da ich mit Job, Stadt, Ehefrau, Liebhaberin und Hobbies eigentlich ganz zufrieden bin....bin ich entweder erstarrt oder aus Zufriedenheit Änderungen abgeneigt? Ist das ein schlechtes Zeichen?

  4. kirjoittaessani Says:

    Nein, so würde ich das auch nicht sehen wollen. Man muß ja nicht ändern, was keiner Änderung bedarf.
    Was mich anbetrifft, so denke ich schon, daß ich glücklicher bin als vor drei Jahren; aber vieles von dem, was heute anders ist, ist einfach nur anders und nicht besser (oder schlechter). Oder etwas verquer ausgedrückt: ich bin mehr anders als glücklicher.

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