Archiv vom Dezember 7th, 2007

Nun habe ich also mein neues Betriebssystem: Mac OS 10.5, Leopard. Besorgt habe ich es mir nicht wegen der schönen bunten Gimmicks oder der vielbeworbenen neuen Funktionen, sondern aus zwei ganz banalen Gründen: zum einen kann ich Kalender und Adressbuch mit meinem alten System (10.3) nicht zwischen Computer und Telefon abgleichen; und zum anderen wird ein großer Teil der täglichen kleinen Herlferlein -- vom Instant Messenger bis zum Programmstarter -- für 10.3 nicht mehr weiterentwickelt.

Eines muß ich auf jeden Fall sagen: schick ist sie, die neue Katze. Leider scheint sie aber auch noch etwas unfertig, sozusagen not ready for prime time:

Da wäre zum Beispiel die WLAN-Verbindung, die gerne alle paar Stunden zusammenbricht. Das ist früher auch schon passiert, aber unter 10.3 hat der Rechner sie sofort wieder aufgebaut, während ich bei 10.5 immer erst klicken muß.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Dateisystem: mindestens dreimal hat es Probleme gegeben, und einmal waren sie so heftig, daß ich die Platte neu formatieren mußte. Auch, wenn es nicht immer so gravierende Auswirkungen hat, möchte ich die Meldung HFS: Runtime corruption detected nicht in meinen Logs lesen.

Als ich mich im Netz ein bißchen umgesehen habe, bin ich auf einige Forenbeiträge gestoßen, die auf ein Problem mit dem Backup-Programm hindeuteten.  Das ist ärgerlich genug, denn das Programm macht sonst einen guten Eindruck.

Leider hat aber das Abschalten des Backups keine wirkliche Besserung gebracht. Dann hilft wohl nur Warten (auf einen Bugfix).

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Auf dem Nachhauseweg heute nachmittag wurde ich durch ein unangenehmes Grummeln in der Gefühlsgegend gestört. Als ich genauer nachsah, stellte sich heraus, daß ich einfach Angst vor einem einsamen Wochenende hatte: den Freitagabend, Samstag und Sonntag ohne eine Verabredung zu verbringen, war mir doch etwas unheimlich.

In Wirklichkeit ist das natürlich Quatsch; ich werde das Wochenende zwar allein verbringen, aber zu großen Einsamkeitsgefühlen wird die Zeit genauso wenig reichen wie zu wochenendlichen Verabredungen: ich habe eine volle Blogroll und ein vernachlässigtes Blog, ich muß einkaufen, waschen und putzen; mal wieder ein Buch zu lesen wäre nett, und Vokabeln zu lernen sehr nützlich.

Da ging es mir gleich viel besser. Aber seltsam, wie sie sich manchmal anschleicht: die Erinnerung an Zeiten, zu denen man eine bestimmte Person sehr vermißt hat; und sie schleicht auch dann noch, wenn sich das mit dem Vermissen doch sehr in grenzen hält.

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