Irgendwo zwischen bedeckt und neblig, alles trieft. Das Wochenende ist fast vorbei; ich sitze auf dem Bahnhof und warte auf den Zug, der mich zurück nach Hause bringt. Über den Bahnsteig gegenüber schlendert ein gepflegt aussehender Mann in Jacket und Lederhose; er wirft einen prüfenden Blick in die Mülleimer, bevor er weitergeht.
Das Licht ist schon abendlich-grau, und daran wird sich in den nächsten Stunden wohl auch nicht allzuviel ändern; gutes Wetter für eine Heimreise: die Welt steht still, der Zug fährt durch die Landschaft, aber dort passiert nichts. Reisen außerhalb der Zeit.Morgen wartet die Arbeit auf mich, und ein Mensch, der mir mehr bedeutet als umgekehrt.
Wochenende2.

19:01 Kein Kommentar

von kirjoittaessani

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