Archive vom April, 2013

Vor ein paar Tagen habe ich einen Schatz angebrochen, der noch vom letztjährigen Kalender übriggeblieben ist: eine kleine Tafel Schokolade. Sie wiegt nur 30 Gramm, ist in schwarzes Papier gekleidet und hört auf den vielversprechenden Namen Noir Infini.

Das alles machte einen so edlen Eindruck, daß ich es nicht für einen gewöhnlichen Feierabend verschwenden wollte. Jetzt hat sich aber das eine oder andere ruhige Stündchen ergeben, und ich muß sagen: das Warten hat sich gelohnt. Ich versuche gar nicht erst, das näher zu beschreiben, aber sie schmeckt wirklich sehr dunkel und sehr edel.

Übrigens fällt mir gerade auf, daß ich dunkle Schokolade (unabhängig von der Qualität) sehr genau dosieren kann, während ich Milchschokolade kaum zu essen aufhören kann.

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Das Versionskontrollsystem git habe ich ja schon gelegentlich erwähnt. Heute ist mir aufgefallen, daß git bei aller Komplexität und Mächtigkeit dadurch, daß sich Repositories so einfach einrichten lassen, auch wunderbar leichtfüßig[1] ist. Früher[2] habe ich echte Versionskontrolle[3] nur für größere Softwareprojekte verwendet, kleinere Projekte habe ich allenfalls mit RCS verwaltet.

Derzeit stecke ich mehr und mehr auch Kleinkram in git: Konfigurationsdateien -- früher mehr schlecht als recht in RCS[4] -- lassen sich so wunderbar handhaben. Ganz nebenbei bietet git auch noch eine Art Deployment: ich kann auf meiner Maschine entwickeln und dann einfach auf den Server, den ich eigentlich konfigurieren will, klonen. So bleiben alle Projekte und Projektchen schön übersichtlich beisammen; und dank Gitzilla ist auch für eine sinnvolle Dokumentation gesorgt.
Das einzige, was ich jetzt noch vermisse, ist eine gute und universelle Testumgebung: irgendetwas, das für ein neues Projekt keiner aufwendigen Neukonfiguration bedarf, das aber das Testen von neuen Konfigurationen ermöglicht, bevor sie auf den Produktionsserver geschoben[5] werden.

  1. lightweight
  2. TM
  3. z.B. CVS
  4. oder gar nicht verwaltet
  5. deployt? deployed?
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Erkenntnis des Tages: Gitflow macht Spaß!

Außerdem fange ich an, ein zweites kürzlich entdecktes Werkzeug regelmäßig zu nutzen: Gitzilla. Das ist -- man ahnt es fast -- eine Git--Bugzilla-Integration. Nach der Installation läuft Gitzilla unsichtbar im Hintergrund. Wenn man nun in einem Git-Commit-Text eine Bugnummer aus dem angeschlossenen Bugzilla erwähnt, dann erscheinen automatisch Informationen zu diesem Commit als Kommentar in dem Bug.
Das ist sehr praktisch, um eine Gesamtdokumentation zu erstellen (statt Bugzilla und Git-Historie nebeneinander her laufen zu lassen)

Wer mag, kann die Bugnummer sogar erzwingen, aber für mich als Einzelkämpfer ist das übertrieben.

Zum Schluß noch ein kleiner Tipp für alle, die es selbst ausprobieren möchten: Gitzilla wird beim Push in ein (zentrales) Repository aktiv, nicht schon beim lokalen Commit. Das steht zwar in der Dokumentation, ich habe mich zunächst aber trotzdem gewundert, als nichts passiert ist. Diese Repositories habe ich mit mit --shared --bare in /home/git auf meiner Maschine angelegt, so sind sie zwar mir zugeordnet, aber trotzdem von meinen eigenen Daten getrennt.

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Sam näki ensi kerran ihmisten taistelevan ihmisiä vastaan eikä hän erityisemmin pitänyt näkemästään. Hän oli iloinen ettei hän ollut nähnyt kuolleen kasvoja. Hän mietti, mikähän miehen nimi oli ja mistä hän oli kotoisin.

Aus dem Herrn der Ringe. Dazu geht mir so viel durch den Kopf, daß ich das einfach mal unkommentiert stehen lasse.

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Neulich vor dem Frühstück: der Bär steht in der Küche und pfeffert seinen Schnuller quer durch den Raum. Dann fixiert er ihn mit seinem Blick, wirft seine Hand in einer gebieterischen Geste nach vorn und wiederholt nachdrücklich: 'nulli 'aben! 'nulli 'aben!

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