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	<title>kirjoittaessani &#187; Rezension</title>
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		<title>Gelesenes</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 19:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade habe ich zwei Bücher beendet, zu denen ich gerne etwas schreiben möchte, ohne gleich vollständige Rezensionen daraus zu machen. Zum einen gab es ein Wiedersehen mit Sherlock Holmes. Anthony Horowitz führt hier Watson die Feder, als der einen &#8220;alten&#8221; Fall beschreibt, den er wegen der Verwicklung gesellschaftlich höchster Schichten erst im hohen Alter zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich zwei Bücher beendet, zu denen ich gerne etwas schreiben möchte, ohne gleich vollständige Rezensionen daraus zu machen. Zum einen gab es ein Wiedersehen mit Sherlock Holmes. Anthony Horowitz führt hier Watson die Feder, als der einen &#8220;alten&#8221; Fall beschreibt, den er wegen der Verwicklung gesellschaftlich höchster Schichten erst im hohen Alter zu Papier bringt. Das Buch hat mir durchweg gut gefallen: der Autor macht das viktorianische London lebendig, die Sprache wirkt der Zeit angemessen. Auch Watson und Holmes sind sozusagen ganz die alten, sie sehen in Horowitz&#8217; Augen nicht anders aus als aus Doyles Sicht. Das Verbrechen &#8212; das Holmes wie immer schon nach kurzer Zeit durchblickt &#8212; ist insofern der einzig moderne Aspekt des Romans, als daß Doyle es sicher nicht gewählt hätte; dennoch paßt der Autor den Fall stimmig in Holmes&#8217; Zeit ein, so daß er nicht als Fremdkörper wirkt.</p>
<p>Wenn ich dem Buch nur vier von fünf Sternen gebe, so liegt das einfach daran, daß <em>The House of Silk</em> nicht mehr ist &#8212; und auch gar nicht mehr sein kann &#8212; als der Umschlag behauptet: <em>The new Sherlock Holmes Novel</em>.</p>
<p>Vom viktorianischen Zeitalter geht es jetzt einen großen Sprung zurück in das Zeitalter der Restoration. Eines Tages beschloß ein junger englischer Verwaltungsangestellter, Tagebuch zu führen. Das ist zunächst nichts besonderes. Außerordentlich ist aber, daß er das über zehn Jahre lang durchhält (und dabei nur ganz wenige Tage ausläßt); außerordentlich ist auch, daß er Staatsangelegenheiten, private Erlebnisse und Belanglosigkeiten (etwa das, was bei mir unter <em>Kram</em> läuft) völlig gleichberechtigt nebeneinander stellt; außerordentlich ist schließlich auch das, was er erlebt: die Restoration Charles&#8217; des Zweiten, die Pest, den Brand von London.<em> Interesting times, indeed.</em></p>
<p>Und so kommt es, daß das Tagebuch von Samuel Pepys heute in England eine Berühmtheit erreicht hat, die ihresgleichen sucht. Ich bin mit dem ersten Band (dem Jahr 1660) inzwischen durch, und freue mich schon auf den zweiten. Ich will versuchen, diesen sozusagen in Echtzeit zu lesen, also etwa einen Eintrag pro Tag, und hier dann gelegentlich davon berichten. Ich spare mir an dieser Stelle, auf den Inhalt des ersten Bandes einzugehen &#8212; es soll ja keine echte Rezension werden &#8212; und grübele stattdessen, wie viele Sterne ich dafür vergeben soll. Einen Roman würde ich nach seiner Sprache und seinen Ideen bewerten sowie danach, wie packend er geschrieben ist. Ein Sachbuch etwa nach dem Umfang des Inhalts und der didaktischen Darbietung. Aber ein Tagebuch? Mir fehlen schlicht die Kriterien, nach denen ich ein Urteil fällen könnte, so daß ich einfach darauf verzichte.</p>
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		<title>Das geht auch besser&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 08:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eule</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der LovelyBooks-Lesechallenge 2012 habe ich von Val McDermid Alle Rache will Ewigkeit gelesen, finde aber den Beginn der Challenge ein wenig enttäuschend. Inhalt: Die Gerichtspsychiaterin Charlie, die derzeit sowohl aus beruflicher wie auch privater Perspektive keine leichte Zeit hat, wird durch eine frühere Dozentin von ihr gebeten einen Mordfall an ihrem altem College [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der <a href="http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/">LovelyBooks-Lesechallenge 2012</a> habe ich von Val McDermid <em>Alle Rache will Ewigkeit</em> gelesen, finde aber den Beginn der Challenge ein wenig enttäuschend.</p>
<p>Inhalt: Die Gerichtspsychiaterin Charlie, die derzeit sowohl aus beruflicher wie auch privater Perspektive keine leichte Zeit hat, wird durch eine frühere Dozentin von ihr gebeten einen Mordfall an ihrem altem College zu untersuchen. Diese Dozentin ist nun nicht nur zufällig die Schwiegermutter des Ermordeten, sondern glaubt auch zu wissen, wer der Mörder ist und dass es sich zudem nicht um das erste Opfer handelt. Charlie die &#8211; getrieben von ihrer Neugier, dem Mangel an anderen Aufgaben und der Hoffnung einen Justizirrtum aufzudecken &#8211; dem Wunsch nachkommt inoffiziell zu ermitteln, taucht in die Welt des Colleges ein und begibt sich dabei selbst in Gefahr.<br />
Meine Meinung: Ich fand den Aufbau der Geschichte, bei dem eine inoffizielle Ermittlerin bereits „abgeschlossene“ Morde untersucht, recht reizvoll und mal eine Abwechslung zu den ewig vielen Kriminalromanen, in denen ein Ermittler der Polizei unter Aufbietung seines gesamten Scharfsinns und unter Einsatz seines Lebens den Fall löst. Leider hatte ich den Eindruck, dass diese Form der Geschichte die Spannung reduzierte, beschränkt sich die Hauptprotagonistin Charlie doch den Großteil des Buches darauf mit Leuten zu reden, durch die Gegend zu laufen/reisen und Zeitungsartikel zu lesen um die Vergangenheit zu erforschen. Auch die Ausschnitte die sich mit dem Privatleben von Charlie und den anderen wichtigen Akteuren beschäftigen steigern die Spannung nur unwesentlich, sind doch viele Teile der Story sehr vorhersehbar. Dies betrifft auch leider die Frage nach dem Mörder, die schon früh (zu früh für meinen Geschmack) für den Leser beantwortet wird, wodurch der Spannungsbogen zum Schluss des Buches hin leidet.<br />
Im Buch spielt das Thema Homosexualität eine große Rolle. Dagegen selbst wäre ja überhaupt nichts einzuwenden, wenn nicht der Großteil der wichtigen Akteure weiblich und lesbisch wäre und die meisten männlichen Akteure irgendwie „seltsam“ wirken. Tatsächlich war ich recht irritiert davon, dass Männer in diesem Buch häufiger  als „ungewöhnliche“ Personen (z.B. tot, alkoholabhängig, ehemalige Junkies etc.). mitspielen, als als zurechnungsfähige Menschen mit denen man ein vernünftiges Gespräch führen kann. In diesem Punkt war mir die Charakterauswahl der Autorin eindeutig zu einseitig.</p>
<p>Fazit: Obwohl das Buch deutlich spannender hätte gestaltet sein können und die Charaktere ein wenig einseitig wirken, hat das Buch eine interessante Geschichtsperspektive und eine logische Auflösung des Falls. Nicht das Schlechteste was ich je gelesen habe, aber es geht auch deutlich besser&#8230;</p>
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		<title>Sympathisch</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 23:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor gut drei Jahren habe ich Patrick Rothfuss&#8217; Debüt The Name of the Wind gelesen. Das Buch hat mich damals wirklich begeistert, es hat auch direkt fünf Sterne bei Lovelybooks bekommen, und natürlich mußte eine Rezension geschrieben werden. Ich machte ein paar Stichworte &#8212; die Welt, die Rothfuss erschaffen hat, ist sehr anders als die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut drei Jahren habe ich Patrick Rothfuss&#8217; Debüt <em>The Name of the Wind</em> gelesen. Das Buch hat mich damals wirklich begeistert, es hat auch  direkt fünf Sterne bei Lovelybooks bekommen, und natürlich mußte eine  Rezension geschrieben werden. Ich machte ein paar Stichworte &#8212; die  Welt, die Rothfuss erschaffen hat, ist sehr anders als die übliche  Fantasy, dabei sehr überzeugend, ich habe aber nicht  herausgefunden, warum. Ja, und dabei ist es dann geblieben.</p>
<p>Inzwischen hat nicht nur das Warten auf den zweiten Teil, <em>The Wise Man&#8217;s Fear</em>,  ein Ende, ich habe das Buch auch schon gelesen und versuche mich nochmal an  einer Rezension.</p>
<p>Die Geschichte spielt &#8212; wie das im Genre so üblich ist  &#8212; in einer Art Pseudo-Mittelalter, und sie handelt von einem Mann  namens Kvothe. Der Klappentext charakterisiert ihn so:</p>
<blockquote><p>I have stolen princesses back from sleeping barrow kings.  I burned down the town of Trebon. I have spent the night with Felurian  and left with both my sanity and my life. I was expelled from the  University at a younger age than most people are allowed in. I tread  paths by moonlight that others fear to speak of during day. I have  talked to Gods, loved women, and written songs that make the minstrels  weep. My name is Kvothe. You may have heard of me.</p></blockquote>
<p>Kvothe ist eines Tages verschwunden, und niemand weiß, was aus ihm  geworden ist: er nennt sich jetzt Kote und betreibt in irgendeinem  gottverlassenen Kuhkaff ein Wirtshaus. Dort hat er bisher ein ruhiges  Leben verbracht, doch zu Beginn des ersten Bandes passieren einige sehr  beunruhigende Dinge, die einen Mann des Dorfes das Leben kosten &#8212; und  Kote weiß offenbar mehr darüber. Gleichzeitig taucht ein Schreiber  namens <em>Chronicler</em> auf. Er erkennt Kvothe und überredet ihn,  seine Geschichte zu erzählen. Der Rest der beiden Bücher besteht im  wesentlichen aus dieser Geschichte.</p>
<p>Sehr gut hat mir gefallen, daß Rothfuss auf die typischen  High-Fantasy-Zutaten (Orks, Elben, Zwerge) verzichtet. Das heißt  natürlich nicht, daß er alles neu erfindet; man findet zum Beispiel die <em>Fae</em>,  den alten Glauben, daß die Kenntnis von Namen Macht verleiht, oder auch  die antimagischen Eigenschaften von Eisen[<a href="http://kirjoittaessani.de/2012/01/04/sympathisch/#footnote_0_2210" id="identifier_0_2210" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dar&uuml;ber bin ich schon in  mehreren Romanen gestolpert, ohne da&szlig; ich eine Quelle finden konnte. Wei&szlig; jemand mehr?">1</a>].  Dabei präsentiert der Autor seine Welt durch und durch glaubwürdig. Als  Beispiel mag an dieser Stelle die Magie herhalten. Sie ist zwar Standardzutat in der Fantasy[<a href="http://kirjoittaessani.de/2012/01/04/sympathisch/#footnote_1_2210" id="identifier_1_2210" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="und Science Fiction, auch wenn sie dann Star Drive oder Replikator hei&szlig;t&amp;#8230;">2</a>], aber immer ein  zweischneidiges Schwert: zum einen kann sie beim Leser ein Staunen  auslösen; andererseits bringt sie aber den Autoren in Erklärungsnot:  warum kann der Held Situation X mit magischer Hilfe meistern, nicht aber  das Ziel einer Quest mit einem Fingerschnippen erreichen? Könnte er  das, wäre manch ein Buch nur halb so dick&#8230;</p>
<p>Bei Rothfuss sprechen nur Laien von Magie. Die Eingeweihten (<em>Arcanists</em>) unterscheiden da zwischen den Fachrichtungen: es gibt Alchemie, <em>Naming</em>[<a href="http://kirjoittaessani.de/2012/01/04/sympathisch/#footnote_2_2210" id="identifier_2_2210" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Da haben wir die Macht der Namen in neuem Gewand.">3</a>], <em>Sympathy</em> und <em>Sygaldry</em> &#8230;</p>
<p>Sympathy zum Beispiel bedeutet, daß der Arcanist zwischen zwei Dingen eine  Verbindung schafft, und zwar letztlich durch seine feste Überzeugung (<em>Alar</em>),  daß diese Verbindung existiert. Dann kann man z.B. den einen Gegenstand  hochheben oder erwärmen, worauf der zweite, verbundene Gegenstand  ebenfalls emporschwebt (oder warm wird), ohne daß von außen eine Ursache  erkennbar wäre. So weit, so magisch. Das heißt aber nicht, daß man  einfach einen Kiesel mit einem Felsen verbinden und diesen dann  hochheben könnte &#8212; der Energieerhaltungssatz gilt auch hier, und der  Kiesel fühlt sich, sobald er verbunden ist, so schwer an wie der Fels.  Doch damit nicht genug: je ähnlicher sich zwei Dinge sind, desto besser  die Verbindung. Zwei gleiche Münzen oder ein Feuer mit einer Handvoll  seiner Asche gehen besser als etwa zwei Äste von unterschiedlichen Bäumen, und diese wieder besser als zwei völlig verschiedene Dinge (eine Münze mit einem Ast). Je schlechter aber eine Verbindung ist, desto schwieriger, sie zu nutzen: wenn ich also mit dem Ast einer Münze hochheben will, so wird sich dieser wesentlich schwerer anfühlen, als das Gewicht von Ast und Münze allein es erklären können. Die überschüssige Energie (<em>Slippage</em>) geht dann unkontrolliert in die Umgebung[<a href="http://kirjoittaessani.de/2012/01/04/sympathisch/#footnote_3_2210" id="identifier_3_2210" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oder auch in den K&ouml;rper des Arkanisten, was unangenehm bis t&ouml;dlich sein kann.">4</a>]. Das erinnert an die Beschränkungen thermodynamischer Maschinen.</p>
<p>Natürlich dreht sich Kvothes Leben nicht nur um Magie, aber hier sieht man noch am leichtesten, <em>warum</em> die Geschichte so glaubwürdig wirkt. Die anderen Aspekte sind nicht weniger überzeugend dargestellt &#8212; seien es die als Diebe und Vagabunden verschrieenen, aber auch als Musiker und Schauspieler geachteten <em>Edema Ruh</em>[<a href="http://kirjoittaessani.de/2012/01/04/sympathisch/#footnote_4_2210" id="identifier_4_2210" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das kommt mir irgendwie bekannt vor.">5</a>], das von meditierenden Schwertkämpfern bevölkerte Ademre[<a href="http://kirjoittaessani.de/2012/01/04/sympathisch/#footnote_5_2210" id="identifier_5_2210" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das auch, wenngleich die blonden Haare neu sind.">6</a>], oder aber die durch den Austausch gravierter Ringe zum Ausdruck gebrachte Hierarchie am Hofe des <em>Maer Aldaron</em>.</p>
<p>Manches, was im ersten Band noch ein Rätsel war, wird in <em>Wise Man&#8217;s Fear</em> zumindest etwas klarer, und ich bin schon versucht, <em>The Name of the Wind</em> nochmals zu lesen; anderes &#8212; wie die Scrael &#8212; taucht in Kvothes Erzählung gar nicht auf[<a href="http://kirjoittaessani.de/2012/01/04/sympathisch/#footnote_6_2210" id="identifier_6_2210" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="sondern nur in der knappen Rahmenhandlung um das Wirtshaus">7</a>] und bleibt dunkel. Nicht nur deshalb, sondern auch, weil dies die besten Fantasybücher sind, die ich seit langem gelesen habe, freue ich mich bereits auf den dritten Band.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2210" class="footnote">Darüber bin ich schon in  mehreren Romanen gestolpert, ohne daß ich eine Quelle finden konnte. Weiß jemand mehr?</li><li id="footnote_1_2210" class="footnote">und Science Fiction, auch wenn sie dann Star Drive oder Replikator heißt&#8230;</li><li id="footnote_2_2210" class="footnote">Da haben wir die Macht der Namen in neuem Gewand.</li><li id="footnote_3_2210" class="footnote">Oder auch in den Körper des Arkanisten, was unangenehm bis tödlich sein kann.</li><li id="footnote_4_2210" class="footnote">Das kommt mir irgendwie bekannt vor.</li><li id="footnote_5_2210" class="footnote">Das auch, wenngleich die blonden Haare neu sind.</li><li id="footnote_6_2210" class="footnote">sondern nur in der knappen Rahmenhandlung um das Wirtshaus</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Daß es nur so spritzte</title>
		<link>http://kirjoittaessani.de/2011/09/10/das-es-nur-so-spritzte/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 12:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eh man sich&#8217;s versieht, ist ein ganzer Monat ohne Eintrag vergangen &#8212; jetzt bin ich aber wieder da. In der Zwischenzeit habe ich Markus Heitz&#8217; Zwerge hinter mich gebracht. Der Klappentext legt die Latte hoch, indem er den Vergleich zu Tolkien zieht. In der Tat erinnert das Geborgene Land stark an Mittelerde, mit all seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eh man sich&#8217;s versieht, ist ein ganzer Monat ohne Eintrag vergangen &#8212; jetzt bin ich aber wieder da. In der Zwischenzeit habe ich Markus Heitz&#8217; <em>Zwerge</em> hinter mich gebracht.</p>
<p>Der Klappentext legt die Latte hoch, indem er den Vergleich zu Tolkien zieht. In der Tat erinnert das Geborgene Land stark an Mittelerde, mit all seinen Zwergen und Elben, Menschen und Orks, und natürlich den Zauberern. Nun wird dem <em>Herrn der Ringe</em> oft vorgeworfen, Schwarzweißmalerei zu betreiben: hier die Guten (Elben und blonde Menschen), dort die Bösen (Orks, dunkelhäutige Menschen, und alles, was häßlich ist). In der Beziehung läßt sich auch Herr Heitz nicht lumpen: die Widersacher sind abstoßend, krank und (meistens) dumm.</p>
<blockquote><p>Djerun erlegte eine ausgezehrte Hirschkuh, deren Fleisch sie nach kurzem Rösten über dem Feuer hungrig verschlangen. Den schimmeligen Beigeschmack versuchten sie zu ignorieren.</p></blockquote>
<p>Leider ist da auch schon fast Schluß mit den Parallelen: Tolkiens Werk stützt sich auf eine umfangreiche Mythologie, Historie und mehrere ausgearbeitete Sprachen. Die <em>Zwerge</em> wirken dagegen einfach nur oberflächlich. Ein paar diakritische Zeichen, die man über die Namen der Charaktere streut, sollen wohl für den fremdländischen Touch sorgen, wirken aber eher hilflos, zumal sich Zwergennamen von solchen der Elben oder Menschen eh wenig unterscheiden. Die Landkarte ist kaum mehr als eine lieblos hingeworfene Skizze, die weder hilft, die Handlung einzuordnen, noch Neugier auf unbekannte Länder weckt. Und überhaupt, die Landschaft: Braunes Gebirge, Blaues Gebirge, Rotes Gebirge, Schwarzes Gebirge &#8212; geht es noch unrealistischer? So funktionieren vielleicht Straßennamen im Neubaugebiet, aber echte, gewachsene Namen sind nicht so systematisch.</p>
<p>Das alles wäre ja nicht weiter schlimm; es gibt genügend gute Bücher ohne Mythologie, ohne eigene Sprachen, und ohne realistische Welten. Ja, wenn nur die Handlung nicht so simpel gestrickt wäre. Diese ist nämlich etwa ab Seite zweihundert (von sechshundert!) komplett vorhersehbar. Ab dort ist die Zahl der Guten genügend geschrumpft, daß klar ist, wer was tun muß; und das (sehr alte) Motiv der <em>Quest</em> &#8212; also Hinreise, Erledigung einer vorbestimmten Aufgabe, Rückreise &#8212; läßt auch nicht viel Raum für Überraschungen. Und die Frau bekommt er natürlich auch.</p>
<p>Objekt dieser eher langweiligen Quest ist ein ziemlich unglaubwürdiges Artefakt &#8212; einfach möglichst viele möglichst teure Materialien zusammenzuwerfen, mag zum Protzen gut sein, aber Zauberei geht anders.</p>
<blockquote><p>Rotes und grünes Blut spritzte, Gliedmaßen und Zähne flogen durch die Luft, und zu dem brachialen Kampflärm mischte sich das Heulen der wartenden Horden, deren Gier wuchs und wuchs.</p></blockquote>
<p>Eine kleine Beschwerde zum Schluß muß ich noch anbringen: das Buch ist ganz schön blutig. Zugegeben, ein Krieg ist nun einmal blutig, aber ist es wirklich nötig, bei jedem Kampf genau anzugeben, welche Organe durchtrennt werden und wie der sterbende Gegner aussieht? Die oben zitierte Passage ist noch vergleichsweise zurückhaltend.</p>
<p>Wirklich beeinflussen kann diese Kritik die Gesamtbewertung aber auch nicht mehr, denn zwei von fünf Sternen müssen den Zwergen ohnehin genügen. Wer einen Lückenfüller für zwischendurch sucht, mag getrost zu diesem Werk greifen. Lesern, die sich tiefere Charaktere oder eine abwechslungsreichere Handlung wünschen, ist mit Autoren wie Robin Hobb oder Patrick Rothfuss besser gedient.</p>
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		<title>C&#8217;était le bon temps</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 21:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Professor Mortimer ist wieder unterwegs! Diesmal verschlägt es ihn zwar nicht nach Atlantis, sondern nur in die Nähe von Paris; doch seine Erlebnisse sind nicht weniger abenteuerlich als beim letzten Mal (in der Chronologie eigentlich das vorletzte Mal, dazwischen fehlt noch S.O.S. Météores). Mortimer erbt von Miloch, einem seiner Widersacher, dessen letzte Entdeckung. Nach anfänglicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Professor Mortimer ist wieder unterwegs! Diesmal verschlägt es ihn zwar nicht nach <a href="http://kirjoittaessani.de/2011/03/13/damned-les-radiations/">Atlantis</a>, sondern nur in die Nähe von Paris; doch seine Erlebnisse sind nicht weniger abenteuerlich als beim letzten Mal (in der Chronologie eigentlich das vorletzte Mal, dazwischen fehlt noch <em>S.O.S. Météores</em>).</p>
<p>Mortimer erbt von Miloch, einem seiner Widersacher, dessen letzte Entdeckung. Nach anfänglicher Heimlichtuerei stellt sich heraus, daß Miloch an einer Zeitmaschine gearbeitet hat &#8212; entgegen ersten Vermutungen hatte er aber nicht den Verstand verloren, sondern ist tatsächlich erfolgreich gewesen. Soll Mortimer das Erbe antreten? Immerhin war Miloch sein Feind. Er hat die Warnungen seines Freundes Blake noch im Ohr, kann sich aber nicht bremsen, und probiert die Maschine aus. Nach zwei kurzen Episoden in der Vergangenheit (zunächst prähistorisch, dann inmitten der <em>Jacquerie</em>, einem Bauernaufstand des vierzehnten Jahrhunderts) landet er schließlich in der Zukunft. Hier hilft er einer Gruppe Widerstandskämpfer, sich von der Unterdrückung durch eine gesichtslose Obrigkeit zu befreien.</p>
<p>Die gewissenhaft ausgeführten und detaillierten Zeichnungen des Autors, die ich schon beim letzten Mal erwähnt habe, fallen mir auch jetzt wieder sehr positiv auf. Insbesondere in der <em>cité interdite</em>, einem verfallenen Tunnelsystem im zukünftigen Frankreich, wirken die Darstellungen sehr überzeugend. Aber auch die Bilder des Dorfes La Roche-Guyon sind sehr realistisch &#8212; selbst dann, wenn man sie mit Fotografien des Ortes vergleicht.</p>
<p>So vergebe ich für <em>Le Piége Diabolique</em> wie schon für <em>L&#8217;Enigme de l&#8217;Atlantide</em> fünf von fünf Sternen und lege diesen Band allen Fans der <em>Ligne Claire</em> ans Herz.</p>
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		<title>Ah jetzt ja! Eine Insel!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 21:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Tsunami löscht innerhalb von Minuten fast alles Leben auf einem kleinen Südseearchipel aus. Unter der etwas wackeligen Ägide eines Jungen, den die Welle gerade während seiner Initiation zum Mann überrascht hat, findet sich ein Häufchen Überlebender zusammen. Außerdem ist da noch Ghost Girl, ein dreizehnjähriges Mädchen aus gutem britischem Hause, der die &#8220;Wilden&#8221; zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Tsunami löscht innerhalb von Minuten fast alles Leben auf einem kleinen Südseearchipel aus. Unter der etwas wackeligen Ägide eines Jungen, den die Welle gerade während seiner Initiation zum Mann überrascht hat, findet sich ein Häufchen Überlebender zusammen. Außerdem ist da noch <em>Ghost Girl</em>, ein dreizehnjähriges Mädchen aus gutem britischem Hause, der die &#8220;Wilden&#8221; zwar etwas suspekt sind, andererseits aber auch willkommene Gelegenheit zur Auflehnung gegen gesellschaftliche Regeln. Während wir das Schicksal unserer buntgemischten Truppe verfolgen, lernen wir manches darüber, wie die Welt funktioniert und wie wir mit ihr umgehen. Daß man anständige Hosen tragen muß, um etwas entdecken zu können, weiß der Fan ja schon etwas länger&#8230;</p>
<p>So ganz fern der Scheibenwelt ist <em>Nation</em> doch ein echter Pratchett. Wie bereits in den späteren Scheibenweltromanen übt der Autor hier recht deutliche Gesellschaftskritik, und das Buch ist an manchen Stellen durchaus traurig, wenngleich der gewohnte Humor natürlich nicht zu kurz kommt.</p>
<p>Ja, und wenn der Erzähler am Schluß als <em>the old man</em> noch kurz aus der Anonymität heraustritt, dann werde ich das Gefühl nicht los, daß Pratchett sich hier selbst in seine Geschichte geschlichen hat. Überhaupt drängt sich dem Leser die Charakterisierung Spätwerk auf &#8212; die Leichtigkeit etwa der Hexengeschichten scheint verflogen, und der Blick auf die Welt ist ein wenig melancholisch, aber doch voller Hoffnung.</p>
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		<title>Semekata</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 20:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Go]]></category>

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		<description><![CDATA[Guter Druck, ein angenehmer Satzspiegel, und das Titelbild mit dem Samurai, der eine Ecke vom Goban schlägt, verleihen der Kunst des Angriffs von Kato Masao einen angenehmen ersten Eindruck. Wie sieht es mit dem Inhalt aus? Ich muß vorwegschicken, daß mein Blickwinkel nur ein sehr eingeschränkter ist: Wigo gibt als angemessene Spielstärke den 10. bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Druck, ein angenehmer Satzspiegel, und das Titelbild mit dem Samurai, der eine Ecke vom Goban schlägt, verleihen der <em>Kunst des Angriffs</em> von Kato Masao einen angenehmen ersten Eindruck.</p>
<p>Wie sieht es mit dem Inhalt aus? Ich muß vorwegschicken, daß mein Blickwinkel nur ein sehr eingeschränkter ist: <a href="http://www.wi-go.de/index.php?title=Die_Kunst_des_Angriffs">Wigo</a> gibt als angemessene Spielstärke den 10. bis 3. kyu an, ich bin aber mindestens zehn Steine schwächer. Daß diese Diskrepanz nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, wurde bei der Lektüre auch schnell klar. Während ich das erste Kapitel, <em>Grundlagen des Angriffs</em>, noch recht gut verstand, war ich bei den Problemen des zweiten Kapitels durchweg überfordert. Das soll nicht heißen, daß ich an dem Werk keinen Gefallen gefunden oder keinen Nutzen daraus gezogen hätte &#8212; vielmehr saß ich staunend vor den Aufgabenlösungen, die meist sehr anders aussahen, als meine eigenen, plumpen Überlegungen.</p>
<p>Das dritte und letzte Kapitel bringt schließlich kommentierte Partien aus Katos früher Profizeit. Den Aufbau (Grundlagen, Probleme, Partien) finde ich gelungen, und weil auch schwächere Spieler aus dem Buch &#8212; vor allem, aber nicht nur, aus dem ersten Kapitel &#8212; etwas mitnehmen können, gebe ich etwas vorsichtige vier von fünf Hoshi, äh, Sternen.</p>
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		<title>Blauflüssig</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 21:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Den größten Teil eines Jahres ist es schon her, daß ich den ersten Band von Otherland beendet habe. Man mag aus der Länge der Zeit ersehen, daß ich auch den zweiten Band, River of Blue Fire, nicht hochspannend finde. Zunächst möchte ich ein paar knappe Worte zur Handlung verlieren &#8212; ohne Spoiler, wie ich meine. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den größten Teil eines Jahres ist es schon her, daß ich den <a href="http://kirjoittaessani.de/2010/05/14/anderland/">ersten Band</a> von Otherland beendet habe. Man mag aus der Länge der Zeit ersehen, daß ich auch den zweiten Band, <em>River of Blue Fire</em>, nicht hochspannend finde.</p>
<p>Zunächst möchte ich ein paar knappe Worte zur Handlung verlieren &#8212; ohne Spoiler, wie ich meine. Nachdem sich unsere Abenteurer gegen Ende des ersten Bandes endlich gefunden haben, begeben sie sich auf die Suche: eine ganz klassische <em>Quest</em>, wenn auch mit noch etwas unklar formuliertem Ziel. Nachdem die ersten Kapitel sich erfrischend handlungsreich präsentieren, erlahmt die Spannung dann doch wieder etwas. Eine Zeitlang beschlich mich die düstere Ahnung, daß der Autor die Möglichkeiten seines Sujets zugunsten einer simplen Episodengeschichte mit möglichst exotischen Schauplätzen verspielt. Etwa ab der Hälfte des Buches legte sich dieses Gefühl aber, und man bekommt den Eindruck, daß alle fortgeführten Handlungsstränge die Erzählung tatsächlich voranbringen.</p>
<p>Wie ich bereits zum ersten Band sagte, bin ich Romanen mit Längen durchaus nicht abgeneigt, solange diese Längen im Rahmen der Erzählung einen Sinn haben. Und wie beim ersten Band finde ich auch beim zweiten Teil von <em>Otherland</em>, daß nicht alle Längen diesen Sinn bieten. Ansonsten bleibt anzumerken, daß der Autor mit <em>River of Blue Fire</em> sicherlich eine schwierigere Aufgabe zu bewältigen hatte als beim Vorgänger. Konnte sich der Leser dort noch vom Unbekannten faszinieren lassen, so sind hier alle Handlungsstränge und Personen soweit bekannt, daß man sie in den Kontext der Geschichte einordnen kann. Das einzige große Rätsel, dessen Lösung man entgegenfiebern kann, ist der Gegenstand der Quest.</p>
<p>Eingedenk dessen (und der Tatsache, daß Williams das Ende diesmal besser gelungen ist), gebe ich dem Werk vier von fünf Sternen. Damit verbinde ich auch die Hoffnung, daß der qualitative Aufwärtstrend anhält und der dritte Band wirklich gut wird.</p>
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		<title>Bärig</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 21:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winter im allgemeinen und die Urlaubszeit zum Jahreswechsel im besonderen ist eine gute Zeit zum Lesen. Vor ein paar Tagen bin ich mit Amberville fertiggeworden, dem Erstlingswerk eines schwedischen Autoren, der unter dem Pseudonym Tim Davys schreibt. Amberville ist ein Viertel in einer Stadt, die von Stofftieren bewohnt wird. Vieles ist dort ganz ähnlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter im allgemeinen und die Urlaubszeit zum Jahreswechsel im besonderen ist eine gute Zeit zum Lesen. Vor ein paar Tagen bin ich mit <em>Amberville</em> fertiggeworden, dem Erstlingswerk eines schwedischen Autoren, der unter dem Pseudonym <em>Tim Davys</em> schreibt.</p>
<p>Amberville ist ein Viertel in einer Stadt, die von Stofftieren bewohnt wird. Vieles ist dort ganz ähnlich wie bei uns Menschen, aber manches ist auch anders. Zum Beispiel bekommen Paare, die sich Nachwuchs wünschen, diesen von den <em>Deliverymen</em> ins Haus gebracht &#8212; direkt aus der Stofftierfabrik. Dafür gibt es eine Liste, die <em>Cub List</em>, die im Umweltministerium geführt wird.</p>
<p>Genausowenig, wie Stofftiere geboren werden, sterben sie. Wenn sie alt sind, werden sie eines Nachts von den gefürchteten <em>Chauffeurs</em> abgeholt, und was dann mit ihnen geschieht, weiß niemand. Gerüchte besagen, daß es analog zur Cub List eine <em>Death List</em> gibt, die die Chauffeurs abarbeiten. Wer diese Liste erstellt, und ob sie überhaupt existiert, ist ungewiss.</p>
<p>Wenn aber ein Gangsterboss (eine Taube) nicht nur von der Existenz der Liste überzeugt ist, sondern auch davon, daß sein Name daraufsteht, und wenn er dann mit zweien seiner Gorillas (wirklich Gorillas) bei Eric Bear auftaucht und ihn erpreßt, um wieder von der Todesliste zu verschwinden; dann hat Eric ein Problem. Daß er sich ausgerechnet ein paar Typen aus seiner halbseidenen Vergangenheit sucht, um die unmögliche Aufgabe zu erledigen, ist auch nicht unbedingt hilfreich.</p>
<p>Zwischen den siebenundzwanzig numerierten Kapiteln, die die Geschichte der Gruppe um Eric Bear erzählen, finden sich etliche Extrakapitel. Aus diesen lernt der Leser im Laufe des Buches einige Geheimnisse kennen, die für die Auflösung des Rätsels nicht unwichtig sind.</p>
<p>Die Atmosphäre von <em>Amberville</em> ist durchweg recht düster, was im Zusammenhang mit den Stofftieren ungewohnt sein mag, aber gut zu dem Thema “Todesliste” paßt. Eine Kleinigkeit hat mich dann doch gestört, deretwegen ich auch nur vier von fünf Sternen vergeben mag: am Ende habe ich mich gefragt: <em>Und? Was sagt uns das jetzt?</em> Die Auflösung ist durchaus befriedigend, aber mir fehlen die Konsequenzen daraus &#8212; wenn der Damm bricht, erwarte ich eben eine Flutwelle und nicht nur einen leichten Regenschauer.</p>
<p>Trotzdem: Davys&#8217; Debüt ist durchweg spannend geschrieben, das Thema ist interessant, und die Charakterisierung der Stofftiere hat mir sehr gefallen &#8212; auf jeden Fall ein lesenswertes Buch.</p>
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		<title>Bitter Constraint and Sad Occasion</title>
		<link>http://kirjoittaessani.de/2010/11/21/bitter-constraint-and-sad-occasion/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 21:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Daß Lycidas von Christoph Marzi in mein Bücherregal Einzug gehalten hat, ist fast schon Zufall gewesen: ich hatte zu Weihnachten ein Buch doppelt bekommen, aber kein weiteres Werk auf der Wunschliste. Also habe ich auf die Schnelle etwas herausgesucht, das einigermaßen interessant aussah &#8212; und gleich einen Volltreffer gelandet. Lycidas ist zunächst einmal Fantasy, oder, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß <em>Lycidas</em> von Christoph Marzi in mein Bücherregal Einzug gehalten hat, ist fast schon Zufall gewesen: ich hatte zu Weihnachten ein Buch doppelt bekommen, aber kein weiteres Werk auf der Wunschliste. Also habe ich auf die Schnelle etwas herausgesucht, das einigermaßen interessant aussah &#8212; und gleich einen Volltreffer gelandet.</p>
<p>Lycidas ist zunächst einmal Fantasy, oder, wie man früher sagte: Phantastische Literatur. Die Handlung spielt in einem sehr glaubwürdig dargestellten London, irgendwie wirkt das Buch aber auch sehr deutsch auf mich &#8212; und das durchaus im besten Sinne. Auch wenn ich es nicht genau definieren kann, finde ich doch, daß Ende oder Krüss anders schreiben als etwa Tolkien oder Hobb; und auf eine ganz ähnliche Art unterscheidet sich auch Marzi von seinen angelsächsischen Kollegen.<br />
Unterhalb Londons befindet sich die uralte Metropole, eine Stadt unter der Stadt. Sie ist genauso düster und dreckig, wie man es von einem Tunnelsystem erwartet, das über die dunkleren Ecken der U-Bahn betreten wird. Dort unten &#8212; und manchmal, unerkannt, auch oberirdisch &#8212; ist einiges lebendig, was Historie und christliche Mythologie zu bieten haben, aber immer auf eine ganz eigene Art.</p>
<blockquote><p>&#8220;Rahel offenbarte dem Elfen, dass er hier arbeitet.&#8221;<br />
Mussten Engel arbeiten?<br />
&#8230;<br />
&#8220;Er arbeitet als Kundenberater in der CD-Abteilung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Als erstes ist mir aufgefallen, daß <em>Lycidas</em> für ein Jugendbuch erstaunlich düster ist &#8212; der Beginn der Geschichte in einem Waisenhaus der übleren Sorte ist nur der Auftakt. Diese Düsternis verbindet sich mit den lebendiggewordenen Mythen zu einer ganz eigenen Atmosphäre.</p>
<p>Als zweites fiel mir auf, daß sich fast alle Akteure siezen &#8212; auch, wenn Erwachsene sich mit Zwölfjährigen unterhalten. Zusammen mit einer leicht altertümlich anmutenden Sprache, die aber die üblichen Fantasy-Klischees vermeidet, baut diese Eigenart die Atmosphäre ganz wunderbar aus.</p>
<p>Als dritte Eigenart von <em>Lycidas</em> möchte ich bemerken, daß der allwissende Erzähler gleichzeitig auch als handelnde Person auftritt. Diese ungewöhnliche Technik macht die Geschichte für mich sehr viel wirklicher, ganz so, als ob hier jemand ein Erlebnis erzählt und dabei die Geschehnisse, bei denen er nicht selbst anwesend war, aus anderen Quellen ergänzt.</p>
<p>Ich kann das Buch jedem, der Phantastisches abseits des Üblichen sucht und dabei einer düsteren Grundstimmung nicht abgeneigt ist, nur empfehlen.</p>
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