Einträge mit dem Tag ‘Netz’

Olen ottamassa Martin Chlupacin Polyglot2-pluginia kokeiltavaksi.

2 Kommentaredeutschenglish

Da war doch mal was…

Newsgroups zum Diskutieren; und das beste daran: es gab richtige Clients, die man nach Belieben konfigurieren konnte. In diese neumodischen Webforen war es ja schon schwierig genug, nachzuhalten, welche Einträge man bereits gelesen hatte — von den abenteuerlichen Layoutvorstellungen diverser Foren-Webmaster ganz zu schweigen. Nein, im Usenet war das alles besser.

Und jetzt? Das Usenet ist tot, stellt Sascha Segan im PC Magazine fest. Seine sentimentalen Gefühle kann ich allerdings nicht recht nachvollziehen — das smaller, kinder Net habe ich doch als recht groß und oft genug auch unfreundlich im Gedächtnis behalten: Gruppen, in denen man mit hunderten von Nachrichten am Tag erschlagen wurde gab es genauso wie regelmäßige Flamewars. Klar, es war schon eine schöne Zeit; aber besser als heute? Anders trifft es eher, denke ich.

Ja, das Usenet ist tot, aber Schuld sind nicht die Provider, die es wegen dubioser Binaries nicht mehr führen; das Bessere ist der Feind des Guten, und das heutige Web ist schlicht viel benutzbarer als das der Neunziger. Das sagenumwobene Web 2.0 ist eben doch anders als das alte Web; dazu trägt Ajax sicher einiges bei, aber mein persönlicher Favorit ist ganz schlicht das 1999 bei Netscape erst entwickelte und dann aufgegebene RSS: mittels der inzwischen fast ubiquitären Feeds landet jenes entscheidende Stückchen Information auf meinem Rechner, das es mir ermöglicht, eine Webseite wie eine Newsgroup zu behandeln.

RIP Usenet — aber Trauer fände ich jetzt doch übertrieben.

[via Slashdot]

Kein Kommentar

RSS-Feeds sind bekanntlich dazu da, den faulen Surfer über die neuesten Einträge auf einer Webseite zu informieren. Als Nebeneffekt liefern sie aber auch jeden Tippfehler, wenn er nur lange genug online war.

Neulich erfuhr ich, die türkische Justiz habe Anklage gegen mutmaßlich Juristen erhoben. Nanu? Gut, auch Juristen werden mitunter straffällig, aber mutmaßlich? Beim nächsten RSS-Update klärte sich die Sache dann: es waren Putschisten.

1 Kommentar

Das schöne an Suchmaschinen ist ja, daß man leicht und schnell Dinge finden kann, die man bisher nicht kannte. Allerdings gibt es dann wiederum Dinge, von denen man vielleicht gar nicht möchte, daß sie gefunden werden.

Wie David vom Anti-Spam Blog berichtet (siehe auch hier), war es bei einem Mobilfunk-Betreiber möglich, private MMS über das Internet einzusehen, ohne daß man sich dazu hätte einloggen müssen. Es gibt sogar eine einfache Google-Suche, um solche MMS zu finden.

Bei Slashdot kann man jetzt lesen, daß diverse andere Anbieter ähnliche Probleme hatten. Immerhin scheinen sie schnell reagiert und den Zugriff unterbunden zu haben.

Kein Kommentar

Vor sechs Monaten habe ich mir eiskalt ein Thema für einen Blogeintrag bei sid geklaut; was liegt da näher, als das ganze heute nochmal zu tun?
Meine aktuellen Top 10 sehen so aus:

  1. Toto (0): einerseits bestehen Toto aus einem Haufen Studiomusiker, die es echt drauf haben; andererseits habe ich sieben Toto-Alben, da ist der erste Platz kein Wunder. Daß man die Musik zu jeder Tageszeit hören kann, tut ein übriges.
  2. Gerry Rafferty (0): ein bißchen Rock, ein bißchen Singer/Songwriter; Gerry Rafferty eignet sich besser für Nach- als Vormitag, ist und bleibt aber einer meiner Lieblinge.
  3. Enya (+3); gute Morgenmusik, und die drei aufgeholten Plätze liegen wohl daran, daß ich inzwischen ein zweites Album digitalisiert habe
  4. Crosby, Stills & Nash (-1): hach. Ein bißchen zwischen Folk und Country, und einfach toll. Aber gegen die doppelte Dosis Enya mußten sie dann doch einen Platz abgeben.
  5. Carole King (-1): eine tolle Komponistin. Auch hier gilt: der verlorene Platz liegt nur an Enya.
  6. The Alan Parsons Project (-1): sehr poppig, sehr radiotauglich. Mal höre ich die Musik gerne und häufig, mal verstaubt sie in der Ecke. Kein klarer Trend.
  7. Chicago (+1): Das wundert mich jetzt — ich habe das Gefühl, Chicago in letzter Zeit seltener zu hören.
  8. Stephen Stills (Neu): Ein Drittel von Crosby, Stills & Nash, und auch solo immer ein Genuß. Zwei Alben neu digitalisiert, da war vor sechs Monaten keine Plazierung möglich.
  9. Steve Winwood (0): Rock, Pop, Blues? Auf jeden Fall gut.
  10. Vaya Con Dios (Neu): Sehr gut, aber eher etwas für den Abend, und eher zum aktiven Zuhören.

Und hier die Dreimonatsliste:

  1. Enya: Ich sag’s ja, mit dem zweiten digitalisierten Album geht’s ab.
  2. Toto
  3. Gerry Rafferty
  4. Carole King
  5. Crosby, Stills & Nash
  6. The Alan Parsons Project
  7. Stephen Stills
  8. ABBA: jaja, jedem sein Laster…
  9. Steeleye Span: klassische britische Volksmusik, teils sehr ursprünglich, teils leicht rockig präsentiert. Richtig gut.
  10. Billy Joel: er war vor sechs Monaten noch auf Platz zehn der Gesamtliste, diesmal hat’s ihn auf die Elf verschlagen.
3 Kommentare

Tags:

Daß das eigene Blog unter diversen skurrilen Suchbegriffen gefunden wird, ist nichts besonderes. Daß es tatsächlich Surfer gibt, die nach diesen Begriffen suchen, auch nicht.

Trotzdem kann ich mich immer wieder darüber wundern, wie häufig doch manche Begriffe gesucht werden: die unangefochtene Nummer Eins ist bei mir super lative, die mir insbesondere von google.tr einen permanenten Besucherstrom liefert.

Auf Platz zwei folgt dann addiere alle zahlen von 1 bis 238. OK, das Addieren von Zahlenreihen mag im Unterricht häufiger vorkommen. Aber warum ausgerechnet 238? Das ist doch eine fürchterlich krumme Zahl; und das Ergebnis (28441) sieht auch nicht besonders aus.

Erklärungen dürfen natürlich gerne als Kommentare abgegeben werden ;-)

4 Kommentare

Es ist schon ein paar Tage Wochen her, da wollte Sid wissen, wie es auf meinem Schreibtisch aussieht. Nachdem die Kartons zumindest teilweise ausgepackt sind und ich den Stau im Feedreader langsam abbaue, ist jetzt endlich Zeit, das Stöckchen zu bearbeiten. Nun ja, bearbeiten ist wohl der falsche Ausdruck.

Immerhin ist nichts weiter gefordert als ein Bildschirmfoto.

Ich wechsele meinen Schreibtischhintergrund nur sehr selten, und der Blick vom Bishorn ist sicher schon zwei Jahre an der Stelle zu sehen. Sattsehen werde ich mich so schnell wohl nicht, immerhin ist die Sicht in der Regel von einem wahren Haufen Fenster versperrt.

[Edit:] Und jetzt werfe ich das Stöckchen weiter an die liebe Eule.

4 Kommentare

Es gibt Jubiläen, die gefeiert werden; und dann gibt es Jahrestage, die lediglich begangen werden. Unser heutiger Kandidat gehört definitiv in die zweite Gruppe: UBE, Unsolicited Bulk Email (im Alltagsgebrauch schlicht: Spam), wird heute dreißig Jahre alt.

Der Kandidat erfreut sich derzeit bester Gesundheit, und es ist nicht abzusehen, daß sich das ändern könnte. Die Anfänge nehmen sich dagegen sehr bescheiden aus — fast schon putzig: Die erste Spam-Mail war gerade mal an ein paar hundert Adressen gerichtet; diese mußten allerdings von Hand eingetippt werden. Das Mail-Programm konnte nur mit einer begrenzten Anzahl Adressen umgehen, und der Absender kannte sich nicht besonders damit aus. Deshalb ist eine ganze Reihe Mailadressen gar nicht an der richtigen Stelle gelandet, sondern einfach im Text der Nachricht.

Ja, so einfach war die Netz-Welt damals.

[via Slashdot]

2 Kommentare

Sid hat sich wieder auf ein paar sinnentleerte Statistiken gestürzt und sich von Last.fm ihre fünf liebsten Alben ausgeben lassen.

Da kann ich natürlich nicht hintanstehen (ich liebe dieses Wort). Da hätten wir zunächst die Gewinner der Gesamtwertung:

  1. Enya – Watermark
  2. Gerry Rafferty – City to City
  3. Crosby, Stills & Nash – CSN
  4. Crosby, Stills & Nash – Daylight Again
  5. Gerry Rafferty – Night Owl

Ein bißchen überrascht mich Enya an erster Stelle; das könnte aber daran liegen, daß Watermark sich gut eignet, nach dem Aufstehen und vor dem Aufwachen gehört zu werden. Die anderen sind eigentlich — absehbar.
Und auch der neulich festgestellte Männerüberschuß ist klar ersichtlich.

Als nächsten haben wir die Halbjahresauswertung:

  1. Enya – Watermark
  2. Crosby, Stills & Nash – Daylight Again
  3. Crosby, Stills & Nash – CSN
  4. Gerry Rafferty – Night Owl
  5. Steve Winwood – Talking Back to the Night

Groß sind die Unterschiede da nicht, aber immerhin hat Steve Winwood sich auf den fünften Platz setzen können.

Auch die Vierteljahresauswertung ändert nichts wesentliches:

  1. Enya – Watermark
  2. Crosby, Stills & Nash – CSN
  3. Crosby, Stills & Nash – Daylight Again
  4. Carole King – Simple Things
  5. Steve Winwood – Talking Back to the Night

Was sonst noch? Oh ja: keine Übereinstimmung mit Sid ;-)

4 Kommentare

In meine Richtung ist mal wieder ein Stöckchen geflogen, und zwar gleich aus zwei Richtungen.

Also denn, bevor es zu spät ist:

3 (materielle) Wünsche zu Weihnachten

  • Einen Adventskalender. Eigentlich kein Weihnachtswunsch, gehört aber doch irgendwie in die Ecke;
  • Eine kälteunempfindliche Fahrradbeleuchtung ohne durchbrennende Birnchen und schwergängige Dynamos;
  • Eine Digitalkamera für Nachtaufnahmen (jaja, ziemlich unbescheiden; außer euch sage ich das ja auch niemandem…)

3 Menschen, mit denen ich gerne Weihnachten feiern würde

  • Meinem Bruder
  • Meinen Eltern
  • Meiner besten Freundin C.

3 Menschen, die von mir ein Weihnachtsgeschenk erhalten

  • Mein Bruder
  • Meine Eltern
  • Meine besten Freundin C.

Nicht so überraschend, oder?

3 Menschen, die das Stöckchen fangen sollen

Hmm. Das lasse ich jetzt mal, dazu ist der Dezember inzwischen doch zu alt.

6 Kommentare