Einträge mit dem Tag ‘Kram’

Wirklich witzige Google-Anfragen kann ich aus letzter Zeit leider nicht vermelden. Festzustellen bleibt lediglich, daß sich immer wieder Leute hierhin verirren, die auf ihre Fragen fast eine Antwort bekommen — dann aber keinen Kommentar hinterlassen, sondern wortlos wieder abziehen. Wer nach povray mandelbulb sucht, will doch sicher den Code für das Fraktal in einer Form haben, die von PoV-Ray gelesen werden kann? Naja, vielleicht hilft es ja doch noch jemandem, wenn auch der ursprüngliche Besucher längst weg ist (siehe unten).

Außerdem: mein Hauptblog läßt sich wunderbar über Google finden; das Nibelungen-Projekt aber nur über die Blog-Suche. Das finde ich ein bißchen frustrierend, weil es für die Besucherzahlen alles andere als förderlich ist. Naja, vielleicht sollte ich trotzdem noch ein paar Seiten ablichten und vor allem auch transkribieren, damit die Suchmaschinen ein bißchen mehr Text zum Zerkauen haben.

So, das war’s auch schon für heute. Ach ja, der Code:

#declare iteratex = function (x, y, z, a) {
a + pow(f_sphere(x,y,z,0),4)*sin(f_ph(y,z,x)*8)
*cos(f_th(y,z,x)*8)}
#declare iteratey = function(x, y, z, b) {
b + pow(f_sphere(x,y,z,0),4)*sin(f_ph(y,z,x)*8)
*sin(f_th(y,z,x)*8)}
#declare iteratez = function(x, y, z, c) {
c + pow(f_sphere(x,y,z,0),4)*cos(f_ph(y,z,x)*8)
}
isosurface {
function {
f_sphere(iteratex(iteratex(iteratex(x,y,z,x), iteratey(x,y,z,y), iteratez(x,y,z,z), x),
iteratey(iteratex(x,y,z,x), iteratey(x,y,z,y), iteratez(x,y,z,z), y),
iteratez(iteratex(x,y,z,x), iteratey(x,y,z,y), iteratez(x,y,z,z), z), x),
iteratey(iteratex(iteratex(x,y,z,x), iteratey(x,y,z,y), iteratez(x,y,z,z), x),
iteratey(iteratex(x,y,z,x), iteratey(x,y,z,y), iteratez(x,y,z,z), y),
iteratez(iteratex(x,y,z,x), iteratey(x,y,z,y), iteratez(x,y,z,z), z), y),
iteratez(iteratex(iteratex(x,y,z,x), iteratey(x,y,z,y), iteratez(x,y,z,z), x),
iteratey(iteratex(x,y,z,x), iteratey(x,y,z,y), iteratez(x,y,z,z), y),
iteratez(iteratex(x,y,z,x), iteratey(x,y,z,y), iteratez(x,y,z,z), z), z), 2)
}
}

[Edit: Typo in den Metadaten]

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Dumme Gedanken

Immer, wenn ich in den letzten Tagen auf unser Betriebsgelände gekommen bin, mußte ich an Eis denken[1]: die festgefahrene Schneedecke sieht mit dem dunklen Splitt wie Stracciatella aus, und die dünne Schicht leicht dreckigen Schnees darüber hat fast genau die Farbe von Nußeis.

Musikalisch

Aber eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes erzählen, etwas über iTunes nämlich. Ich benutze dieses Programm zum Musikhören und zum Verwalten meiner Sammlung, außerdem für den einen oder anderen Podcast. Den Store habe ich bislang noch gar nicht benutzt, und meinen iPod verwende ich auch nur noch sehr selten — im Grunde könnte ich also auch auf andere Software ausweichen. Allerdings funktioniert iTunes klaglos, ist gut ins System integriert (jedenfalls auf dem Mac), und eine echte Alternative kenne ich auch nicht[2]

Mißtöne

Trotzdem gibt es gelegentlich Punkte, die mich stören. Da ist zum einen einiges an Kleinkram, über den man aber ganz gut hinwegsehen kann. So läßt sich beispielsweise bei jedem futzeligen kleinen Tool die, äh, Toolbar[3] nach Lust und Laune den eigenen Vorstellungen anpassen; diese Funktion bringt das System mit, so daß der Anwendungsprogrammierer nur noch wenig Arbeit damit hat. Trotzdem geht es by iTunes nicht. Oder die Smart Playlists[4]: Mehrere Kriterien lassen sich logisch per und oder oder verknüpfen, aber nicht mit beiden[5]. Allerdings läßt sich dieses Problem (das ganz ähnlich auch bei Apple Mail besteht) durch Verschachteln von Smart Playlists ganz gut umgehen.

Bewertet

Zwei Sachen sind aber sozusagen etwas größer: der Umgang mit Alben, und das Bewertungssystem.
Letzteres ist sehr einfach — und genau deshalb macht es auf mich den Eindruck, etwas lieblos an das Programm angeklatscht zu sein: man kann jeden Titel mit einem bis fünf Sternen bewerten. Die Sterne erscheinen dann in den Titellisten, und man kann sie von Smart Playlists auswerten lassen[6]. Das war es auch schon. Halt, eine Kleinigkeit gibt es doch noch: wenn man komplette Alben bewertet, dann wird diese Bewertung auf alle enthaltenen (unbewerteten) Titel übertragen, aber bei diesen erscheinen die Sterne nur als Umrisse. Umgekehrt wird die Bewertung eines Albums aus den Bewertungen der Einzeltitel berechnet[7].

So weit, so gut (oder auch nicht). Solch eine simple Bewertungsfunktion ist irgendwie auf dem Stand der neunziger Jahre[8] stehengeblieben. Meine Durchschnittsbewertung liegt knapp über vier[9] — Noteninflation halt. Hier wäre Platz für ein grundlegend neues Konzept. Wie das genau aussehen soll, weiß ich auch nicht; aber die Grundidee ist, daß der Hörer keine absoluten Bewertungen mehr vergeben muß; stattdessen könnte man zum Beispiel verschiedene Titel gegeneinander bewerten, und das Programm berechnet daraus eine Gesamtbewertung. Oder die Titelbewertung baut sich langsam auf, und man gibt nach jedem Hören nur an, ob man den Titel gerade besser oder schlechter als seine Bewertung findet; diese wird dann in kleinen Schritten angepaßt[10]. Oder noch eine ganz andere Idee — irgendeinem Programmdesigner wird schon etwas Schlaues einfallen.[11]

Albus, -a, -um

Jetzt muß ich mich, glaube ich, mal wieder als furchtbar altmodisch outen. Mit dem Durchbruch von mp3 und ähnlichen Formaten hat sich der Musikkonsum[12] wohl ziemlich auf Einzeltitel konzentriert. Das Album hat sich einigermaßen überlebt.

Naja, bei mir halt nicht. Ich bevorzuge es immer noch, ganze Alben zu hören — für mich sind das Gesamtkunstwerke, da gibt es einen Spannungsbogen ganz ähnlich wie bei einem guten Buch, und manchmal wird sogar eine richtige Geschichte erzählt[13].

Nun ja, so ganz tot ist es auch wieder nicht: iTunes gruppiert Titel zusammen, die dem gleichen Album entstammen, und stellt das Coverbild neben der Titelliste dar. Außerdem kann man den Zufallsgenerator (“Shuffle“) so einstellen, daß statt einzelner Stücke ganze Alben abgespielt werden. Schließlich gibt es noch die Bewertungsübertragung, von der ich oben schon geschrieben habe.

Trotzdem finde ich, daß man da noch einiges tun könnte: so benutze ich gerne Smart Playlists, um gut bewertete Titel zu suchen, oder solche, die ich länger nicht gehört habe. Oft finden sich dann aber wirklich nur einzelne Titel statt ganzer Alben: vielleicht habe ich letzte Woche mitten in einem Album aufgehört, und die letzten Titel sind jetzt zwei Wochen älter als die ersten; oder ich habe nicht alle Titel gleich bewertet, so daß ich jetzt nur einen Teil in der Fünf-Sterne-Liste wiederfinde.

Schön wäre es, wenn Smart Playlists besser mit Alben umgehen könnten; ich fände es zum Beispiel praktisch, eine Liste länger nicht gehörter Alben zu haben statt immer nur einzelne Titel.

[Edit: English]

  1. Will sagen, an Speiseeis; von der anderen Sorte gibt’s derzeit eh genug.
  2. Wieder: auf dem Mac. Unter anderen Systemen mag das anders aussehen.
  3. Also der obere Bereich des Fensters, in dem gerne diverse Icons erscheinen, um häufige Befehle schnell ausführen zu können.
  4. Das sind automatische Zusammenstellungen von Musiktiteln anhand von Regeln.
  5. Also: ich kann nicht alle Titel auswählen, die ich besonders gut bewertet habe und die entweder aus den 70ern stammen oder Folk sind.
  6. Man könnte etwa eine Liste mit allen Titeln, die mindestens vier Sterne haben, erstellen.
  7. Wieder vorausgesetzt, daß man das Album nicht explizit selbst bewertet hat.
  8. Man könnte auch sagen: des vorigen Jahrhunderts.
  9. Bei Lovelybooks liege ich sogar bei 4,3 …
  10. Falls das unklar war: ein neuer Titel hat meinetwegen eine Bewertung von 3. Nach dem ersten Hören sage ich der ist aber besser, und das Programm erhöht die Bewertung meinetwegen auf 3,5. Beim zweiten Mal finde ich ihn immer noch besser, und er rutscht auf 3,8 — und so weiter in immer kleineren Schritten.
  11. Ich habe mich gleich mal in die Wunschliste eingetragen:

    What I would like to see in a future iTunes version is a truly innovative rating system. Instead of assigning a fixed number of stars per title, something that evolves as I build up my library and listen to music would be great.

    For example, once I have assigned preliminary stars to a new title, iTunes might allow me to compare it to other titles with a similar rating (say, while listening to the track). iTunes could then adjust its rating accordingly. Globally adjusting ratings in order to use the full spectrum of one to five stars might also be useful. Currently, the average rating in my library is slightly above four stars, however it is hard to correct this manually.

  12. Von Konzerten mal abgesehen.
  13. Und Vinyl finde ich toll. Nur das Laufwerk paßt nicht in meinen Rechner. Schnüff.
Kein Kommentardeutschenglish

Das Wort des Tages: Unbill. Außerhalb alter Texte (oder der Fantasy-Literatur) hört man es äußerst selten. Heute aber bat unser IT-Dienstleister, diese zu entschuldigen: ein zentraler Dienst ist vor Weihnachten ausgefallen, der Hersteller arbeitet immer noch an der Behebung des Problems.

Außerdem: Ich habe mich in einem Irrgarten aus Wenn-Dann-Abfragen verlaufen und ein Softwarepaket an zwei Stellen repariert, aber gleichzeitig an drei anderen kaputtgemacht. Bis die Reparatur dann getestet war, ging es schon stark auf acht zu. Naja, wer früh nach Hause will, sollte im Fenster mit den Build-Resultaten vielleicht ganz bis nach rechts scrollen. Dann sähe man nämlich die roten Balken.

Und: Während ich auf den Buildservice warte, bereite ich diesen Blogeintrag in einem TextEdit-Fenster vor. Das Programm mag aber den Satzanfang Naja nicht und ersetzt ihn automatisch durch Anja. Zum Glück kann man das abschalten.

Und zu guter Letzt: Der neue Mandelbulb-Film ist fertig. Es hat ein paar Wochen gedauert, ihn zu berechnen; aber für glatte Kanten und eine höhere Framerate hat ich der Aufwand gelohnt.


Kein Kommentar

  • Kalauer des Tages: Unfall auf der Datenautobahn. Zwei Schwervernetzte. [via dasgenie/peterglaser]
  • Und ewig lockt die Sprache — im Economist gibt es einen schönen Artikel darüber, daß Englisch nicht schwierig ist, und was an Fremdsprachen so fasziniert. [via Finja]
  • Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Kinderbuch, das ich vor langer Zeit aus der Stadtbibliothek ausgeliehen und begeistert gelesen habe. Leider weiß ich weder Auto noch Titel, und auch von der Handlung ist mir nur im Kopf geblieben, daß ein paar Kinder Zaubertränke brauen, die sie Gebubbel nennen. Sachdienliche Hinweise nimmt keine Polizeidienststelle entgegen, dürfen aber gerne in die Kommentare geschrieben werden.
  • Die Silvesterplanung steht. Ich freu mich schon drauf :-)
3 Kommentare

Es gibt wohl kein Buch, das ich so häufig gelesen habe wie Tolkiens Herrn der Ringe. Und jedesmal, wenn ich im Vierten Buch angekommen bin, wird das Lesen zäh. Nach den lauschigen Wäldern, weiten Wiesen und irgendwie heimeligen Bergen von Rohan springt die Erzählerperspektive plötzlich zu den Sümpfen und Aschenbergen von Mordor, und die erschweren eben nicht nur unseren Hobbits das Fortkommen; der Leser kämpft genauso, und wenn man den Berichten von Christopher Tolkien glauben darf, dann hat es auch der Autor dort nicht leicht gehabt.

Deshalb habe ich kurzerhand beschlossen, aus der Not eine Tugend zu machen und eine kleine Pause einzulegen; die kommt mir nämlich sehr gelegen, um meine kräftig gewachsene Vokabelliste abzuarbeiten.

Ach ja, und vielleicht schaffe ich es bei der Gelegenheit auch, den Stapel der gerade gelesenen werdenden Bücher[1] etwas zu verkleinern. Von den ungelesenen, die gerade zu Weihnachten stark zuzunehmen pflegen, will ich lieber schweigen. So viele Bücher, so wenig Zeit.

[1]Der deutschen Sprache fehlt eindeutig ein Partizip Präsens Passiv. Man könnte dazu etwa die Merkmale des P. Präsens Aktiv und des P. Perfekt Passiv in geeigneter Weise kombinieren; z. B. so: gelesend — P. Pr. Pass. bzw. lesen — P. Perf. Akt. Also: der Stapel der gelesenden Bücher (im Ggs. zu den bereits gelesenen Büchern). Wenn ich ein Buch zur Seite gelegt habe, bin ich demnach auch nicht mehr ein lesender, sondern nur noch ein lesener Blogger.

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  • Es hat geschneit in der Nacht. Jetzt ist draußen alles weiß, und ich darf mir überlegen: Fahrrad oder zu Fuß? Na, solange es nicht antaut, ist das Fahrrad ganz praktisch.
  • Gestern festgestellt: Es gibt einen Künstler, der auf last.fm außer mir nur einen anderen Hörer hat. Das sorgt nicht nur für sehr abwegige similar artists, sondern fühlt sich auch seltsam an.
  • Dem vermutlich allseits bekannten Video LAN Client (VLC) gehen gerade die Mac-Entwickler aus. Nachdem einschlägige Stellen darüber berichtet haben, wurde das Forum des Projekts geslashdottet. Immerhin haben sich einige Leute gemeldet, die das Mac-Frontend weiter pflegen wollen.

So, jetzt gibt erstmal Kaffee mit der tollsten Eule der Welt :-)

1 Kommentar

Heute muß ich mich mal unbeliebt machen — aber mir spukt schon seit Mittag ein Physikerwitz im Hirn herum; und damit ich Ruhe habe, muß er jetzt hinaus. Nun haben ja gewöhnliche Physikerwitze schon die Eigenschaft, daß sie niemand versteht (außer den Physikern, aber von denen gibt es nicht so viele). Alle anderen schauen dann etwas verwirrt oder aber auch eher mitleidig drein. Dieser hier ist dazu auch noch — wenn man ihn versteht — fürchterlich flach. So, genug der Vorrede:

Frage: Wie lautet der zwölfte Hauptsatz der Thermodynamik?

Antwort: Es gibt kein Perpetuum Mobile zwölfter Art.

Was ist sonst heute passiert? Nicht viel. Aber der Herr Karlsson sagt, daß es zwei einfache Regeln zur Bildung des Partitiv Plural im Finnischen gibt: Wenn der Flexionsstamm im Singular auf einen (kurzen) Vokal endet, lautet die Partitivendung -a/-ä. Außerdem braucht man natürlich das -i- bzw. -j- für den Plural. Wenn der Flexionsstamm dagegen auf zwei Vokale endet (oder einen langen), verwendet man -ta/-tä, wieder mit dem Pluralkennzeichen.

Dazu kommen noch eine Feinheiten, aber das war es im wesentlichen.

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Suomen kielessä on vokaaliharmonia, eli etu- ja takavokaaleja ei sekoitetaan samassa sanossa. Vaikka suomen vokaaliharmoni ei ole ihan jyrkkä, silloin tällöin siitä tulee kiinnostavaa sanoa:

päämääränään

Löydyn sen Taru sormusten herrasta-kirjassa, Helmin Syvänteen edellä.

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Alaston nainen istuu huoneessani ja syö omenaa. Alaston nainen istuu huoneessani ja syö omenaa. Alaston nainen istuu huoneessani ja syö omena.

Olikin persikkaa…

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Heute habe ich ein kleines mathematisches Spielzeug — nicht sehr nützlich, aber witzig gemacht.

Eigentlich wollte ich hier noch ein paar schicke Bilder machen, um ein graphisches Multiplikationsverfahren zu illustrieren — aber da ist mir schon jemand zuvorgekommen und hat das ganze bei Youtube hochgeladen und es damit letzten Monat sogar zu Ehrensenf geschafft.

Deswegen spare ich mir die Zeichnerei und merke nur noch an, daß die Methode letztlich der schriftlichen Multiplikation entspricht.

Kein Kommentardeutschenglish