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		<title>Stiff Upper Lip, Jeeves</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 22:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Jeeves]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Wodehouse]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Totleigh Towers hat Betram Wooster ein ganz eigenes Verhältnis: der Hausherr ist nicht nur ein Richter im Ruhestand, der ihm schon einmal eine Geldstrafe aufgebrummt hat; das Anwesen ist auch der Schauplatz der unrühmlichen Cow-Creamer-Episode, in der Bertie auf Veranlassung Tante Dahlias ein silbernes Milchkännchen in Form einer Kuh stehlen sollte.
&#8216;You won&#8217;t come to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu <em>Totleigh Towers</em> hat Betram Wooster ein ganz eigenes Verhältnis: der Hausherr ist nicht nur ein Richter im Ruhestand, der ihm schon einmal eine Geldstrafe aufgebrummt hat; das Anwesen ist auch der Schauplatz der unrühmlichen <em>Cow-Creamer</em>-Episode, in der Bertie auf Veranlassung Tante Dahlias ein silbernes Milchkännchen in Form einer Kuh stehlen sollte.</p>
<blockquote><p>&#8216;You won&#8217;t come to Totleigh?&#8217;<br />
&#8216;Not within fifty miles of the sewage dump.&#8217;</p></blockquote>
<p>Als ihn ein Schulfreund, &#8220;Stinker&#8221; Pinker bittet, für einige Tage dorthin zu reisen, lehnt er zunächst rundheraus ab. Erst als die Verlobung der Tochter des Hauses mit Gussie Fink-Nottle brüchig wird, ändert er seine Meinung. Daß ihm dabei weniger das Glück der Beiden, sondern eher sein eigenes Junggesellendasein am Herzen liegt, dürfte niemanden wirklich überraschen.</p>
<p>Als erst alle Akteure versammelt sind, geht es in gewohnter Weise drunter und drüber: ein durchgedrehter Terrier, eine Bernsteinstatue auf Wanderschaft, ein sehr britischer Abenteurer und natürlich Roderick Spode sorgen für so viele Probleme, daß Jeeves gleich mehrfach helfend eingreifen muß.</p>
<blockquote><p>On his own showing, he had for years been horning in uninvited on the aborigenes of Brazil, the Congo and elsewhere, and not one of them, apparently, had had the enterprise to get after him with a spear or to say it with poisoned darts from the family blowpipe. And these were the fellows who called themselves savages. Savages, forsooth!</p></blockquote>
<p>Am Ende ist natürlich alles wieder in Ordnung. Das ist kein klassisches Happy End nach dem Moto <em>Friede, Freude, Eierkuchen</em>; aber die akuten Krisen sind beigelegt, und jeder geht seines Weges. Die zweihundert Seiten dahin sprühen in bekannter Wodehouse-Manier vor Sprachwitz, so daß ich das Buch wieder nur wärmstens empfehlen kann.</p>
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		<title>Hausverkauf</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 21:30:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[England in den fünfziger Jahren: die alten Landsitze sehen zwar romantisch aus, aber ihre verarmten Eigentümer können sich weder Personal noch Reparaturarbeiten leisten. Schlimmer noch, manch einer muß sogar arbeiten gehen, um überhaupt noch über die Runden zu kommen. Im Familiensitz von Lord Rowcester tropft es zwar auch gehörig, aber immerhin gibt es noch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>England in den fünfziger Jahren: die alten Landsitze sehen zwar romantisch aus, aber ihre verarmten Eigentümer können sich weder Personal noch Reparaturarbeiten leisten. Schlimmer noch, manch einer muß sogar arbeiten gehen, um überhaupt noch über die Runden zu kommen. Im Familiensitz von Lord Rowcester tropft es zwar auch gehörig, aber immerhin gibt es noch eine Köchin und einen Butler. Seine Lordschaft betätigt sich unter Zuhilfenahme eines falschen Bartes gelegentlich als Buchmacher. Wenn allerdings das falsche Pferd gewinnt, birgt dieses Geschäft doch gewisse Risiken. Wie gut, wenn eine amerikanische Millionärin mit spiritistischen Interessen Gefallen an dem alten Gemäuer zeigt.</p>
<p>Zugegeben, Rowcesters Schwager, Sir Roderick, hat ein unnachahmliches Talent, zur falschen Zeit das Falsche zu sagen, und könnte bei den Verkaufsverhandlungen hinderlich sein. Doch der Butler ist niemand Geringeres als Jeeves, und der hat bekanntlich stets eine Idee parat.</p>
<p>Bertie Wooster taucht in dieser Geschichte übrigens nicht auf, er besucht eine Schule, um das Leben ohne Personal zu erlernen. Seine Abwesenheit tut das Ihre, um <em>Ring for Jeeves</em> ein ganz eigenes Lesegefühl zu geben.</p>
<p><em>Ring for Jeeves</em> ist in meinen Augen einer der schwächeren Bände aus der Reihe. Zum einen gleitet Wodehouse&#8217; üblicher Wortwitz hier zu sehr in Richtung Slapstick ab, zum anderen fehlt mir der gediegene aristokratische Hintergrund der Geschichten. Zwar ist es durchaus ein Genuß anzusehen, wie der Autor sich über eben diesen Adel lustig macht, aber zu Jeeves gehört eben eine gediegenere Atmosphäre.</p>
<p>Ich habe das Buch trotzdem sehr genossen, im Kontrast zu den älteren Bände möchte ich aber einen (Bewertungs-)Stern abziehen.</p>
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		<title>Maurits</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 14:15:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ist es sehr unnormal, das hier toll zu finden?
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es sehr unnormal, <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2010/07/10/mc-escher-in-space-legod/">das hier</a> toll zu finden?</p>
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		<title>Come at once</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 20:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Jeeves]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Rezension zu einem neuen Jeeves-Band muß vor allem betonen, daß sich soviel gegen über den anderen Bänden gar nicht geändert hat. Geblieben sind der Sprachwitz, der leicht trottelige, aber unglaublich liebenswerte Bertie, sein übermenschlicher und doch so bescheidener Diener Jeeves. Außerdem natürlich das Leben in der britischen Oberschicht der (inzwischen) dreißiger Jahre &#8212; eine Gesellschaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Rezension zu einem neuen Jeeves-Band muß vor allem betonen, daß sich soviel gegen über den anderen Bänden gar nicht geändert hat. Geblieben sind der Sprachwitz, der leicht trottelige, aber unglaublich liebenswerte Bertie, sein übermenschlicher und doch so bescheidener Diener Jeeves. Außerdem natürlich das Leben in der britischen Oberschicht der (inzwischen) dreißiger Jahre &#8212; eine Gesellschaft, in der niemand arbeiten muß, in der es keine Sachzwänge gibt, sondern höchstens gesellschaftliche Verpflichtungen.</p>
<blockquote><p>Come at once. Travers.</p></blockquote>
<p>Ganz besonders gilt das natürlich für die lieben Verwandten, denn die Familie läßt man unter keinen Umständen im Stich. Das heißt natürlich nicht, daß man sich nicht ein bißchen zieren kann oder die eine oder andere Aufgabe etwas erleichtern.</p>
<blockquote><p>Perplexed. Explain. Bertie.</p></blockquote>
<p>Als Bertrams Lieblingstante Dahlia ihn bittet, im örtlichen Gymnasium Schülerpreise zu verleihen, schiebt er seinen Freund Gussie vor. Der ist zwar ein Experte, was Molche anbetrifft, im menschlichen Umgang aber weniger gewandt &#8212; ein Geek, würde man heute sagen. Als Berties Cousine ihre Verlobung löst, fährt er dann doch zu seiner Tante, um die Dinge ins Lot zu bringen.</p>
<blockquote><p>What on earth is there to be perplexed about, ass? Come at once. Travers.</p></blockquote>
<p>Einmal dort angekommen, steigt die Zahl der Konflikte, bei denen er seine Hilfe anbietet, ins Unermessliche. Leider tragen Berties Ideen nicht gerade dazu bei, die Probleme zu lösen, sondern erzeugen im Gegenteil nur neue Schwierigkeiten.</p>
<blockquote><p>How do you mean come at once? Regards. Bertie.</p></blockquote>
<p>Letztlich muß Jeeves dann die Dinge wieder richten, und er tut das in seiner üblichen Art: mit beinahe einem einzigen Kunstgriff lösen sich alle Animositäten in Wohlgefallen auf.</p>
<blockquote><p>I mean come at once, you maddening half-wit. What did you think I meant? Come at once or expect an aunt&#8217;s curse first post tomorrow. Love. Travers.</p></blockquote>
<p>Neben dem subtilen Humor, der sich durch die Geschichten zieht, gefällt mir vor allem die Figur des Bertie Wooster. Seine Versuche, Freunden zu helfen, gehen zwar meist schief und bedürfen Jeeves&#8217; helfender Hand; aber er stellt sich nie völlig dämlich an. Und auch wenn oft alle auf ihn schimpfen, fabriziert er das Chaos in seiner Umgebung doch selten wirklich allein. Bei alledem genießt er das Leben und läßt sich den Spaß nicht nehmen.</p>
<blockquote><p>When you say &#8216;Come&#8217; do you mean &#8216;Come to Brinkley Court&#8217;? And when you say &#8216;At once&#8217; do you mean &#8216;At once&#8217;? Fogged. At a loss. All the best. Bertie.</p></blockquote>
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		<title>Nachgeboren</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 19:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Hobb]]></category>

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		<description><![CDATA[Robin Hobb hat&#8217;s einfach drauf. Ich habe keine Ahnung, wie sie es macht, aber bei jedem ihrer Bücher ging mir das Schicksal der Protagonisten innerhalb kürzester Zeit so zu Herzen, daß ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören konnte. Shaman&#8217;s Crossing ist da keine Ausnahme.
Ich finde Hobbs Werke unglaublich spannend, meine damit aber nicht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robin Hobb hat&#8217;s einfach drauf. Ich habe keine Ahnung, wie sie es macht, aber bei jedem ihrer Bücher ging mir das Schicksal der Protagonisten innerhalb kürzester Zeit so zu Herzen, daß ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören konnte. <em>Shaman&#8217;s Crossing</em> ist da keine Ausnahme.</p>
<p>Ich finde Hobbs Werke unglaublich spannend, meine damit aber nicht die Spannung eines Krimis: nicht der Fortgang der Handlung steht im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit, sondern das Seelenleben der Charaktere und die Art, in der sie mit ihrem Schicksal umgehen.</p>
<p><em>Shaman&#8217;s Crossing</em>, der erste Teil der <em>Soldier Son</em>-Trilogie, spielt in einer fiktiven feudalistischen Gesellschaft irgendwo zwischen Spätmittelalter und Barock, mit einem leichten Wild-West-Einschlag. Es ist eine chauvinistische und streng religiöse Welt, in der Frauen möglichst vorteilhaft verheiratet werden und nicht viel zu sagen haben, während die Männer den Beruf ihres Vaters ergreifen. Lediglich für Söhne adliger Väter hat der sehr christlich anmutende <em>good god</em> eine andere Laufbahn vorgesehen: der Erstgeborene erbt Besitz und Titel, der zweite wird Soldat, der dritte Priester und so weiter.</p>
<p>Das Land befindet sich mitten in einem Umbruch. Nachdem die nomadischen Bewohner der angrenzenden Steppen in einem langen Krieg besiegt wurden &#8212; man mußte die Wilden zähmen und ihnen die Vorteile der Zivilisation beibringen &#8212; werden Offiziere, die sich besonders ausgezeichnet haben, vom König in den Adelsstand erhoben. Sie sollen die neu eroberten Gebiete besiedeln, während die Expansion des Reiches weitergeht.</p>
<p>Nevare ist der zweitgeborene Sohn eines solchen <em>New Noble</em>, und nach seiner Ausbildung auf dem heimischen Gut wird er mit achtzehn in die Militärakademie in der Hauptstadt aufgenommen. Er stellt allmählich fest, daß hier nicht nur strenge Disziplin herrscht, sondern die Kadetten auch Spielbälle in politischen Ränkespielen sind, von deren Existenz er nichts geahnt hat.</p>
<p>Unterdessen gestalten sich die weiteren Eroberungen schwierig: die <em>Speck</em> oder Gefleckten Menschen wollen so gar nicht dem Bild des edlen Wilden entsprechen, der mit unterlegenen Waffen zum offenen Kampf antritt, und den es zu zähmen gilt. Sie sind eher Guerilla-Kämpfen, man weiß wenig von ihnen, achtet sie nicht, und weiß nicht so recht, wie man mit ihnen fertigwerden soll. Außerdem gibt es da noch eine Seuche, die in in der Nähe der Gefleckten halbe Garnisonen ausrottet, und von der man munkelt, sie werde beim Geschlechtsverkehr übertragen&#8230;</p>
<p>An dieser Stelle ist eigentlich klar, daß die <em>Speck</em> in den folgenden Bänden eine wichtige Rolle spielen werden, und es sollte mich nicht wundern, wenn sich aus der Nähe manches anders darstellte, als es dem Protagonisten derzeit erscheint.</p>
<p>Über all diesen Ereignissen liegen die kleinen Sorgen und Nöte der Charaktere &#8212; insbesondere eben die Nevares &#8212; und die bringt einem die Autorin eben sehr nahe.</p>
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		<title>Kosmisch</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 20:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[RAM]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Rechner plötzlich komische Sachen macht, dann könnten Cosmic Rays &#8212; also Höhenstrahlung &#8212; die Ursache sein; das findet jedenfalls Nelson Elhage vom Ksplice-Blog. Ich persönlich halte ja defektes RAM für wahrscheinlicher, aber Nelsons Fehlersuche ist erstklassig. Lesenwert!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Rechner plötzlich komische Sachen macht, dann könnten <em><a href="http://blog.ksplice.com/2010/06/attack-of-the-cosmic-rays/">Cosmic Rays</a></em> &#8212; also Höhenstrahlung &#8212; die Ursache sein; das findet jedenfalls Nelson Elhage vom Ksplice-Blog. Ich persönlich halte ja defektes RAM für wahrscheinlicher, aber Nelsons Fehlersuche ist erstklassig. Lesenwert!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heute</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:52:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
Fünf Stunden Schlaf sind definitiv zuwenig
Der Kalauer des Tages: Fluchtzwerg (auf einem Kleinwagen)
Außerdem: Go ist ein tolles Spiel. Wie schön, daß man es auch im Internet und mit Zeitversatz spielen kann.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Fünf Stunden Schlaf sind definitiv zuwenig</li>
<li>Der Kalauer des Tages: <em>Fluchtzwerg</em> (auf einem Kleinwagen)</li>
<li>Außerdem: Go ist ein tolles Spiel. Wie schön, daß man es auch im Internet und mit Zeitversatz <a href="http://www.online-go.com">spielen</a> kann.</li>
</ul>
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		<title>Same old, same old</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 19:19:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Thank you, Jeeves ist die erste Geschichte über Jeeves in Romanform &#8212; die früheren Bücher sind nur Sammlungen von Kurzgeschichten. Diese knüpfen zwar meist auch aneinander an, da aber jedes Kapitel einen eigenen Spannungsbogen hat, ist der Gesamteindruck oft etwas unruhig. Die gleichmäßigere Entwicklung, die ein Roman ermöglicht, habe ich durchaus genossen.
Sprachlich ist das Werk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Thank you, Jeeves</em> ist die erste Geschichte über Jeeves in Romanform &#8212; die früheren Bücher sind nur Sammlungen von Kurzgeschichten. Diese knüpfen zwar meist auch aneinander an, da aber jedes Kapitel einen eigenen Spannungsbogen hat, ist der Gesamteindruck oft etwas unruhig. Die gleichmäßigere Entwicklung, die ein Roman ermöglicht, habe ich durchaus genossen.<br />
Sprachlich ist das Werk wie zu erwarten brillant, und ich habe einmal mehr Jeeves und Wooster gefunden, wie ich sie kenne und liebe: Schnodderigkeit gegen sprachliche Präzision, der verlebte Tag gegen Effizienz und Zielstrebigkeit, die beiden geben ein wunderbares Paar ab.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Idle()</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 23:18:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kram]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Lexika sind gefährlich: es gibt lauter Querverweise, und wenn man ihnen folgt, kann man sich schnell verirren. Vor allem, wenn es sich um ein so riesiges Lexikon wie die Wikipedia handelt.
Heute bin ich auf bei Pratchett gestartet &#8212; eigentlich wollte ich nur wissen, wie Rincewind auf deutsch heißt &#8212; und über die Sprache Ook! bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lexika sind gefährlich: es gibt lauter Querverweise, und wenn man ihnen folgt, kann man sich schnell verirren. Vor allem, wenn es sich um ein so riesiges Lexikon wie die Wikipedia handelt.<br />
Heute bin ich auf bei Pratchett gestartet &#8212; eigentlich wollte ich nur wissen, wie Rincewind auf deutsch heißt &#8212; und über die Sprache <em>Ook!</em> bei den esoterischen Programmiersprachen gelandet. Einige davon kannte ich bereits: zum Beispiel <em>Whitespace</em>, bei der das gesamte Programm nur aus Leerzeichen, Tabulatoren und Zeilenumbrüchen besteht; oder die extrem spartanische Sprache <em>Brainfuck</em>.</p>
<p>Neu war mir dagegen <em>Malbolge</em>: diese Sprache ist sozusagen die achte Hölle für Programmierer, denn sie ist darauf ausgelegt, möglichst schwer beherrschbar zu sein. So hat es zum Beispiel zwei Jahre gedauert, bis das erste Malbolge-Programm entwickelt war. Wohlgemerkt: es geht hier nicht um irgendetwas Praxistaugliches, sondern um ein Mini-Programm, das nichts weiter tut als <em>Hello World</em> auszugeben.</p>
<p>Irgendwie bin ich außerdem bei eher unhandlichen mathematischen Konzepten gelandet, zum Beispiel bei der Ackermannfunktion: die Idee ist hier, eine möglichst schnell wachsende Funktion zu konstruieren. In der Praxis gelten <em>exp(x)</em> und die Fakultät (<em>n!</em>) schon als schnell wachsend, aber de Ackermannfunktion stellt diese noch in den Schatten, indem sie die Reihe a+b, a·b, a<sup>b</sup>, &#8230; sinnvoll fortsetzt.</p>
<p>Ja, und von dort war es auch nicht mehr weit bis zu den aberwitzig großen Zahlen. Ich rede hier nicht von so Winzigkeiten wie etwa der Zahl der Atome im Universum &#8212; im Netz findet man unter anderem die Schätzung 10<sup>78</sup>. Das ist zwar eine Eins mit 78 Nullen, aber die läßt sich ja mithilfe der in der Physik üblichen Exponentialschreibweise noch ganz kompakt darstellen. Zur Not paßt 1000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 sogar ausgeschrieben noch in eine Zeile.</p>
<p>Grahams Zahl &#8212; laut Guinness&#8217; Buch der Rekorde die größte in einem mathematischen Beweis verwandte Zahl &#8212; ist von anderem Kaliber. Man schreibt sie kurz als G<sub>64</sub>, wobei natürlich <em>G</em> noch definiert werden muß. Lange Erklärungen spare ich mir hier, nur soviel sei gesagt: G<sub>0</sub>=4, aber G<sub>1</sub> ist bereits so groß, daß es sich auch in der Exponentialdarstellung nicht mehr aufschreiben läßt. G<sub>2</sub> ist dann entsprechend viel gigantischer, und so weiter.</p>
<p>Gute Nacht!</p>
<p>[Edit: 10<sup>54</sup>&lt;10<sup>78</sup>]</p>
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		<title>Sonntagskaffee</title>
		<link>http://kirjoittaessani.de/2010/05/23/sonntagskaffee/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 17:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kirjoittaessani</dc:creator>
				<category><![CDATA[kotona]]></category>
		<category><![CDATA[Bunt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>

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		<description><![CDATA[Was gibt es schöneres, als sonntags lange zu schlafen und dann nach dem Kaffee zu sehen?

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was gibt es schöneres, als sonntags lange zu schlafen und dann nach dem Kaffee zu sehen?</p>
<p><a href="http://kirjoittaessani.smugmug.com/Family/Home/7858884_JBbxe#875862665_udFkE"><img class="alignnone" title="Sonntagskaffee" src="http://kirjoittaessani.smugmug.com/Family/Home/Kaffee/875862665_udFkE-S.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
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