Inzwischen sind wir schon zweieinhalb Wochen wieder zu Hause, da könnte ich langsam anfangen, ein paar Bilder zu zeigen. Wir waren eine Woche an der Westküste Jütlands und haben uns die Gegend angesehen, ein paar Städte besichtigt und natürlich gefaulenzt.

Schön war's, und dunkel, und kalt. Nun ja, so dunkel auch wieder nicht; aber wenn dem Tag morgens und abends jeweils eine Viertelstunde fehlt, dann merkt man das schon recht deutlich -- so kurz wird er hierzulande erst um Weihnachten. Und kalt -- wirklich kalt, so richtig skandinavisch also -- war es auch nicht. Eigentlich war es sogar recht warm, an die zehn Grad, denke ich. Der ständige Wind, der von der Nordsee her blies, ließ es uns aber deutlich kälter vorkommen.

Vor ein paar Jahren (ich werde offenbar alt: es sind ungefähr zehn) bin ich auf der Fahrt nach Finnland durch Seeland gekommen. Der Eindruck, den ich damals bekam, hat sich jetzt bestätigt: die Landschaft und auch die Bebauung präsentieren sich als interessante Mischung aus Schweden oder auch Finnland einerseits und Norddeutschland andererseits.

Vom Klang der Sprache habe ich letztes Mal nicht viel mitbekommen; jetzt ist mir aber aufgefallen, daß es sich damit ganz ähnlich verhält: wenn ein Niederdeutscher Schwedisch spricht, dann dürfte sich das Ergebnis ganz ähnlich wie Dänisch anhören. Zugegeben, manch einer hat da andere Assoziationen.

Ich fand es jedenfalls schön, und auszusetzen habe ich an der Woche nur nämliches -- es hätten ruhig zweie sein dürfen.

22:54 2 Kommentareenglish

von kirjoittaessani

2 Responses to “Kulørt”

  1. sid Says:

    oh ich mag das Sandbild! Und lass dir gesagt sein, eine Viertel Stunde die fehlt ist mal gar nix, wenn es um Tageslicht geht 😉

  2. kirjoittaessani Says:

    Ja, das glaube ich Dir gerne 🙂

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